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Erfahrungen eines Berlin-Guides: Die Schweizer geben am meisten Trinkgeld

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Erfahrungen eines Berlin-Guides  

Die Schweizer geben am meisten Trinkgeld

06.08.2015, 12:03 Uhr | dpa

Erfahrungen eines Berlin-Guides: Die Schweizer geben am meisten Trinkgeld. Touristen in Berlin. Die Hauptstadt ist besonders gefragt. (Quelle: dpa)

Touristen in Berlin. Die Hauptstadt ist besonders gefragt. (Quelle: dpa)

Die Schweizer sind am großzügigsten, die Westfalen eher knauserig. Und die amerikanischen Touristen interessieren sich besonders für Hitler. Das sind die Erfahrungen des ehemaligen Berliner Touristen-Guides Christian Seltmann. Diese hat er in dem Buch "'Where the fuck is the Führer?' - Als Touri-Guide in Berlin" zusammengefasst, das am 7. August im Ullstein Verlag erscheint.

Mehrere Jahre lang Seltmann Touristen Berlin gezeigt. Etwa 500 Mal war der 47-Jährige mit dem Fahrrad, dem Segway-Roller oder zu Fuß unterwegs. "Where the fuck is the Führer?" - solche Fragen hat er oft gehört. Amerikanische Touristen interessieren sich nun mal besonders für Adolf Hitler. Und wegen der Nazigeschichte nennen sich Seltmann und seine Kollegen lieber "Guides" und nicht "Führer".

"Adolfiges" nennt Seltmann Sehenswürdigkeiten, die mit dem Dritten Reich zusammenhängen. Davon gibt es bei seiner City-Tour gar nicht mal so viel: den Bebelplatz, das einstige Reichsluftfahrtministerium von Göring, heute genutzt vom Bundesfinanzministerium, und das Gebäude der Reichsbank, heute Teil des Auswärtigen Amts. Vieles von dem, was Amis und Engländer sehen wollten, sei heute nicht mehr vorhanden, schreibt der Guide. Wo Hitlers Reichskanzlei stand, befindet sich heute ein DDR-Wohnblock.

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Geheimtipps und das "echte" Berlin

Den Rummel am Checkpoint Charlie meidet der Historiker. "Geheimtipps" hat Seltmann auch parat, etwa das Café in der Buchhandlung "Ocelot" oder die Mensa der Hanns-Eisler-Musikschule. In Exkursen erklärt er die Welt der Hipster und Bärte bei Männern, was vom Thema abschweift.

Das echte Berlin findet Seltmann am Rosenthaler Platz. Da ist "die ganze Berlin-Mischpoke, von der man stets in Spiegel, Zeit und Stern liest: die Werber, die Künstler, die Internet-Heinis, die Studentinnen auf Retrofahrrädern, die Schwulen, die Musiker, die Eltern, die Bauarbeiter, die Galeristen."

In Berlin boomt der Tourismus nach wie vor: 2014 kamen fast zwölf Millionen Besucher. In den vergangenen zehn Jahren ist der Markt für Stadtführungen groß geworden. Seltmann hat sich allerdings aus der Guide-Szene zurückgezogen. Zuletzt arbeitete er als Kinderbuchautor.

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