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Mietwagen im Ausland: ADAC warnt vor Abzocke im Ausland

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Mietwagen im Ausland  

ADAC warnt vor Mietwagen-Abzocke

27.09.2010, 14:25 Uhr | ADAC/ Susanne Reininger

Mietwagen im Ausland: ADAC warnt vor Abzocke im Ausland. Es lohnt sich, Autovermietungen genau unter die Lupe zu nehmen. (Foto: imago)

Ob Kanarische Inseln oder Algarve - es lohnt sich, Autovermietungen genau unter die Lupe zu nehmen. (Foto: imago)

Der ADAC warnt bei Anmietungen im Ausland vor vermeintlichen Schnäppchen. Der Münchener Automobilclub empfiehlt, den Mietwagen nicht erst im Urlaubsland, sondern bereits von Deutschland aus zu buchen. So hat man die Möglichkeit, Preise und Leistungen gründlich unter die Lupe zu nehmen und in Ruhe mit einander zu vergleichen. Einen ersten Einblick bieten die ADAC-Mietwagentests zum Durchklicken.

Abzocke durch horrende Tankpauschalen bei Mietwagen

Wer spontan im Urlaub einen Leihwagen mieten möchte und sich die Urlaubslaune nicht verderben will, sollte auf "Nummer sicher" gehen und vermeintliche Schnäppchen genau unter die Lupe nehmen, empfiehlt der ADAC. Denn lokale Autovermieter im Ausland verlangen beispielsweise häufig überhöhte Tankpauschalen. Entweder werden völlig überzogene Tankgebühren berechnet oder die Kunden müssen für den ersten Tankinhalt viel zu viel bezahlen. Der Preisunterschied kann laut Erkenntnissen des Automobilclubs gegenüber einer normalen Betankung durchaus bis zu 40 Prozent betragen. Deshalb rät der ADAC bei Anmietungen im Ausland: Vorsicht vor vermeintlichen Schnäppchen! Besser ist es, den Mietwagen von Deutschland aus zu buchen und die Preise und Leistungen in aller Ruhe gründlich zu vergleichen. Dabei seien Anbieter, die die Mietbedingungen vorab oder vor dem Buchungsabschluss nicht nennen wollen, mit besonderer Vorsicht zu genießen.

Abschluss einer "Mallorca-Police" für Leihwagen sinnvoll

Beim Mieten von Fahrzeugen im Ausland sollte stets darauf geachtet werden, ob ausreichende Versicherungen sowie Zusatzleistungen im Vertrag eingeschlossen sind. "Ohne Vollkasko und Haftpflicht auf keinen Fall losfahren!", warnt Katrin Müllenkamp-Schlimme. Um im Ernstfall mit einer ausreichenden Haftungssumme abgesichert zu sein, sei der Abschluss einer sogenannten "Mallorca-Police" ein guter Schutz. Diese stellt sicher, dass die Deckungssumme in der Kfz-Haftpflichtversicherung, die für einen Leihwagen im Ausland geschlossen wurde, mindestens auf die in Deutschland gesetzlich geforderte Versicherungssumme von mindestens 2.500.000 Euro pro Person und Unfall sowie 500.000 Euro Sachschaden pro Unfall erweitert wird.

Mietwagen: Auf ausreichenden Versicherungsschutz und Vorschäden achten!

Neben ausreichendem Versicherungsschutz sei unbedingt auch auf die Sicherheit des Wagens zu achten - etwa auf intakte Bremsen, Reifen, Scheibenwischer und Scheinwerfer. Schon vor der ersten Fahrt sollte das Auto auf etwaige Mängel geprüft und der Zustand quittiert werden. Dabei sollte man nicht nur auf "kosmetische" Mängel wie Kratzer im Lack oder Beulen achten, sondern auch darauf, ob beispielsweise die Gummidichtungen von Türen in Ordnung sind sowie Türschlösser, Kofferraum- und Tankdeckel richtig schließen.

Ob im In- oder Ausland: Vor Vertragsabschluss weitere wichtige Fragen klären!

Ob bei Vertragsabschluss im In- oder Ausland: Fragen Sie unbedingt, ob ein zweiter Fahrer auch mit Extrakosten verbunden ist und ob man mit dem Mietwagen auch das Urlaubsland verlassen darf und weiterhin der Versicherungsschutz gewährleistet ist - etwa, wenn man bei einem Urlaub in Portugal einen Abstecher nach Spanien machen möchte", empfiehlt Katrin Müllenkamp-Schlimme, Pressesprecherin des ADAC. Und zu Guter letzt immer auch die Frage klaren: Soll der Wagen vollgetankt zurückgegeben werden? Denn auch hier können erhebliche Kosten anfallen, wenn die Mietwagenfirma das Auftanken übernimmt. "Es gibt natürlich auch sehr gute lokale Anbieter, doch der billigste ist meist nicht der sicherste: Qualität und Sicherheit hat immer ihren Preis - und das beste Preis-Leistungsverhältnis lässt sich am besten mit kühlem Kopf ermitteln", betont die ADAC-Pressesprecherin.

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