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Italien: Härtere Strafen für Verkehrssünder

07.10.2010, 14:44 Uhr | mro, ADAC

Italien: Härtere Strafen für Verkehrssünder. Italien: Härtere Strafen für Verkehrssünder (Foto: imago)

Italien: Härtere Strafen für Verkehrssünder (Foto: imago)

Vor dem nächsten Italien-Urlaub sollten sich Selbstfahrer genau informieren. Denn ab sofort will Italiens Regierung mit harten Strafen gegen Raser und alkoholisierte Autofahrer vorgehen, besonders für Fahranfänger gelten harte Vorgaben. Zudem können Bußgeldsbescheide jetzt auch europaweit vollstreckt werden. Der ADAC nennt die wichtigsten Änderungen:

Verkehrssünder in Italien: Bis 3200 Euro für Raser

Verkehrsteilnehmer, die mehr als 40 Kilometer pro Stunde zu schnell fahren, zahlen 500 bis 2000 Euro Strafe. Wer sogar 60 Kilometer pro Stunde schneller als erlaubt fährt, wird mit bis zu 3200 Euro zur Kasse gebeten. Zusätzlich droht ein Fahrverbot auf italienischen Straßen. Fahranfänger mit Pkw-Führerschein dürfen auf Schnellstraßen maximal 90 Kilometer pro Stunde und auf Autobahnen maximal 100 Kilometer pro Stunde fahren.

Alkoholsünder werden in Italien härter bestraft

Alkoholsünder werden künftig noch stärker bestraft. Wer mit mehr als 0,5 Promille ein Kraftfahrzeug steuert, zahlt bis zu 2000 Euro. Bei betrunkenen Fahrern, die im eigenen Fahrzeug mit mehr als 1,5 Promille erwischt werden, wird das Auto beschlagnahmt und enteignet. Das betrifft auch deutsche Autofahrer. Ein absolutes Alkoholverbot gilt für Berufskraftfahrer, Fahrer unter 21 Jahren und in den ersten drei Jahren nach dem Führerscheinerwerb.

Italien: Neue Regeln am Zebrastreifen und bei Wildunfällen

Völlig neu: Am Zebrastreifen muss jetzt auch in Italien angehalten werden, sonst droht ein Bußgeld zwischen 150 und 600 Euro. Wer den Motor im Stand laufen lässt, handelt gesetzwidrig und wird mit 200 bis 400 Euro bestraft. Bei einem Unfall mit einem Tier, muss der Kraftfahrer unverzüglich anhalten und Hilfe leisten beziehungsweise diese organisieren. Wer einfach weiterfährt, begeht Unfallflucht und riskiert so eine Geldstrafe von bis zu 1600 Euro. Neue Verhaltensregeln gelten auch für Fahrradfahrer. Wer noch nach Einbruch der Dämmerung mit dem Rad unterwegs ist, muss eine Warnweste tragen. Dies gilt tagsüber auch im Tunnel. Für Kinder unter 14 Jahren gilt ab sofort Helmpflicht. Laut ADAC sollten sich deutsche Verkehrsteilnehmer künftig besonders an die Länderregeln halten, denn in Kürze können Bußgeldbescheide europaweit vollstreckt werden.

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