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Vignettenpflicht  

Maut-Fallen in Europa

30.12.2011, 11:18 Uhr | ADAC, dpa-tmn, t-online.de, srt

Maut-Fallen in Europa. Ohne Vignette wird es teuer. (Quelle: SRT )

Ohne Vignette wird es teuer. (Quelle: SRT )

Sie wird immer teurer und gerade hat Tschechien sie wieder erhöht - die Maut. Wer sie auf dem Weg in die Ferien nicht zahlt, kann eine teure Überraschung erleben. Bis zu 3000 Euro werden fällig, egal ob aus Unwissenheit oder Vorsatz. Unübersichtliche Regelungen und unnachgiebige Gesetzeshüter machen es oft nicht leicht, die gute Laune zu behalten. Schauen Sie sich an, in welchen Ländern Maut-Prellerei richtig teuer werden kann und was die Maut dort kostet.

Autobahn-Maut in Tschechien

Für Urlauber wird es nun teurer, mit dem Auto oder Wohnmobil auf Tschechiens Fernstraßen zu fahren. Eine Monatsvignette für einen Pkw kostet um die 14 Euro. Der Preis für eine Jahresvignette beträgt mittlerweile circa 47 Euro. Die Wochen-Vignette gibt es nicht mehr, aber dafür können sich Besucher des Landes eine 10-Tages-Vignette für circa 10 Euro kaufen. Urlauber mit Wohnmobil müssen eine Lkw-Maut zahlen. Sie wird bereits seit dem Jahr 2010 für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen erhoben. Bei Nichtbeachtung können bis zu 200 Euro Strafe fällig sein.

Wochenvignette auch in Slowenien

Trotz Protesten des ADAC und der EU führte die slowenische Regierung am 1. Juli 2009 eine Wochenvignette ein. Gleichzeitig wurde die Halbjahresvignette (Kostenpunkt: 35 Euro) abgeschafft. Die Jahresvignette kostet statt 55 Euro nun 95 Euro für Pkw. Der Preis für die Kurzzeitvignette beträgt allerdings 15 Euro. Damit müssen Urlauber, die durch Slowenien an die kroatische Küste fahren und von Samstag bis Samstag bleiben, zwei Wochenvignetten zum Preis von insgesamt 30 Euro kaufen, das ist fast soviel wie zuvor für die Halbjahresvignette.

Hohe Bußgelder in Österreich

Auch der Weg Richtung Slowenien wird teurer: Das österreichische Pickerl kostet für zehn Tage 8 Euro. Wer länger unterwegs ist, der zahlt für die Zwei-Monatsvignette 23,40 Euro. Sparversuche können selbst bei kurzen Strecken ohne Vignette teuer kommen. Eine Jahresvignette kostet 77,80 Euro. Wird man ohne gültiges "Pickerl" erwischt, wird für Pkw eine Ersatzmaut von 120 Euro fällig. Wer die Summe nicht vor Ort begleicht, dem drohen Geldstrafen von 300 bis 3000 Euro. Seit dem 1. Februar 2009 müssen Autofahrer die neue lindgrüne Vignette ordnungsgemäß auf der Windschutzscheibe aufkleben. Die Gebührenpflicht wird durch sogenannte "Mautsheriffs" und durch Videokameras kontrolliert.

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Kein Pardon gibt es ebenfalls für unabsichtliche Mautsünder. An manchen Stellen fahren Ortsunkundige schnell auf mautpflichtigen Straßenstücken, ohne die entsprechende Plakette am Auto zu haben. Der ADAC etwa warnt vor "Fallstricken" vor dem Pfändertunnel bei Bregenz und auf der Strecke zwischen Imst und Landeck. Auf jeden Fall sollten Reisende auf vier Rädern sich rechtzeitig vor Fahrtantritt Informationen bei den Automobilclubs holen. Sie geben Hinweise zu den optimalen Strecken und weisen auf Problemrouten hin.

Maut in der Schweiz und Slowakei

Etwas teurer geworden ist die Jahresvignette für die Schweizer Autobahnen. Statt 25 kostet sie nun 27,50 Euro. Wie die Österreicher kassieren die Eidgenossen bei vielen Tunnels extra. Vignetten werden auch in der Slowakei fällig. Ein Jahr kostet circa 50 Euro, ein Monat 14 Euro und sieben Tage circa sieben Euro. Doch auch viele andere Länder erheben Mautgebühren - also immer vorher informieren.

Citymaut verursacht weitere Kosten

Ach ja: Selbst wer gut und günstig am Ferienort angekommen ist, ist vor den "Raubrittern des Straßenwesens" noch nicht endgültig gefeit. Wer sich die Innenstädte verschiedener Citys ansehen möchte, muss mit der so genannten Citymaut rechnen. Die wird unter anderem in Rom, Mailand, London, Oslo und Stockholm erhoben. In Stockholm allerdings sind Wagen mit ausländischen Kennzeichen, Taxis, Motorräder und schadstoffarme Autos von der Maut ausgenommen.

(Alle Angaben ohne Gewähr)

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