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Neue Regeln, die Autofahrer im Ausland wissen sollten

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Wo Bußgelder drohen  

Neue Regeln, die Autofahrer im Ausland kennen sollten

15.05.2014, 10:46 Uhr | Marc Reisner, srt

Neue Regeln, die Autofahrer im Ausland wissen sollten. Ein Polizist ist mit einer Radarpistole Verkehrssündern auf der Spur. (Quelle: SRT /OEAMTC )

Ein Polizist ist mit einer Radarpistole Verkehrssündern auf der Spur. (Quelle: OEAMTC /SRT )

Ein teurer Urlaub: Wer zum Beispiel in Schweden oder in Großbritannien zu sehr aufs Gaspedal drückt, um rechtzeitig Fähre oder Hotel zu erreichen, muss womöglich tief in die Tasche greifen. Vielen Autofahrern ist nicht klar: Andere Nationen kassieren ungleich mehr für Verkehrsverstöße als die deutschen Behörden. Wir sagen, wo Sie ganz besonders aufpassen müssen.

3000 Euro fürs Rasen auf der Autobahn

Zu hohes Tempo auf einer englischen Autobahn? Da kassieren die Ordnungshüter bis zu 2500 Britische Pfund (knapp 3000 Euro). In Schweden werden schon ab 20 Kilometern mehr pro Stunde mindestens 200 Euro fällig, im skandinavischen Nachbarland Norwegen sogar 480 Euro aufwärts. Aber auch in Frankreich, Griechenland, den Niederlanden und der Schweiz liegen die Sätze teilweise weit über den hiesigen Strafen. Selbst im oft als autofahrerfreundlich gesehenen Italien wandern wenigstens 170 Euro in die Staatskasse, bei 50 Stundenkilometern zu viel sind es laut ADAC mindestens 530 Euro und damit 30 Euro mehr als im Vorjahr.

Italien: Strafe für Winterreifen im Sommer

In Italien dürfen im Zeitraum vom 15. Mai bis zum 14. Oktober bestimmte Winterreifen nicht gefahren werden. Wer mit den falschen Reifen erwischt wird, muss mit Strafen zwischen 400 und 1700 Euro rechnen.

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Alkoholtester gehören in Frankreich in jedes Handschuhfach

Besonders harte Regeln gelten in Österreich: Bei Geschwindigkeitsübertretungen bis zu 30 Stundenkilometern kann das "geschulte Amtsauge" das Tempo schätzen. Und in Frankreich sollten Führerscheinneulinge darauf achten, dass für sie spezielle Limits gelten: Außerorts sind das 80, auf Schnellstraßen 100 und auf Autobahnen 110 Kilometer je Stunde. Immerhin: Nach scharfen Protesten müssen Autofahrer in Frankreich zwar seit Juli vergangenen Jahres Alkoholtester im Fahrzeug mitführen; wer allerdings keinen vorweisen kann, kommt laut einem neuen Dekret auch künftig mit einer kostenlosen Ermahnung davon.

ratgeber.t-online.de: Vorschriften im Ausland – Tipps für Autofahrer

Neue Kameras gegen Maut-Trickserei

Deutsche Autofahrer kennen sie von zu Hause nicht, im europäischen Ausland gibt es sie aber auf fast jeder Autobahn: Mautstationen. Und da lassen die Behörden nicht mit sich spaßen. Entsprechend hoch fallen die Bußgelder für diejenigen aus, die die Systeme überlisten wollen. In Österreich kostet eine "Ersatzmaut" 120 Euro - und damit deutlich mehr als die Vignette. Und wer meint, er könne diese Plakette nur hinter die Scheibe klemmen, um sie später an Bekannte oder Verwandte weiterzureichen, sollte das besser lassen: Neue Kameras erkennen solche Tricksereien. Drastische Strafen drohen zudem auch in osteuropäischen Ländern: Die klammen Nationen Slowakei und Slowenien (bis 800 Euro) schlagen kräftig zu, wenn sie Schummler erwischen. Vorsicht auch in Italien: Laut ADAC kann es vorkommen, dass ein korrektes Bezahlen aufgrund eines technischen Defektes nicht richtig registriert wird und sich die Schranke trotzdem öffnet. Dann trudelt teils erst Jahre später eine unerwartete Aufforderung zum Nachzahlen ins Haus. Da hilft es nur, so die Experten, die Belege sauber abzuheften.

Zwangsversteigerungen in Italien

Auch wer während der Fahrt mit dem Handy telefoniert, nicht angeschnallt ist oder an unzulässigen Stellen überholt, sollte genug Bares dabei haben. Je nach Land werden dabei zwischen zehn Euro und bis zu vierstelligen Beträgen fällig. Und ganz und gar humorlos zeigen sich Polizisten und Gendarmen beim Thema "Alkohol am Steuer". Während in Serbien beim Überschreiten der Promillegrenze (0,3 Promille) "nur" 45 Euro den Besitzer wechseln, sind es in Spanien (0,5 Promille) schon 500 und mehr Euro, in Norwegen (0,2 Promille) bereits mindestens 670 Euro und auf Malta (0,8 Promille) wenigstens 1200 Euro. Und wer in Italien mit über 1,5 Promille im Blut erwischt wird, muss gar damit rechnen, dass ihm sein Fahrzeug abgenommen und zwangsversteigert wird, sofern Fahrer und Halter des Fahrzeugs identisch sind.

Strafen richten sich nach Monatsverdienst

Und für bestimmte Fälle sollten Verkehrssünder im Ausland ihre letzte Gehaltsabrechnung im Kopf haben: Wer in Dänemark, Finnland, Schweden oder auf Zypern zu viel getrunken hat oder in Finnland oder der Schweiz deutlich zu schnell unterwegs ist, der wird in der Regel mit Tagessätzen bestraft, die sich nach dem Monatsverdienst berechnen. In Dänemark reicht das bis zu einem Nettomonatseinkommen, in Finnland bis zu 120 Tagessätzen. Das reicht, um ein großes Loch in die Urlaubskasse zu reißen.

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