Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Aktuelles > Bahnreisen >

Bahntickets um bis zu sechs Prozent teurer

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Deutsche Bahn  

Bahntickets um bis zu sechs Prozent teurer

27.10.2008, 16:54 Uhr | dapd

Deutsche Bahn (Foto: dpa)Deutsche Bahn (Foto: dpa)Bahntickets werden Mitte Dezember auf einzelnen Strecken um bis zu sechs Prozent teurer. Die Bahn bestätigte, dass die angekündigte Erhöhung teils deutlich über dem im August genannten Durchschnittswert von 3,9 Prozent liegt. Ein Unternehmenssprecher bestritt aber, dass die Spanne bis zu 9,1 Prozent erreicht. Dies hatte die Zeitung "Welt" berichtet.

#

Zugtickets online buchen
Foto-Serie Erste Klasse und Lounges bei der Bahn
Lieber mit dem Flieger verreisen?

#


#

Nahverkehr und Ostdeutschland stark betroffen

Die "Welt" berichtete nun auf Grundlage eines eigenen Vergleichs von einer erheblichen Spreizung bei der Preiserhöhung. Vor allem die Preise für viele Nahverkehrsstrecken stiegen überdurchschnittlich, besonders in Ostdeutschland. Bundesweit werde etwa jede dritte Verbindung um mehr als vier Prozent teurer, nämlich 241 von 703 getesteten Strecken. Spitzenreiter sei die Verbindung Regensburg - Saarbrücken mit einem Aufschlag von 9,1 Prozent.

Tickets noch teurer als im August angekündigt

Die Bahn widersprach zwar dieser Darstellung und erklärte, die Zahlen seien nicht nachvollziehbar. Aus einer Übersicht des Konzerns geht jedoch hervor, dass im Einzelfall Aufschläge von bis zu sechs Prozent geplant sind. So wird eine IC-Fahrt zweiter Klasse von Berlin nach Bremen statt 67 künftig 71 Euro kosten. Die IC-Fahrt von Berlin nach Halle wird um 5,9 Prozent teurer, die von Kaiserslautern nach Stuttgart um 5,6 Prozent, die von Bonn nach Hamburg um 5,3 Prozent und die von Hamburg nach Köln um 5,4 Prozent teurer. Die Preiserhöhung richte sich nicht nur nach der Streckenlänge, erläuterte ein Bahn-Sprecher. Vielmehr würden die Preise "relationsspezifisch unter Berücksichtigung vorhandener Angebots- und Wettbewerbsverhältnisse" festgelegt. Er verwies darauf, dass der Preisanstieg auf vielen Strecken auch unter dem Durchschnittswert von 3,9 Prozent liege.

Bahn kämpft mit Problemen

Die Bahn kämpft seit Wochen mit erheblichen Problemen. Auch am 27. Oktober mussten ihre Kunden auf einigen Strecken - vor allem am Knotenpunkt Leipzig - mit vollgestopften Zügen und Verspätungen vorliebnehmen, weil die Bahn wegen Sicherheitsbedenken ihre ICE und ICE-T-Züge überprüfen lassen muss. Wegen der Finanzmarktkrise hatte der Konzern seinen Börsengang verschieben müssen. Und auch die Ankündigung von Preiserhöhungen zum 14. Dezember hatte für erheblichen Unmut gesorgt. Auf einen geplanten Bedienzuschlag musste die Bahn wegen Protesten verzichten.

#

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Wahnsinn 
Cleverer Hund überwindet Gartenzaun mit Trick

Kaum zu glauben, wie der Hund es schafft zu seinen Freunden zu gelangen. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Reisethemen von A bis Z

Anzeige
shopping-portal