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Deutsche Bahn: Preiserhöhungen im Dezember

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Zugverkehr  

Bahn erhöht wieder die Preise

06.10.2009, 11:18 Uhr | dpa

Deutsche Bahn: Preiserhöhung zum 13. Dezember 2009 (Foto: AP)Deutsche Bahn: Preiserhöhung zum 13. Dezember 2009 (Foto: AP) Bahnfahren in Deutschland wird wieder teurer. Um 1,8 Prozent steigen die Ticket-Preise am 13. Dezember, wie die Deutsche Bahn in Berlin ankündigte. Die Reservierung eines Sitzplatzes kostet künftig 50 Cent mehr als bisher. Beim Kauf am Automaten oder im Internet sind das statt 2,00 Euro nun 2,50 Euro.

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Auch Bahncard wird teurer

Für die Rabattkarte Bahncard 50 der 2. Klasse müssen Bahnkunden demnächst 230 statt 225 Euro zahlen. Der Preis für die Bahncard 25 bleibt bei 57 Euro. Die Ländertickets für Singles werden in sechs Bundesländern um einen Euro teurer. Der bundeseigene Konzern begründete die Anhebung vor allem mit deutlich gestiegenen Personalkosten in den vergangenen Jahren. So erhöhten sich die tariflichen Einkommen für die Bahnbeschäftigten für 2009 und 2010 insgesamt um 4,5 Prozent, sagte Bahn-Vorstandsmitglied Ulrich Homburg. Homburg sprach von einem moderaten Preisanstieg, der "sowohl die berechtigten Interessen unserer Kunden als auch die wirtschaftlichen Notwendigkeiten des Unternehmens" berücksichtigten. "Im Vergleich zum Auto und Flugzeug bleiben wir weiterhin sehr günstig, schließlich verkaufen wir rund 90 Prozent unserer Tickets im Fernverkehr und über 80 Prozent im Nahverkehr rabattiert."

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Kritik der Fahrgastverbände

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat die Erhöhung der Ticketpreise bei der Deutschen Bahn als unnötig bezeichnet. "Das sind Peanuts, die man hätte besser lassen sollen", sagte der Vorsitzende Karl-Peter Neumann. "Damit tut sich die Bahn keinen Gefallen." Zwar verbessert die Bahn unter anderem das Festpreisangebot "Dauer Spezial", das künftig mit der Bahncard 25 kombiniert werden kann. Dies gehe aber unter, befürchtet Neumann: "In der Bevölkerung kommt an: Es wird wieder teurer." Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisierte, die Bahn werde verglichen mit anderen Verkehrsmitteln immer weniger attraktiv. "Das in den vergangenen Jahren genutzte Argument der gestiegenen Energiepreise kann diesmal nicht als Vorwand herhalten", teilte der VCD-Bundesvorsitzende Michael Gehrmann mit. "Zu vermuten ist hingegen, dass die DB AG mit der Preiserhöhung die drastischen Einbrüche im Güterverkehr kompensieren will." Die großen Leidtragenden der Preiserhöhung sind laut VCD Stammkunden mit Bahncard 50 oder Bahncard 100, die "wie Stiefkinder behandelt" würden, von neuen Angeboten in der Regel aber nicht profitieren könnten.

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