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Skurrile Bahn-Erlebnisse

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Skurrile Bahn-Erlebnisse  

Planmäßige Verspätungen und Knutschverbot

23.11.2010, 17:56 Uhr | Spiegel Online

Der kleine Finger am Abzug drückt ab, die Pistole knattert, ihr Gehäuse blinkt dabei blau und rot. "Ball her!", brüllt das Kind in mein Ohr, ihm ist ein Plastikball runtergefallen und zu meinem Platz im Großraumwagen gerollt. Ich gebe ihm sein Spielzeug. Statt sich zu bedanken, beginnt der Junge nun, an meiner Rückenlehne zu rütteln. Ich drehe mich um: "Würdest Du jetzt bitte meinen Sitz und mich in Ruhe Zug fahren lassen?"

Seine Kulleraugen blitzen, und die Mutter der Nervensäge ist empört: "Na hören Sie mal, er ist doch noch ein Kind! Stellen Sie sich bitte nicht so an…!" Die nächsten Minuten knattert die Knarre weiter, dazu kreischt das Kind vor Vergnügen.

Doch plötzlich wird er abgelenkt, denn seine Mutter packt ein Stück Schokolade aus. "MAMA! Du willst doch ABNEHMEN!", krakeelt der Sohnemann, so dass es der ganze Waggon hören kann. "Thomas, jetzt hör' aber auf!", faucht die Mutter. Ich drehe mich um und sage mit einem Lächeln: "Jetzt stellen Sie sich doch nicht so an, er ist doch noch ein Kind!"

Frauke Lüpke-Narberhaus, Hamburg

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