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In zwei Stunden von Lyon nach Turin: Hochgeschwindigkeitsbahn (TAV) entsteht

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In zwei Stunden von Lyon nach Turin

21.12.2011, 11:38 Uhr | sto, Spiegel Online/dpa , Spiegel Online, dpa

In zwei Stunden von Lyon nach Turin: Hochgeschwindigkeitsbahn (TAV) entsteht. Der Bahnhof Lyon aus der Vogelperspektive - Von hier könnten Reisende in Zukunft den Megaschnellzug nach Turin besteigen (Quelle: AFP)

Der Bahnhof Lyon aus der Vogelperspektive - Von hier könnten Reisende in Zukunft den Megaschnellzug nach Turin besteigen (Quelle: AFP)

Ein 57 Kilometer langer Tunnel ist das Herzstück des Milliardenprojektes: Zwischen Lyon und Turin entsteht ein neuer Hochgeschwindigkeitszug, der die Fahrzeit auf dieser Strecke halbieren soll - seit Jahren schon protestieren Bürger gegen den Plan.

8,2 Milliarden Euro soll das Projekt kosten

Italien und Frankreich bauen eine Milliarden Euro teure Bahnlinie für einen Superschnellzug von Turin nach Lyon: Die moderne Trasse soll nach einer am Dienstag in Rom getroffenen Vereinbarung von einer italienisch-französischen Gesellschaft in paritätischer Besetzung geplant und gebaut werden. Auf etwa 8,2 Milliarden Euro werden die Kosten für die Hochgeschwindigkeitsbahn (TAV) geschätzt.

Bahnkorridor von Lissabon bis Kiew

Das Vorhaben wird von "NO TAV"-Gegnern vor allem im italienischen Val di Susa bereits seit mehreren Jahren heftig bekämpft. Dort hatten vorbereitende Arbeiten schon Ende Juni begonnen. Die geplante Trasse soll den europäischen Bahnkorridor von Lissabon nach Kiew schließen. Kernstück wird ein 57 Kilometer langer Basistunnel sein mit Stationen auf italienischer und französischer Seite, wurde in Rom mitgeteilt.

Projekt startet 2013

Die wesentlichen Arbeiten an dem Großprojekt sollen 2013 beginnen und etwa zehn Jahre dauern, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Erste Arbeiten dafür seien schon für 2012 vorgesehen. Bei der Finanzierung der TAV-Verbindung zwischen der piemontesischen Hauptstadt und Lyon in Frankreich geht es auch um europäische Gelder. Die EU hat die Trasse als strategisch wichtiges Infrastrukturprojekt Europas anerkannt und könnte bis zu 40 Prozent der Kosten übernehmen.

Unterstützung von der EU

Der operative Sitz der gemeinsamen Gesellschaft wird in Turin sein, der juristische im südostfranzösischen Chambéry. Der für das Projekt zuständige europäische Koordinator Laurens Jan Brinkhorst sagte in Rom "die größtmögliche Unterstützung" der EU-Kommission zu. Nach Schätzungen werden auf der neuen Bahnlinie etwa 700.000 Lastwagen jährlich im Huckepackverkehr transportiert werden können. Die Fahrzeit von Turin nach Lyon halbiert sich dann auf zwei Stunden.

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