Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Aktuelles > Bahnreisen >

Deutsche Bahn erhöht die Preise ab 15. Dezember - neuer Winterfahrplan

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Neuer Winterfahrplan  

Deutsche Bahn erhöht die Preise

30.09.2013, 16:21 Uhr | dpa, AFP, rtr

Deutsche Bahn erhöht die Preise ab 15. Dezember - neuer Winterfahrplan. Bahn könnte Preise erhöhen (Quelle: dpa)

Bahn könnte Preise erhöhen (Quelle: dpa)

Am Wochenende spekulierten die ersten Medien bereits über steigende Bahnpreise, am Montag machte es die Deutsche Bahn AG offiziell. Ab dem 15. Dezember steigen die Preise im Fernverkehr im Schnitt um 2,5 Prozent, Fahrten im Nahverkehr um 2,9 Prozent. Die Bahn begründete die Preiserhöhungen mit den im ersten Halbjahr 2013 um vier Prozent gestiegenen Personalkosten im Fernverkehr. Die sonst genannten Energiekosten wurden diesmal nicht erwähnt.

Konstant bleiben die Preise allerdings auf der wichtigen Strecke von Berlin nach Köln und Düsseldorf, auf der es in Folge von Hochwasser-Schäden seit Monaten Umleitungen und damit längere Fahrzeiten gibt. Ebenfalls keine Erhöhungen gibt es bei Sparpreis-Tickets, mit denen rund ein Viertel der Fernverkehr-Kunden fährt. Das gleiche gilt für Zeitkarten im Fernverkehr. Durch diese Ausnahmen hebt die Bahn nach eigenen Angaben die Preise für die Hälfte aller Fahrten im Fernverkehr nicht an.

16. Erhöhung seit 1994

Die Bahn erhöht damit die Fahrpreise am 15.Dezember zum sechzehnten Mal seit ihrer Gründung Anfang 1994. Bis 1999 gab es Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Das Ost-Niveau wurde schrittweise dem des Westens angeglichen. Seit Ende 2003 hat die Bahn die Preise im Regional- und Fernverkehr teils in verschiedenen Schritten angehoben. In den zehn Jahren bis Ende 2013 wurden Fernstrecken um 36,4 Prozent teurer, Regionalstrecken um 39,3 Prozent.

Quiz & Spiele

Wie gut kennen Sie Deutschland?

Erholung in Bad Wörishofen

Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Dart-Spiel und vielleicht lernen Sie auch noch etwas dazu.
zum Deutschland-Dart-Spiel

Im Nahverkehr der Bahn sind täglich 5,3 Millionen Fahrgäste unterwegs. Für rund 80 Prozent von ihnen gelten die Preise von Verkehrsverbünden, sie sind von den Preiserhöhungen der Bahn also nicht betroffen. Auch wenn die Nahverkehr-Preise nach Angaben der Bahn langsamer steigen als bei den Verkehrsverbünden, müssen ihre Fahrgäste teils deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Bahncards zum Teil teurer, Sitzplatzreservierungen auch

Bahncards werden zum Teil teurer. Die Preise für die normale Bahncard-25 und Bahncard-50 steigen, die ermäßigten Bahncards für Jugendliche, Studenten und Senioren bleiben gleich. Auch die Bahncard-100 ändert sich nicht im Preis. Sitzplatz-Reservierungen werden hingegen teurer: Sie kosten künftig 4,50 Euro und damit 50 Cent mehr als bislang. Neu geregelt wird der Aufschlag für den Fahrkarten-Kauf in Fernzügen: Bislang waren - abhängig vom Fahrkarten-Preis - fünf bis zehn Euro fällig, künftig sind es einheitlich 7,50 Euro.

Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie ein Fan von t-online.de Reisen!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal