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Tipps für die Hotelbuchung: Fünf Sterne zum Preis von zwei

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Tipps zur Hotelbuchung  

Fünf Sterne zum Preis von zweien

18.04.2016, 13:08 Uhr | srt/Hans-Werner Rodrian

Tipps für die Hotelbuchung: Fünf Sterne zum Preis von zwei. Eine Nacht im Hotel muss nicht teuer sein - wenn man weiß, wie. (Quelle: imago/McPHOTO)

Eine Nacht im Hotel muss nicht teuer sein - wenn man weiß, wie. (Quelle: McPHOTO/imago)

Ausgeschlafene Vielreisende wissen es längst: Wer im Hotel die ausgeschriebenen Preise bezahlt, ist selber schuld. Denn dank großer Konkurrenz kann man mit den richtigen Tricks viel Geld sparen. Mit unseren Tipps können Sie preiswert einen unvergesslichen Urlaub im Traumhotel verbringen.

Der erste Fehler ist die Frage nach "dem Preis". Kenner erkundigen sich nach der Mindestrate. Denn jedes große Hotel hat unterschiedliche Zimmer, und in der billigsten Unterkunft des Grandhotels genießt man den gleichen Service wie in der Presidential Suite. Ersparnis: bis 30 Prozent, in so genannten "Chauffeurzimmern" von Luxushotels bis 60 Prozent. 

Preisvergleich im Internet: Manchmal nicht vollständig

Und welches Haus ist wirklich günstig? Einen Überblick verschaffen Hotelportale wie hrs.de und booking.com sowie Metasuchmaschinen wie Bettenjagd, Check24, Discavo, Kayak und Trivago. Dort lassen sich per Mausklick Dutzende von Zimmerpreisen in der gewünschten Stadt vergleichen - in derselben Kategorie. Spareffekt: bis 50 Prozent. 

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Doch Achtung: Auch die Metasuchmaschinen wollen leben. Deshalb vergleichen sie oft nur Hotels, die ihnen Provisionen geben. Discounter wie Easyhotel und Formule One sowie Budget-Design-Hotelketten wie B&B und Motel One werden deshalb oft nicht angezeigt. Solche Schnäppchen findet man eher bei Bewertungsportalen wie Tripadvisor und Holidaycheck. 

Zum richtigen Zeitpunkt buchen

Zum richtigen Zeitpunkt gebucht ist schon die halbe Ersparnis. Die Faustregel der Profis heißt: Für die Hochsaison reserviert man so früh wie möglich. In der Nebensaison ist es fünf bis sieben Tage vor der Reise oft am günstigsten. Spareffekt: bis 50 Prozent. 

Frühbucher oder Last-Minute?

Frühbuchertarife kennt man von Pauschalreisen. Inzwischen sieht man sie aber immer häufiger auch bei Hotelangeboten. Die Ibis-Hotels offerieren zum Beispiel Frühbucher-Specials mit mindestens zehn Prozent Rabatt, wenn man 15 Tage voraus bucht. 

Oft geht zum Schluss doch noch etwas. Längst bieten Last-minute-Anbieter wie L'tur außer Pauschalreisen auch Hotelzimmer überall auf der Welt an. Auch Online-Reisebüros wie Expedia haben eigene Bereiche für solche Last-Minute-Deals. Ketten wie Marriott listen gar auf den Seiten der einzelnen Hotels reihenweise ihre "Hot Deals" auf, mit denen man 30 Prozent und mehr spart.

Blindbooking und Gutschein-Deals

Renommierte Hotelketten wollen oft offiziell nichts mit Schleuderpreisen zu tun haben. Hier kommen Blindbooking-Portale ins Spiel. Da bucht man nur Ort und Kategorie und erfährt den Hotelnamen erst nach der Reservierung. Anbieter sind zum Beispiel Hotwire, ein Tochterunternehmen von Expedia, der Reiseveranstalter FTI mit seinem Angebot "Glückshotels" und das Bieterportal Priceline mit seiner Option "Name Your own Price". 

Bei Ebay, Groupon oder Daily Deal versteigern große Hotelketten Gutscheine für ihre Hotels zu wenig gefragten Zeiten. Mit etwas Glück logiert man so in einem Sheraton- oder Hyatt-Hotel zu einem Bruchteil der üblichen Rate. Manko: Die Gutscheine können nicht zu jedem Termin eingelöst werden. 

Mehrtagesrabbatte auf Nachfrage

3=2 und 4=3: Geschäftsreisende bleiben selten länger als eine Nacht - der Privatgast schon. Viele Hotels geben auf Anfrage Vergünstigungen für Mehrtagesgäste; allerdings nur dem, der danach fragt. Ersparnis: bis 25 Prozent. 

Trick: Kleingruppe gründen

Reisen mit Freunden: Schon zwei Paare sind im Hoteldeutsch oft eine Gruppe. Und Gruppen erhalten Sondertarife - oder sie gehen ins Nachbarhotel, wo man ihnen stärker entgegenkommt. Ersparnis: bis 25 Prozent. 

Was tun, wenn alle Hotels einen Messezuschlag verlangen? Ein Blick in die Pauschalreisekataloge schafft Abhilfe. Bei Dertour, Ameropa oder Tui gibt's die Hotels zum Normalpreis. Ersparnis: um 20 Prozent. 

Immer ein Spartipp sind Hotel-Neueröffnungen. Neue Hotels bieten in den ersten Monaten fast immer Discounts. Tipp: Beim Hotelportal HRS gibt es eine eigene Seite, die aktuelle Neueröffnungen auflistet (zu finden über "Sonderangebote", "Neueröffnete Hotels"). 

Geburtstag? Stammgast?

Haben Sie Geburtstag? Feiern Sie ein rundes Jubiläum? Dann fragen Sie nach besonderen Angeboten zu Ihrem besonderen Anlass. Selbst wenn es mit dem Discount nichts wird, stehen in jedem guten Hotel zum runden Hochzeitstag wenigstens eine Flasche Sekt und Blumen. 

Stammgäste wohnen generell günstiger, bei Mövenpick oder NH zum Beispiel 10 bis 20 Prozent. Als Ausweis gilt die Mitgliedskarte im Bonusclub. Sie ist oft ganz formlos auf Anforderung zu haben - selbst wenn man noch nie bei der Hotelkette abgestiegen ist. 

"Park, Sleep & Fly"

Sie suchen ein Hotel am Flughafen, weil der Flieger so früh losgeht? Dann ist "Park, Sleep & Fly" das Richtige. Zu einem Preis, den sonst schon der Flughafenparkplatz allein kostet, vermitteln Reiseveranstalter oder Webseiten wie Holidayextras das Bett am Airport samt Hotelstellplatz fürs Auto während des Urlaubs. 

Wer in ferne Länder fliegt, vor allem nach Asien, der sollte seine Fluggesellschaft nach ihrem Stopover-Programm fragen. So gibt es z.B. in den Emiraten und in Singapur für weiterfliegende Airline-Kunden Luxusherbergen pro Nacht ab 30 Euro, in Istanbul sogar Gratisübernachtungen. Günstige Stopovers Richtung USA bietet Icelandair. 

Hotelschnäppchen im Supermarkt

So manches Hotelschnäppchen winkt bei Firmen, die man nicht unbedingt auf Anhieb mit dem Hotelgewerbe in Verbindung bringt. Zum Beispiel bieten Tchibo, Aldi, Lidl und Rewe jeden Monat frisch Reiseangebote an, unter denen oft auch renommierte Häuser deutscher Hotelketten sind. Ersparnis: mindestens 50 Prozent, allerdings oft außerhalb der Saison.

Aber manchmal ist die falsche Jahreszeit ja ohnehin die richtige. Wer einmal preiswert im Luxus baden will, der besucht Nobelherbergen mit ausgeprägtem Saisongeschäft in der "toten" Saison. In den besten Skihotels der Welt fällt der Preis im Sommer auf ein Fünftel der Höchstrate - Swimmingpool, Service und Restaurant sind dann keineswegs schlechter. Ähnlich sieht es an der Costa Smeralda im Winter oder auf Sansibar im April zur Regenzeit aus. 

Gleicher Preis, mehr Leistung

Auch das kann die richtige Verhandlungsstrategie sein. Wer wohnte etwa bei einem längeren Aufenthalt nicht gern in der Juniorsuite statt im normalen Zimmer? Andere beliebte Zugaben sind der freie Eintritt ins Fitnesscenter oder ein "Late Check-out" bis 16 Uhr. Eines freilich gilt für alle diese Tipps: Sie müssen vorab vereinbart werden. Wer einmal in sein Zimmer eingezogen ist, für den gilt stets der volle, ausgeschriebene Preis. 

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