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Majestätsbeleidigung

22.06.2009, 11:42 Uhr

Sonne, Strand, Tempel und freundliche Menschen - dafür steht Thailand, ein sehr beliebtes Reiseziel unter Touristen. Mit der Nettigkeit könnte es allerdings ganz schnell vorbei sein, sobald die königliche Familie verbal beleidigt wird. Schließlich genießen König Bhumibol und seine Familie im Land ein sehr hohes Ansehen. Wer dies dennoch tut, muss mit hohen Strafen rechnen. In einigen Fällen kann es sogar mit Gefängnisaufenthalt enden. Diese Erfahrung machte ein Schweizer Auswanderer, der in betrunkenem Zustand Fotos des Königs verunstaltet hatte. Ein Gericht verurteilte ihn zu zehn Jahren Gefängnis. Der beleidigte König zeigte sich milde und reduzierte die Strafe im Nachhinein.

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