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Hoteltipps  

Tipps zum günstigen Hotelzimmer

02.05.2009, 16:49 Uhr | srt/Hans-Werner Rodrian, srt

Mit kleinen Tricks kann der Gast im Hotel viel Geld sparen. (Foto: Imago)Mit kleinen Tricks kann der Gast im Hotel viel Geld sparen. (Foto: Imago)Ausgeschlafene Vielreisende wissen es längst: Wer im Hotel die ausgeschriebenen Preise bezahlt, ist selber schuld. Denn dank großer Konkurrenz kann man mit den richtigen Tricks viel Geld sparen. Mit unseren Tipps können Sie preiswert einen unvergesslichen Urlaub im Traumhotel verbringen.

Zum Durchklicken Die besten Tipps zum günstigen Hotel
Zum Durchklicken Hoteljargon von A bis Z
Zum Durchklicken In Deutschland verbreitete Hotelkürzel

Haben Sie Tipps, wie ein Hotel günstiger gebucht werden kann? Nutzen Sie unsere Kommentar-Funktion am Ende des Artikels.

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Die Minimum- und der Maximumrate erfragen

Der erste Fehler ist schon, nur nach "dem Preis" zu fragen. Profis erkundigen sich nach der Minimum- und der Maximumrate: Jedes große Hotel hat nämlich unterschiedliche Zimmer, und im billigsten Quartier des Grandhotels genießt man den gleichen Service wie in der Presidential Suite. Ersparnis: bis 30 Prozent, in so genannten "Chauffeurzimmern" von Luxushotels bis 60 Prozent. Eins freilich gilt für alle diese Tipps: Sie müssen vorab vereinbart werden. Wer einmal in sein Zimmer eingezogen ist, für den gilt stets der volle, ausgeschriebene Preis.


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Preise auf einen Blick vergleichen

Aber welches Haus ist wirklich günstig? Kenner verschaffen sich zunächst einen Überblick in den Internet-Hotelbuchungsportalen. Bei Anbietern wie hrs.de oder hotel.de lassen sich per Mausklick Dutzende von Zimmerpreisen in der gewünschten Stadt vergleichen - in derselben Kategorie. Spareffekt: bis 50 Prozent. Zum richtigen Zeitpunkt gebucht ist schon die halbe Ersparnis. Die Faustregel der Profis heißt: Für die Hochsaison reserviert man so früh wie möglich. In der Nebensaison ist es fünf bis sieben Tage vor der Reise oft am günstigsten. Spareffekt: bis 50 Prozent.

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Gutscheine ersteigern

Günstiger übernachten lässt sich mit Sonder- und Weekend-Pauschalen. Sie stehen auf den Webseiten aller großen Hotelgruppen, und es gibt sie freundlicherweise immer dann, wenn der Normalmensch Zeit hat zu reisen: am Wochenende, an Feiertagen und den ganzen Sommer über. Denn dann bleiben in den Stadthotels die Geschäftsleute aus. Ersparnis: um 40 Prozent. Oder sparen Sie per Auktion. Bei Ebay versteigern große Hotelketten Gutscheine für ihre Hotels zu wenig gefragten Zeiten. Mit etwas Glück logiert der Gast auf diese Weise in einem Sheraton- oder Hyatt-Hotel zu einem Bruchteil der üblichen Rate. Manko: Die Gutscheine können nicht zu jedem Termin eingelöst werden.

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Zwei Paare sind eine Gruppe

Geschäftsreisende bleiben selten länger als eine Nacht - der Privatgast schon. Viele Hotels geben auf Anfrage Vergünstigungen für Mehrtagesgäste; allerdings nur dem, der danach fragt. Ersparnis: bis 30 Prozent. Reisen mit Freunden: Schon zwei Paare sind im Hoteldeutsch oft eine Gruppe. Und Gruppen erhalten Sondertarife - oder sie gehen ins Nachbarhotel, wo man ihnen stärker entgegenkommt. Ersparnis: bis 25 Prozent. Arbeiten Sie bei einer Großfirma? Siemens, IBM und die Post, aber auch viele Berufsverbände und sogar Kreditkartenfirmen wie American Express haben mit Hotels und Hotelketten sogenannte Corporate Rates für ihre Mitglieder vereinbart. Meist genügt der Hinweis darauf, schon hat man den Rabatt. Ersparnis: um 30 Prozent.

Messezuschlag? Nein, danke!

Was tun, wenn alle Hotels einen Messezuschlag verlangen? Ein Blick in die Pauschalreisekataloge schafft Abhilfe. Bei Dertour, Ameropa oder TUI gibt's die Hotels zum Normalpreis. Ersparnis: um 20 Prozent. Stammgäste wohnen generell günstiger, bei Mövenpick zum Beispiel 10 bis 20 Prozent. Als Ausweis gilt die Mitgliedskarte im Bonusclub. Sie ist oft ganz formlos auf Anforderung zu haben - selbst wenn man noch nie bei der Hotelkette abgestiegen ist. Sie suchen ein Hotel am Flughafen, weil der Flieger so früh losgeht? Dann ist "Park, Sleep & Fly" das Richtige. Zu einem Preis, den sonst schon der Flughafenparkplatz allein kostet, vermitteln zum Beispiel TUI oder ITS zu ihren Reisen das Bett am Airport samt Hotelstellplatz fürs Auto während des Urlaubs. Direkt vorbei ist auch daneben. Wer die Saisontabellen von Hotels genau studiert, stellt fest: Von einer Woche zur anderen fallen die Zimmerpreise oft um 70 Prozent. Das gilt für Badeurlauber im Oktober genauso wie für Städtetrips im Hochsommer.

Nach den Stopover-Programmen fragen

Wer in ferne Länder fliegt, vor allem nach Asien, sollte seine Fluggesellschaft nach ihrem Stopover-Programm fragen. Viele Airlines bieten ihren Passagieren Tiefstpreise für Hotels an. So gibt es in Bangkok, Singapur und Kuala Lumpur Luxusherbergen im Doppelpack mit dem Flug ab 30 Euro. Bekannt für ihr großes Stopover-Angebot sind Qantas, Malaysia Airlines, British Airways, Cathay Pacific und Air New Zealand. So manches Hotelschnäppchen winkt bei Firmen, die man nicht unbedingt auf Anhieb mit dem Hotelgewerbe in Verbindung bringt. Zum Beispiel bieten Tchibo, Aldi, Lidl und Rewe jeden Monat frisch Reiseangebote an, unter denen oft auch renommierte Häuser deutscher Hotelketten sind. Ersparnis: mindestens 50 Prozent, allerdings nur außerhalb der Saison.

Zur "toten Saison" anreisen

Aber manchmal ist die falsche Jahreszeit ja ohnehin die richtige. Wer einmal preiswert im Luxus baden will, der sucht sich am besten Nobelherbergen mit ausgeprägtem Saisongeschäft in der "toten" Saison. In einem der besten Skihotels der Welt, dem Arlberg Hospiz in St. Christoph, fällt der Preis im Sommer auf ein Fünftel der Höchstrate - Swimmingpool, Service und Restaurant sind dann keineswegs schlechter. Ähnlich sieht es an der Costa Smeralda im Winter oder auf Sansibar im April aus. Gleicher Preis, mehr Leistung: Auch das kann die richtige Verhandlungsstrategie sein. Wer wohnte etwa bei einem längeren Aufenthalt nicht gern in der Juniorsuite statt im normalen Zimmer? Andere beliebte Zugaben sind der freie Eintritt ins Fitnesscenter oder ein "Late Check-out" bis 16 Uhr.


Stopover-Programme

Wer in ferne Länder fliegt, vor allem nach Asien, sollte seine Fluggesellschaft nach ihrem Stopover-Programm fragen. Viele Airlines bieten ihren Passagieren Tiefstpreise für Hotels an. So gibt es in Bangkok, Singapur und Kuala Lumpur Luxusherbergen im Doppelpack mit dem Flug ab 30 Euro. Bekannt für ihr großes Stopover-Angebot sind Qantas, Malaysia Airlines, British Airways, Cathay Pacific und Air New Zealand. So manches Hotelschnäppchen winkt bei Firmen, die man nicht unbedingt auf Anhieb mit dem Hotelgewerbe in Verbindung bringt. Zum Beispiel bieten Tchibo, Aldi, Lidl und Rewe jeden Monat frisch Reiseangebote an, unter denen oft auch renommierte Häuser deutscher Hotelketten sind. Ersparnis: mindestens 50 Prozent, allerdings nur außerhalb der Saison.

Zur "toten Saison" anreisen

Aber manchmal ist die falsche Jahreszeit ja ohnehin die richtige. Wer einmal preiswert im Luxus baden will, der sucht sich am besten Nobelherbergen mit ausgeprägtem Saisongeschäft in der "toten" Saison. In einem der besten Skihotels der Welt, dem Arlberg Hospiz in St. Christoph, fällt der Preis im Sommer auf ein Fünftel der Höchstrate - Swimmingpool, Service und Restaurant sind dann keineswegs schlechter. Ähnlich sieht es an der Costa Smeralda im Winter oder auf Sansibar im April aus. Gleicher Preis, mehr Leistung: Auch das kann die richtige Verhandlungsstrategie sein. Wer wohnte etwa bei einem längeren Aufenthalt nicht gern in der Juniorsuite statt im normalen Zimmer? Andere beliebte Zugaben sind der freie Eintritt ins Fitnesscenter oder ein "Late Check-out" bis 16 Uhr.

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