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Reisen (fast) wie Rockefeller: Luxus für wenig Geld

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Luxus für wenig Geld  

Reisen (fast) wie Rockefeller

04.11.2009, 10:55 Uhr | Clever Reisen/Lutz Kaulfuß

Mit dem VIP-Transfer die Pauschalreise aufpeppen (Foto: Imago)Mit dem VIP-Transfer die Pauschalreise aufpeppen (Foto: Imago) Manchmal muss es einfach etwas Außergewöhnliches sein, weil eine Hochzeitsreise oder ein Jubiläum ansteht. Um einen unvergesslichen Urlaub mit dem gewissen Etwas zu buchen, kann man entweder Tausende von Euros auf den Tisch blättern oder geschickt bestimmte Einzelleistungen für verhältnismäßig wenig Geld hinzubestellen. Der Clou: Die Extras sind auch zu haben, wenn die Anreise per Ferien- oder Billigflieger erfolgt oder die Pauschalreise bei einem Preiswertveranstalter gebucht wurde.
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Extras am Flughafen

Loungebenutzung: Die Koffer sind eingecheckt und die Bordkarten hält man in der Hand. Jetzt kann man die verbleibende Wartezeit entweder am langweiligen Gate absitzen oder entspannt in einer der noblen Lounges verbringen. In den Lounges werden Getränke und Snacks gereicht oder man hat die Möglichkeit, in den zahlreich ausliegenden Zeitschriften zu blättern. Selbst im Internet surfen oder Emails lesen kann man dort problemlos. Was viele Passagiere aber nicht wissen: Die Türen zu den Lounges öffnen sich nicht nur für Business Class-Passagiere. Gegen einen Obolus kann jeder Passagier in den Wohlfühloasen Platz nehmen. Auch dann, wenn der Flug mit einem Ferien- oder Billigflieger erfolgt.


Gar nicht so teuer, wie man denkt

Bei Easyjet ist das Ticket für die Lounge sogar auf der Internetseite buchbar. Insgesamt bietet Easyjet annähernd 40 Lounges an. Die Preise sind wie folgt: Glasgow 15 Euro, Liverpool 18 Euro, London-Luton 20 Euro und Nizza, Madrid, Malaga oder Köln/Bonn 28,50 Euro. Wer einen Langstreckenflug gebucht hat, kann seine Loungetickets auch bei anderen Anbietern erwerben. Dazu zählen "Priority Pass" (www.prioritypass-de.com, 600 Lounges weltweit), "Servisair Lounges" (www.Executivelounges.com, 50 Lounges) oder auch Lounge Pass (www.loungepass.com, 130 Lounges weltweit). Bei Priority Pass wird allerdings eine Jahresgebühr von mindestens 99 Euro fällig. Tipp: einige Kreditkarten beinhalten den Anspruch auf eine Loungenutzung. So zum Beispiel die MLP Platinum Card oder die American Express Platinum Card. Auch Inhaber der "Lufthansa Miles & More Kreditkarte Business " und Vielfliegerstatus (Frequent Traveller) können Lufthansa Lounges kostenlos nutzen.



Ein Mal ein VIP sein

ViP-Service: Deutschlands Flughäfen sind weit mehr als Landepisten für Flugzeuge. Einige bieten einen ausgefeilten ViP-Service an - nicht nur für Staatsmänner oder gekrönte Häupter. Dazu zählen beispielsweise die Flughäfen in Köln/Bonn oder Düsseldorf. Wer sich beispielsweise nicht um den Check-in und die Gepäckaufgabe kümmern will und währenddessen lieber in der Lounge entspannt, kann ein ViP-Paket beim Düsseldorfer Airport buchen. Die Formalitäten werden dann von Flughafenangestellten erledigt, die den ViP-Gast anschließend auch in der Lounge abholen und ihn in einem exklusiven BMW direkt zum Flieger bringen. Kostenfaktor für die ViP-Betreuung: 199 Euro für die erste Person, für jede weitere 79 Euro.

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Extras im Flugzeug

XL-Sitze: Wer bequemer sitzen und in den Genuss von mehr Beinfreiheit kommen will, sollte sich vorab einen XL-Sitz reservieren. Meist befinden sich die XL-Sitze am Notausgang. Reservierbar sind die XL-Sitze u.a. bei Air Berlin, Air Transat, Condor, Tuifly, Qantas, Singapore Airlines oder Wizzair. Die Reservierung eines XL-Sitzes gibt es - abhängig von der Fluglinie und der Strecke - bereits ab rund 20 Euro. Doch aufgepasst: Da es sich in der Regel um Notausgangssitze handelt, dürfen nicht alle Passagiere dort Platz nehmen, wie etwa Behinderte oder Kinder. Premium Economy: Immer mehr Airlines bieten an Bord ihrer Maschinen eine Zwischenklasse an, die so genannte Premium Economy Class. Die bietet vor allem mehr Beinfreiheit. Die aufgepeppten Sonderklassen gibt es unter anderen bei Air New Zealand, Air Transat, British Airways, Condor, Eva Air, Martinair, SAS oder United Airlines. Je nach Strecke und Jahreszeit, kann die Premium Economy bei Condor oder Edelweiss Air für einen Aufschlag ab rund 100 Euro gebucht werden. Bei Martinair starten die Preise hingegen bereits bei 69 Euro und bei Air Transat bei rund 120 Euro.


Bequemer reisen

Upgrade: In Mode kommen momentan auch wieder Upgrades, die erst in letzter Minute am Flughafen gebucht werden können. Dabei sind vor allem die Angebote von British Airways und El Al derzeit sehr attraktiv. Wer sich am Flughafen London-Gatwick bzw. London-Heathrow bei der Fluggesellschaft British Airways für ein Upgrade in die Premium Economy Class (World Traveller Plus) entscheidet, zahlt je nach Strecke in Heathrow zwischen 200 und 280 Euro und in Gatwick 240 Euro. Der Upgrade-Service bei El Al nennt sich "Preferred Seats" und ist ebenfalls erst am Flughafen möglich. Die Kosten für ein Upgrade starten für die Business Class ab 100 US$ und für die First Class ab 200 US$. Tipp: Da die Buchungslage für die Business Class derzeit bei allen Fluglinien schlecht ist, bieten viele Gesellschaften verstärkt günstige Last-Minute-Upgrades am Flughafen an. Fragen beim Check-in kann sich also lohnen.

Der zusätzliche Sitz

Einen besonderen Service bietet aktuell Tuifly an. Dort kann nämlich ein zusätzlicher Sitz reserviert werden. Die Gebühr liegt gegenwärtig bei 25 Euro pro geblocktem Sitz und Strecke. Reservieren lässt sich der Sitz im Rahmen des so genannten „Free Seat Sale“ allerdings nicht vorab, sondern erst beim Check-in. Der freie Sitzplatz ist vor allem bei Paaren beliebt, die alleine in einer Dreier-Reihe sitzen wollen und sich so den Mittelplatz blockieren lassen können. Premium Essen: Schlappe Sandwichs oder geschmacklose Bordmahlzeiten müssen nicht sein. Immer mehr Fluglinien bieten gegen Bezahlung so genannte Gourmetessen (Air Berlin) oder Premium Menüs an (Condor). Auf der Kurz- und Mittelstrecke gibt es die Condor-Menüs bereits ab 7 bis 10 Euro, auf der Langstrecke ab 15 Euro.

Im Hotel

Hotels-Specials: Gerade im Hotel kann man sich den Aufenthalt mit vielen Extra-Leistungen so richtig versüßen lassen. Viele Hoteliers bieten spezielle Packages an. So zum Beispiel die NH Hotels (www.nh-hotels.de) mit ihrem "Weekend Extender". Im Rahmen dieser Aktion kann man zwei Nächte am Wochenende ab 129 Euro pro Zimmer buchen. Im Übernachtungspreis ist nicht nur das Frühstücksbuffet enthalten, sondern man kann auch noch kostenlos die gut sortierte Minibar plündern. Suiten-Special: Den absoluten Hammer bietet die Luxuskette Shangri-La Hotels an. Dort erhalten Hotelgäste ein Upgrade in eine Executive Suite bereits ab 39 US$. Der Hotelgast muss hierfür allerdings einige Bedingungen erfüllen: So muss man Mitglied im hoteleigenen Bonusclub sein ("Golden Circle Club"). Der Beitritt zum Bonusclub ist allerdings unentgeltlich. Ein Upgrade ist für längstens drei Nächte gültig und zudem nur möglich, wenn das gebuchte Hotel auch über entsprechende Kapazitäten verfügt. Spar-Suite: Dusche statt Wanne Manche Veranstalter bieten neuerdings Economy-Suiten mit Abschlag an, die vom üblichen Standard abweichen. Spar-Suiten gibt es augenblicklich u.a. bei ITS Reisen, FTI Touristik und Jahn Reisen für das Dunas Maspalomas Suites & Villas (Gran Canaria).

Vor Ort

VIP-Transfer: Wer es nach der Ankunft etwas bequemer haben will, der kann beispielsweise bei Öger Tours einen VIP-Transfer bei Reisen in die Türkei buchen. Der Gast wird von einem VIP-Betreuer abgeholt und mit komfortablen Fahrzeugen direkt in sein Hotel/Resort gefahren. Im Fahrzeug stehen ferner eine Minibar und Snacks zur Verfügung. Der Spaß kostet pro Fahrzeug (1 bis 4 Personen) ab 133 Euro. Limousinenservice: Wer nach einem Langstreckenflug nur noch in eine Limousine fallen und sich von einem Fahrer ins Hotel bringen lassen will, kann sich einen Limo-Service bestellen. In Bangkok kostet dieser Service bei AOT Limousine (Schalter in der Gepäck- und Auskunftshalle) nur 1000 Baht pro Wagen/Strecke (rund 21 Euro). Wer einen Mercedes E-Klasse vorab bestellen will, zahlt derzeit 1800 Baht (rund 38 Euro). Buchbar unter anderem bei New Airport Travel (Email: info@newthaiairport.com). Vergleichbare Dienste werden weltweit angeboten. Informationen finden sich hierzu meist auf den Internetseiten der jeweiligen Flughäfen. Persönlicher Gästeführer. Nur sehen, was man will und pausieren, wenn es einem passt: Private Führungen verwirklichen persönliche Vorstellungen. Bei Berlin Starting Point gibt es individuelle Hauptstadttouren zum Beispiel schon ab 36 Euro/Stunde (Tel: 030/62721303, Email: info@berlin-starting-point.de). Für andere Ziele findet man persönliche Guides meist über die örtlichen Fremdenverkehrsämter oder z.B. über die englische Internetseite www.privateguidesineurope.com.

Zubuchbare Extras bei Veranstaltern

Okay, auch eine bei einem Reiseveranstalter gebuchte Pauschalreise kann für wenig Geld in eine Luxusausgabe verwandelt werden. Am einfachsten funktioniert das über pauschal buchbare Zusatzpakete, wie sie beispielsweise TUI, Thomas Cook Reisen, ITS Reisen oder Jahn Reisen anbieten. Im Rahmen der so genannten "TUI Premium-Pakete" verwandelt sich eine Pauschalreise in eine individuelle Reise. So findet beispielsweise der Transfer am Zielort nicht mit einem riesigen Bus statt, sondern individuell. Zudem kann bei früherer Anreise das Hotelzimmer gleich bezogen oder bei späterer Anreise länger im Zimmer verweilt werden. Auch Jahn Reisen bietet zubuchbaren Luxus zum kleinen Preis an. Wer beispielsweise für 30 Euro p.P. das Komfort-Paket für das LTI-Titanic Beach Hotel in Hurghada (Ägypten) bucht, bekommt nicht nur einen Privattransfer geboten, sondern auch noch eine kostenlose Massage. Für die Wintersaison hat jedoch Thomas Cook Reisen den Clou auf Lager. Einige der sogenannten "Komfort-Sorglos-Pakete" beinhalten vorreservierte Liegen und Sonnenschirme. Somit muss sich keiner mehr morgens den Wecker stellen um sich seine Lieblingsliege zu reservieren. Leider gibt es diesen Sonderservice derzeit nur für neun Hotels aus dem Thomas Cook-Angebot. So zum Beispiel für das Sunrise Select Mamlouk Palace Resort in Hurghada (Ägypten). So schnell kann eine Reise von der Stange zu einer viel individuelleren Urlaubsreise werden. 

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