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Fluggepäck  

Koffer an Bord wird immer teurer

23.02.2010, 14:25 Uhr | M. Reisner/srt, srt

. München: Flughafen, Check-in-Schalter von Easyjet  (Foto: F. von Poser/srt)

München: Flughafen, Check-in-Schalter von Easyjet (Foto: F. von Poser/srt)

Manchmal kommt die Preiserhöhung klammheimlich und betrifft nur Reisende mit speziellem Gepäck. So sind Golf-Bags bei Air Berlin ab 1. Mai nicht mehr gratis, sondern es werden pro Person und Strecke 25 bis 40 Euro fällig. Ärgerlich, denn dadurch wird die Reise erheblich teurer. Andere Gesellschaften haben bereits deutlich erhöht. Wer weiß, dass er bei seinem nächsten Flug mit viel Gepäck unterwegs ist, der kann mit etwas Planung üppigen Aufschlägen entgehen, Übergepäck-Gutscheine und Online-Check-in helfen beim Sparen: Wir sagen, worauf Urlauber achten müssen und geben neun Tipps für Reisende mit viel Gepäck.

Kosten bereits schon ab dem ersten Gepäckstück

Die Billigflieger machen es vor, immer mehr etablierte Fluggesellschaften ziehen nach: Schon das erste Gepäckstück kostet extra - etwa bei Ryanair (15 bis 35 Euro), Germanwings (8 bis 20 Euro) und Easyjet (11 bis 22 Euro). Zudem gilt: Wer Koffer oder Tasche erst am Flughafen aufgibt, muss mit einem Aufschlag auf die Gebühren rechnen, wobei teils happige 100 Prozent fällig sind. Fallstricke bergen die Gewichtsklassen. Folgende Szenarien gibt es: Sie geben Gepäck auf, das innerhalb der jeweiligen Norm liegt. Die Limits betragen dabei zwischen 15 und 20 Kilogramm in der Economy-Klasse. Vielflieger und Business- oder First-Class-Gäste dürfen mehr mitnehmen, bei Thai Airways zum Beispiel sind es maximal 60 Kilogramm für einen Passagier mit Royal-Orchard-Plus-Gold-Card in der Royal First Class. Air Berlin und Condor räumen Langzeit-Urlaubern 30 statt 20 Kilogramm ein, wenn sie länger als 29 Tage unterwegs sind. Hinzu kommen - je nach Gesellschaft - fünf oder sechs Kilogramm fürs Handgepäck.

Gebühren für Übergepäck

Übergepäck-Gebühren werden fällig, wenn diese Limits nicht eingehalten werden. So kosten etwa alle Gepäckstücke über 23 und bis einschließlich 32 Kilogramm bei British Airways 30 Britische Pfund (knapp 35 Euro). Der Türkei-Spezialist Sun Express und Tuifly kassieren pro Kilogramm extra immerhin acht Euro je Strecke. Teuer zeigen sich US Airways, die für jeden Koffer zwischen 23 und 32 Kilogramm 50 Dollar zusätzlich verlangen - bei einem Gewicht zwischen 32 und 45 Kilogramm sind es gar 100 Dollar (rund 73 Euro). Keine Gnade gibt es, wenn das absolute Höchstgewicht beim Gepäck überschritten wird. In diesem Fall heißt es: Auspacken! Die Grenzen liegen zwischen 30 Kilogramm für einzelne Gepäckstücke und 50 Kilogramm je Passagier. Aufgepasst: Bei praktisch allen Carriern dürfen höchstens zwei Gepäckstücke aufgegeben werden.

Aufgepasst bei der Gepäckberechnung

Kleinkinder können je nach Anbieter zehn Kilogramm (Air France, Cathay Pacific, Sun Express und andere), ein Gepäckstück mit dem vollen Freigewicht (American Airlines, Condor, US Airways) bis hin zum kompletten Freigepäck, also zwei Koffern oder Taschen, mitnehmen (Air Berlin, British Airways, Tuifly). Die Gepäckberechnung wird unterschiedlich gehandhabt. Wer in die USA, nach Kanada oder Mexiko fliegt, für den gilt das "Piece Concept". Das bedeutet, dass pro Passagier eine bestimmte Zahl von Koffern mitgenommen werden darf. Für Economy-Gäste ist es ein Stück mit einem Gewicht von 23 Kilogramm, großzügiger sind die Regeln für Gäste in den gehobenen Klassen, die häufig zwei Koffer oder Taschen zu je 32 Kilogramm mitnehmen können. Dabei werden die Stücke einzeln gewogen, es ist also nicht möglich, einen Koffer mit 40 Kilo auf die Waage zu wuchten und das durch eine Zwei-Kilo-Tasche auszugleichen. Beim Gewichtskonzept dagegen zählt die Gesamtlast.

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