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Tipp 1: Gepäckversicherung nicht immer sinnvoll

08.06.2010, 11:54 Uhr

"Eine der größten Sorgen von Urlaubern ist, dass ihnen das Gepäck verloren geht", sagt Sabine Fischer-Volk, Juristin und Reiserechtexpertin bei der Verbraucherzentrale Brandenburg in Potsdam. Wer aber glaubt, sich mit dem Abschluss einer Reisegepäckversicherung gegen jegliche Form von Diebstahl und Gepäckverlust abzusichern, sei im Irrtum. Schmuck zum Beispiel ist nur versichert, wenn er nicht im Koffer, sondern im Handgepäck aufbewahrt wird und später im Safe. Wird man tatsächlich bestohlen, ist der Zeitwert maßgeblich, nicht etwa der Kauf- oder Wiederbeschaffungspreis, wie es Versicherte von der Hausratversicherung kennen. In Anbetracht von 300 bis 500 Euro für die Selbstbeteiligung, die oft gefordert wird, bräuchten nur die wenigsten eine Reisegepäckversicherung - so lautet das Fazit von Versicherungs-Experten. Nur wenn größere Sportgeräte wie Fahrräder, Surfbretter und Skier mit in den Urlaub sollen oder Spezialgepäck wie ein Rollstuhl oder Prothesen aufgegeben werden müssen, könne die Reisegepäckversicherung sinnvoll sein.




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