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Rauchen auf Reisen: Wo darf man noch qualmen?

21.10.2010, 10:43 Uhr | AFP, dpa, t-online.de

Rauchen auf Reisen: Wo darf man noch qualmen?. Rauchen auf Reisen: Wo darf man noch qualmen? (Foto: dpa)

Rauchen auf Reisen: Wo darf man noch qualmen? (Foto: dpa)

Urlaub: Zeit für Genuss und Entspannung - für Raucher allerdings nicht überall. In Spanien soll ab Januar 2011 dank eines neuen Gesetzes in Bars und Restaurants ein striktes Rauchverbot gelten. Seit dem 1. August gilt in Bayern ein komplettes Rauchverbot in der Gastronomie, in Österreich diskutiert man ähnliche Maßnahmen. Und in Paris wurden erste Café-Terrassen zu Nichtraucher-Zonen erklärt. Wo Sie in welchem Umfang mit Rauchverboten im Urlaub rechnen müssen und welche Strafen drohen, verrät unsere Klick-Show.

Spanien will nicht länger "Raucherabteil Europas" sein

Sogar in Spanien, das bis jetzt als Raucherparadies galt, soll das Verbot verschärft werden: Ein neues Anti-Tabak-Gesetz sieht vor, ab Januar 2011 das Rauchen in allen geschlossenen, öffentlichen zugänglichen Räumen zu verbieten. Die einzigen Ausnahmen sind Haftanstalten und psychiatrische Klinken - doch hierher sollte sich kein Tourist verirren. Nach der bisherigen Regelung können in Gaststätten können die Wirte in der Regel selbst entscheiden, ob in ihren Lokalen das Rauchen erlaubt ist. Das Resultat: In 89 Prozent der über 350.000 Gaststätten darf gequalmt werden, nur 11 Prozent sind Nichtraucher-Lokale. Für große Gaststätten mit einer Fläche von mehr als 100 Quadratmetern gilt eine Sonderregelung. Dort mussten Raucher- und Nichtraucher-Zonen räumlich voneinander getrennt werden.

Rauchertouristen aus Bayern in Österreich erwartet

In Österreich war am 1. Juli ein schärferes Rauchergesetz in Kraft getreten. Demnach darf nur noch in Lokalen bis zu einer Größe von 50 Quadratmetern gequalmt werden, in allen größeren Restaurants und Cafés müssen die Räumlichkeiten in Raucher- und Nichtraucherbereich unterteilt werden. Jedoch haben sich viele Gaststätten im Alpenland für das neue Gesetz gerüstet und nikotinfreie Zonen eingerichtet. Laut Umfragen soll in zwei Dritteln der rund 70.000 österreichischen Lokale das Rauchen erlaubt bleiben. Nichtraucher-Initiativen planen bis März 2011 ein Volksbegehren für einen stärkeren Nichtraucherschutz.

Sommer, Sonne, rauchfrei in Frankreich

Frankreich ist beim Nichtraucherschutz schon einen Schritt weiter: In Paris haben mitten in der Sommerhitze die ersten Cafés und Bistros ihre Außenterrassen zu Nichtraucher-Zonen erklärt. Bisher sind es nur eine Handvoll Gastwirte in Paris und in anderen französischen Städten, die so rigoros gegen die Raucher vorgehen. Zweieinhalb Jahre nach dem Nichtraucherschutzgesetz in Frankreich, das nicht nur in Bars und Restaurants gilt, sondern im Winter auch in abgeschlossenen Außenterrassen strikt umgesetzt wird, lebt so die hitzige Raucher-Diskussion neu auf. Bisher ruft noch niemand nach einer zusätzlichen Verschärfung der Gesetze, selbst die Initiativen gegen das Rauchen nicht. Doch geht das Rauchverbot auf Außenterrassen klar über das bestehende Gesetz hinaus; es ist freilich dem Wirt überlassen, wie er dies handhaben will. Im Land der Gauloises gilt seit 2007 ein Rauchverbot. Im Jahr 2008 wurde es sogar noch verschärft. In Bars, Restaurants und Brasserien ist das Qualmen nur noch in abgetrennten Raucherkabinen (maximal 35 Quadratmeter groß) erlaubt. Und wer etwas bestellen möchte, muss selbst zum Tresen, da die Bedienungen aus Gründen des Nichtraucherschutzes diese Bereiche nicht betreten müssen. Auch in Kasinos und Diskotheken gilt das Rauchverbot. 68 Euro müssen Raucher berappen, die gegen die Vorschriften verstoßen.

Geldbußen bis zu 3000 Euro in Irland

Andere europäische Länder haben mit verschärften Rauchergesetzen bereits Erfahrung. So gilt ein Rauchverbot in Irland bereits seit März 2004 - und zwar in öffentlichen Transportmitteln, geschlossenen öffentlichen Räumen wie Pubs und Kneipen sowie an fast allen Arbeitsplätzen. Wer sich nicht daran hält, muss mit Geldbußen bis zu 3000 Euro rechnen. In Norwegen ist das Rauchen in Restaurants, Hotels, Bussen und Bahnen seit Juni 2004 verboten. Seit Mitte 2005 darf in Schweden in Gasträumen, in denen Essen und Trinken serviert wird, nicht mehr geraucht werden. Wer sich für eine Raucherpause in den Biergarten, vor die Tür der Kneipe oder des Restaurants begibt, darf dies weiterhin tun. Malta erlaubt das Rauchen in Kinos, Bars, Restaurants und anderen öffentlichen Einrichtungen ebenfalls nur noch in eigens gekennzeichneten Bereichen - zum Beispiel extra breiten Gehwegen vor den Lokalen, den beliebten Treffpunkten der Bordsteinraucher.

Mazedonien: Keine Bewirtung von Rauchern

Eine solche Option gibt es in Lettland nicht: Dort ist das Rauchen in Restaurants, Bars, Cafés und Diskotheken nur noch in eigens abgetrennten und mit einer speziellen Belüftungsanlage ausgestatteten Räumen erlaubt. Außerdem bleiben Zigaretten in Kinos, Theater, Banken, Postämtern und Sportstätten aus. Auch Mazedonien verbietet das Rauchen in Restaurants und Gaststätten sowie öffentlichen Gebäuden und Büros. Gastronomen dürfen für zwar separate Raucherräume einrichten, in diesen aber weder Speisen noch Getränke servieren. Mehr als 4000 Euro Geldstrafe können bei Missachtung des Verbots verhängt werden. "Nur" 50 Pfund (circa 60 Euro) muss berappen, wer in Schottland in Restaurants, Kneipen, Theatern oder Kinos mit brennender Zigarette angetroffen wird. Diese Regelung gilt bereits seit März 2006.

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