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Stressfrei und kostengünstig in den Osterurlaub

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Stressfrei und kostengünstig in den Osterurlaub

15.02.2013, 15:01 Uhr | ddp, dpa

Stressfrei und kostengünstig in den Osterurlaub. Günstig in den Osterurlaub. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Günstig in den Osterurlaub. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

 

In Deutschland werden bald wieder Koffer gepackt: Viele Familien oder Berufstätige, die nur in den Schulferien verreisen können, nutzen die Osterzeit für Urlaub. Mit einigen Tricks kann der Urlaub trotz Hochsaison und Ferienzeit auch finanziell ein Spaß werden, erklärt Dr. Bernd Schabbing, Professor für Tourismus- und Eventmanagement an der International School of Management (ISM). 

Alternativen suchen

Bestimmte Reiseziele ähneln einander, sind aber unterschiedlich stark nachgefragt. Das gilt zum Beispiel für die Mittelmeerregion, in die etwa jede dritte deutsche Urlaubsreise führt: Spanien, Italien oder die Türkei sind trotz andauernder Wirtschaftskrise bei vielen Deutschen beliebte Klassiker, sodass hier der Tourismusmarkt zu den Hauptreisezeiten schnell an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Wesentlich entspannter dürfte es in osteuropäischen Ländern wie Bulgarien oder Kroatien zugehen. Hier ist nicht nur günstiger, sondern auch sehr servicestarker Urlaub möglich, erklärt Schabbing. Als echtes Reiseschnäppchen ausgedient hat Griechenland. Bis Anfang 2012 war Griechenland für viele Reisende wegen der Auswirkungen der Euro-Krise und dem Streit mit Deutschland nicht sehr attraktiv. Doch die Hotels mussten ihre laufenden Kosten decken und deshalb trotzdem genügend Gäste anlocken. Also haben sie die Übernachtungspreise reduziert und dadurch wieder mehr Urlauber gewinnen können. Doch diese Zeiten sind nun vorbei: Urlaub in Griechenland nach Sommer 2012 war wieder meist auf dem gewohnten Preisniveau und so wird es wohl auch 2013 weiter gehen.

Flexibilität spart Geld 

Günstig Urlaub zu buchen ist machbar, wenn einige Tricks berücksichtigt werden. Typischer An- und Abreisetag bei Pauschalreisen ist der Samstag. Reisen innerhalb dieser Standard-Taktung sind vor allem dann schnell vergriffen, wenn wie in den Osterferien besonders viele Menschen Urlaub machen. Wer also hinsichtlich An- und Abreisetag sowie Urlaubsdauer flexibel ist, findet zur Osterzeit bei vielen Anbietern freie Blöcke, in denen Reisen dann auch direkt viel günstiger sind. Nehmen die Urlauber also auch fünf Tage oder zehn bis zwölf Tage oder eine etwas spätere An- und Abreise in Kauf, können sie als Lückenfüller bisweilen viel Geld sparen. Geld sparen können Reisewillige auch dann, wenn sie einen anderen Startflughafen wählen, als den in unmittelbarer Nähe. Reisen werden in sogenannten Paketen oft bestimmten Flughäfen zugeordnet und auch preislich entsprechend angepasst. Deshalb kann dieselbe Reise mit Start vom FlughafenDüsseldorf teurer sein als zum Beispiel vom Flughafen Köln/Bonn. Mitunter lohnt es sich also, eine weitere Anreise zum Flughafen in Kauf zu nehmen, um insgesamt den Urlaub zum deutlich günstigeren Preis buchen zu können, so Schabbing. 

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Flughafenwahl hilft sparen: längere Anreise = oft billigerer Urlaub 

Wichtig dabei ist auch die Ausrichtung der Flughäfen: Während Köln/Bonn mit zehn Millionen Fluggästen jährlich nach eigenen Angaben das größte Low-Cost-Drehkreuz in Deutschland ist, hat Düsseldorf mit etwa doppelt so vielen Passagieren pro Jahr neben zahlreichen Kurzstreckenflügen auch immer häufiger Langstreckenflüge, zum Beispiel nach Asien, im Programm. Daher bietet sich dann beispielsweise Köln/Bonn für Low-Cost- und Mittelmeerurlaube, Düsseldorf jedoch für höherwertige Urlaube und Fernreisen an. Nicht vergessen sollte man auch die Nebenkosten beim Fliegen. So nehmen die großen und zentralen Flughäfen oft hohe Parkgebühren, bei den kleineren Flughäfen wie Münster-Osnabrück oder Paderborn sind die Parkmöglichkeiten teilweise sogar kostenfrei. Bei Flughäfen hängt aber die Bewertung nicht nur von den Zuschlägen ab, sondern auch von weiteren Faktoren wie Parkkosten, Anreisewege und -möglichkeiten mit dem öffentlichen Personennahverkehr oder der Option des Vor-Abend-Check-in.

Preisvergleich im Internet: Ja, aber richtig 

Außerdem hilft bei Urlaubssuche und Preisvergleich der Blick auf die Angebote von Reiseportalen im Internet. Hier ist wichtig, Portale zu nutzen, die den gesamten Markt darstellen. Dadurch lassen sich verschiedene Veranstalter und Abflughäfen leicht vergleichen und kombinieren. Sind Reisewillige dann noch bei Faktoren wie Termin, Dauer und Reiseziel flexibel, lassen sich echte Schnäppchen machen. Diese gibt es direkt beim Flughafen in der Regel nicht mehr. Früher wurden Last-Minute-Reisen gerne am Flughafen gebucht, doch inzwischen wurde diese Möglichkeit weitestgehend durch das Internet ersetzt, wo meist auch ein größeres Angebot verfügbar ist. Günstige Reiseangebote an Flughäfen gibt es deshalb meistens nicht mehr, erklärt Schabbing. Bei dem Wunsch nach fachlicher Beratung hilft dann schon eher ein Reisebüro. Hier muss es auch nicht zwangsläufig teurer sein, wobei es natürlich immer sinnvoll ist, Preise von Onlinereiseportalen und Reisebüros zu vergleichen. 

Nicht alles im Internet ist auch besser und billiger 

Aber auch bei der Nutzung von Onlineportalen ist Vorsicht geboten, wie schon Stiftung Warentest im November 2012 festgestellt hat: Teilweise sind angezeigte Reisen dann doch nicht buchbar oder in den Buchungspaketen ist schon eine Reiserücktritts- und Auslandskrankenschutzversicherung voreingestellt obwohl diese Vor-Paketierung seit Juli 2012 vom Europäischen Gerichtshof untersagt ist. Auch sollte man auf die Angabe "Preis ab" achten, da der hier angegebene günstigste Preis meist nur für sehr spezielle Pakete möglich ist, die normalen Preise sind für die Kunden aber meist teurer. Ebenso sollte man bei vermeintlichen Gütesiegeln und Testergebnissen vorsichtig sein. So weist beispielsweise www.weg.de darauf hin, dass sie bei testsieger.de, getestet.de und testmagazin gute Bewertungen erhalten hätten. Diese Stellen sind aber weder offizielle oder streng wissenschaftlich arbeitende Einrichtungen noch vergleichbar mit seriösen Prüfstellen wie zum Beispiel der Stiftung Warentest. Beste Onlineportale für die Vermittlung von Pauschalreisen wurde bei Stiftung Warentest im Herbst 2012 www.travelscout24.de (auch mit persönlicher Beratung!), www.lastminute.de und www.travelchannel.de. Alle drei greifen übrigens auf die gleichen Angebotsdatenbanken zurück, sind also bezüglich der Angebote eigentlich weitgehend identisch. Die besten Buchungsinformationen bietet www.holidaycheck.de. Als persönliche Geheimtipps für spezielle Suchen empfehlen die Experten für Hotels www.escapio.de und für Deutschlandurlaub www.holidayinsider.de. 

Reisebüros sind nicht generell schlechter oder teurer als Onlineportale

Aufmerksamkeit ist auch bei der Auswahl des richtigen Reisebüros wichtig: Veranstaltergebundene Reisebüros wie zum Beispiel die TUI-Reisebüros, legen den Schwerpunkt eher auf die Reisen ihres eigenen Veranstalters. Zugleich sind aber bestimmte veranstaltergebundene Hotels oder andere Reiseleistungen zum Teil nur hier exklusiv erhältlich und nicht in Onlineportalen. Auch die Beratung ist typischerweise in den Reisebüros besser als in den Online-Portalen, auch wenn die mittlerweile zum Beispiel Beratung über eine Hotline anbieten. Hier helfen beispielsweise Gütesiegel wie das TÜV-Siegel oder das Service Q Siegel des Deutschen Tourismusverbandes. Und wer auf Nachhaltigkeit Wert legt, sollte auf das CSR Siegel (Corporate Social Responsibility) von TourCert achten, das bereits von einigen Reisebüros geführt wird. Auch wer einen teuren beziehungsweise sehr exklusiven Urlaub buchen möchte, ist oft im Fach-Reisebüro besser aufgehoben, als bei der Buchung im Internet, da der Kunde oft nicht genügend Informationen und Kenntnisse hat, um ein unbekanntes Ziel und Urlaubspaket passend auszuwählen und zusammenzustellen. Um sich diese Frustration zu ersparen, kann es dann sinnvoller sein, lieber das Reisebüro zu wählen und dann auch den exakten Traumurlaub ohne Sorgen zu bekommen. Hinzu kommt, dass Reisebüros bei schweren Beratungsfehlern auch selber haften müssen, was bei der Buchung in Internetportalen weitaus schwieriger umsetzbar beziehungsweise beweisbar ist.


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