Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Aktuelles > Ratgeber >

Bahn muss aktiv über Verspätung informieren

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bahn muss aktiv über Verspätung informieren

26.07.2013, 11:33 Uhr | dpa

Bahn muss aktiv über Verspätung informieren. Eine Anzeigetafel wie diese gibt Auskunft über Fahrplanänderungen und Verspätungen - und diese Informationen stehen Passagieren auch zu.

Eine Anzeigetafel wie diese gibt Auskunft über Fahrplanänderungen und Verspätungen - und diese Informationen stehen Passagieren auch zu. (Quelle: dpa)

Köln (dpa/tmn) - Lautsprecher oder Anzeigetafeln - das sind angemessene Mittel, um Fahrgäste am Bahnhof über eine Zugverspätung zu informieren. Einfach nur eine Telefonnummer auszuhängen, bei der die Reisenden anrufen sollten, reicht nicht.

Eine Bahngesellschaft muss ihre Fahrgäste am Bahnhof aktiv über eine Verspätung informieren. Am Gleis eine Telefonnummer auszuhängen, bei der Kunden im Notfall nachfragen können, ob sich ein Zug verspätet, genügt nicht. Das hat das Verwaltungsgericht Köln entschieden (Az.: 18 K 4907/11). Über das Urteil berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "ReiseRecht aktuell".

In dem Fall hatte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, das mehrere Tausend Bahnhöfe in Deutschland betreibt, gegen das Eisenbahn-Bundesamt geklagt. Die Behörde hatte den Betreiber aufgefordert, die Bahnhöfe so umzubauen, dass Fahrgäste aktiv über Verspätungen oder Ausfälle informiert werden. Das könne zum Beispiel mit Lautsprechern oder sogenannten Dynamischen Schriftanzeigern geschehen, die zentral gesteuert werden und mit einer Laufschrift und einer akustischen Ansage über Fahrplanänderungen Auskunft geben.

Viele Bahnhöfe hatte die Gesellschaft bereits entsprechend ausgestattet, sehr kleine Stationen allerdings nicht. Dort hingen nur Zettel mit einer Telefonnummer aus, bei der Fahrgäste anrufen konnten. Ein solcher Aushang reiche aber nicht, urteilte das Gericht. Denn die Wartenden wählten die Nummer in der Regel erst, wenn der Zug nicht pünktlich kommt, die Verspätung also schon eingetreten ist. Der Betreiber eines Bahnhofs müsse die Fahrgäste aber benachrichtigen, sobald er selbst Informationen über eine Verspätung hat. Außerdem könne er nicht einfach davon ausgehen, dass jeder Bahngast ein Handy dabei hat.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Historischer Panzer fährt nach 70 Jahren wieder

Mit großer Not startet der 520-PS-starke Motor zu neuem Leben. Video


Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Reisethemen von A bis Z

Anzeige
shopping-portal