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Nach dem Unwetter: So kommen Bahnreisende an ihre Entschädigung

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Nach dem Unwetter: So kommen Bahnreisende an ihre Entschädigung

12.06.2014, 12:51 Uhr | dpa

Nach dem Unwetter: So kommen Bahnreisende an ihre Entschädigung. Warten, warten, warten: Bahnreisende mussten geduldig sein.

Warten, warten, warten: Bahnreisende mussten geduldig sein. Durch das Unwetter kamen einige Züge verspätet an. Foto: Daniel Naupold. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Nach den schweren Unwetterschäden entspannt sich die Lage im Bahnverkehr. Wer von den Zug-Verspätungen betroffen war, hat Anspruch auf eine Entschädigung. Die können Betroffene auch jetzt noch beantragen.

Haben Züge massiv Verspätung, steht Reisenden eine Entschädigung zu. Um diese zu bekommen, müssen Kunden der Deutschen Bahn ein sogenanntes Fahrgastrechte-Formular ausfüllen. Das erhalten sie entweder vom Zugbegleiter, an der DB Information, in den DB Reisezentren oder im Internet unter www.bahn.de/fahgastrechte .

Reisende können sich mit dem Formular an die Mitarbeiter der DB Information und in den DB Reisezentren wenden. Sie bestätigen die Verspätung, wenn ihnen entsprechende Daten vorliegen, erklärt die Deutsche Bahn. Reicht der Kunde das Formular zusammen mit der Originalfahrkarte im DB Reisezentrum oder einer DB Agentur ein, erhält er dort direkt seine Entschädigung.

Hat der Fahrgast keine Bestätigung seiner Verspätung erhalten oder möchte nur eine Kopie seiner Fahrkarte einreichen, wendet er sich an das Servicecenter Fahrgastrechte, 60647 Frankfurt. Nur dort kann er auch Kosten geltend machen, die durch die Verspätung entstanden sind, wie zum Beispiel für Hotel oder Taxi. Fahrgäste haben mindesten drei Jahre Zeit ihre Ansprüche einzureichen. Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt mit dem Ablauf des Jahres, in dem die Verspätung auftrat.

Im September 2013 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass Bahnkunden auch bei höherer Gewalt eine Entschädigung bekommen (Rechtssache C-509/11). Ihnen stehen etwa auch bei Verspätungen, die durch das jüngste Unwetter verursacht wurden, 25 Prozent des Fahrpreises als Entschädigung ab 60 Minuten Verspätung und 50 Prozent ab 120 Minuten zu.

Lässt sich das Bahn-Unternehmen nicht auf die Forderung ein, obwohl der Kunde von seinem Recht überzeugt ist, kann sich dieser an die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp) wenden. Diese schaut sich den Einzelfall genau an und sucht gemeinsam mit dem Bahnunternehmen nach einer Lösung.

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