Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Aktuelles > Ratgeber >

In diesen Urlaubsländern ist der Euro noch was wert

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wechselkurs dämpft Urlaubslust  

In diesen Urlaubsländern ist der Euro noch was wert

16.02.2015, 14:53 Uhr | Hans-Werner Rodrian/srt

In diesen Urlaubsländern ist der Euro noch was wert. Kuba ist für karibische Verhältnisse günstig. (Quelle: imago)

Kuba ist für karibische Verhältnisse günstig. (Quelle: imago)

Viele Reiseziele sind plötzlich teuer geworden, weil der Euro so stark gefallen ist. Aber nicht alle. In einigen Reiseländern ist die Währung noch weicher als daheim. Auf in die Wechselkurs-Wellness! Wir verraten Ihnen, in welchen Ländern der Euro noch etwas mehr wert ist - auch in unserer Foto-Show.

Was kostet der Trip in die Ferne? Das fragen sich viele Urlauber mitten während der Buchungssaison. Dieses Jahr wird es für viele etwas teurer sein als erwartet. Schuld ist natürlich die Eurokrise. Für 100 Euro bekommt man aktuell je nach Tageskurs zwischen 111 und 113 US-Dollar - im März 2014 waren es noch fast 140 Dollar. Die 17 Prozent Währungsverlust spüren nicht nur Urlauber schmerzhaft, die in die USA reisen. Schließlich rechnet die halbe Ferienwelt in Dollar ab. Für den preisbewussten Reisenden bleibt da nur eins: die wenigen Länder ansteuern, deren Währung noch stärker in die Knie ging.

In der Türkei sparen? Gewusst wie!

Großbritannien? USA? Nein, das wichtigste Reiseziel der Deutschen außerhalb des Euroraums bleibt die Türkei. Jahrzehntelang sackte der Wert der türkischen Lira zuverlässig Jahr für Jahr ab und machte so den Urlaub zwischen Alanya und Antalya günstiger. Und jetzt? Gibt es für 100 Euro gerade mal 282 türkische Lira. Am 10. März 2014 waren es noch 310. Das sind mehr als elf Prozent Währungsverlust. Kein Wunder, dass das Reiseland in der Urlaubergunst sinkt. Dabei gibt es ein probates Mittel, zu Vorjahrespreisen zu verreisen: Man bucht einfach aus dem Katalog. Am besten gleich all-inclusive, da schlagen dann auch keine teuren Nebenkosten mehr zu Buche.

Skandinavien ist günstiger geworden

Auch Skandinavien-Urlauber profitieren vom aktuellen Währungstrend. Die schwedische Krone sackte binnen Jahresfrist um acht Prozent gegenüber dem Euro ab. In Norwegen waren es sogar fast zehn Prozent. Schuld daran ist das billige Öl. Teuer ist Norwegen immer noch, ein Big Mac kostet umgerechnet 5,45 Euro. Für Urlauber bleibt die Talfahrt der norwegischen Krone trotzdem eine gute Nachricht. Sie können sich auf den Fjells und Fjorden aktuell rund 20 Prozent günstiger umschauen als im vergangenen Jahr, verspricht der Norwegische Tourismusrat.

UMFRAGE
Machen Sie Ihren Urlaub vom Wechselkurs abhängig?

Sparen im Land der Lebensfreude - Brasilien!

Lebensfreude und niedrige Preise: Brasilien macht Lust auf Urlaub für kleines Geld. Dafür sorgt auch der brasilianische Real, der im Jahr nach der Fußball-WM wieder auf Abstiegskurs ist. Im September bekam man für einen Euro nur 2,9 Real, heute sind es schon mehr als 3,15. Das macht aus Euro-Sicht elf Prozent Währungsgewinn. Die Kaufkraft ist an den Sambastränden ohnehin gut: So findet man ein Mittagessen im Strandlokal für unter vier Euro, das Abendessen ab sechs Euro, Softdrinks kosten ab 0,50 Euro, ein Bier ab einem Euro, jeweils zuzüglich zehn Prozent für Service. 

Auch Südafrika und Namibia noch recht günstig

Ebenfalls ein günstiges Reiseland geblieben ist Südafrika - trotz seiner plötzlich vergleichsweise harten Währung. Wer heute reist, der tauscht 13 Rand gegen einen Euro. Vor einem Jahr gab es noch 15. Trotzdem lässt sich's im Land am Kap weiter gut leben. Für elf Euro isst der Gast an Kapstadts feiner Waterfront ordentlich zu Abend. Die Flasche der ausgezeichneten lokalen Biere Mitchell's oder Castle dazu gibt es für 1,20 Euro. Auch Taxis sind mit 11 Rand pro Kilometer ein preiswertes Vergnügen. Den Mietwagen (ab 120 Euro pro Woche) bucht man besser schon zu Hause. Auch das Nachbarland Namibia lockt noch mit guten Preisen - schließlich ist der Namibische Dollar direkt an den Rand gekoppelt.

Emirate und Ziele in Südostasien teurer

Andere Fernreisen sind dagegen teurer geworden: Der Emirati-Dirham legte um 17 Prozent zu, die indonesische Rupiah um 14. Selbst chronische Inflationswährungen wie die indische und philippinische sind heute um 18 Prozent teurer als vor einem Jahr, ebenso der thailändische Baht. Im weltweiten Vergleich bleiben die Garküchen von Hua Hin und Phuket aber weiter preiswert. So kostet ein frisch gebratenes Nudelgericht 2,20 Euro; im Restaurant zahlt man etwa vier Euro. Softdrinks schlagen mit 90 Cent, lokales Bier mit 1,60 Euro zu Buche. Auch die Thai-Massage am Palmenstrand kann man sich im Land des Lächelns leisten: Eine Stunde kostet um 250 Baht. Das sind jetzt eben jetzt 6,75 statt 5,55 Euro.

Karibik? Kommt auf das Land an

Im Gleichschritt mit dem Dollar teurer geworden ist die Karibik. Die ganze Karibik? Nein, Kuba blieb vergleichsweise preiswert. Für 100 Euro bekommt man aktuell 112 Pesos. Das sind zwar fünf weniger als vor einem Jahr, aber im Vergleich zu den 20 Prozent Aufschlag auf den Dollar ein Schnäppchen. Günstig ist Castros Reich ohnehin. In den mittlerweile zahlreichen kleinen privaten Gaststätten kauft man ein lokales Bier oder einen Softdrink für rund 1,20 Euro. Die Piña Colada an der Strandbar schlägt mit 3,70 Euro zu Buche. Schwertfisch und Schalentiere stehen um 13 Euro auf der Karte. 

Und theoretisch wäre auch Russland eine Option...

Nastarowije! Wenn es nur nach dem Währungskurs ginge, müssten jetzt alle Urlaub in Russland machen. Für einen Euro bekommt man heute rund 75 Rubel, vor einem Jahr waren es nur 48. Das bedeutet fast 57 Prozent Währungsgewinn. Die meisten Urlauber winken aber ab. Sie haben "keine Lust auf Putin-Land". Wer es trotzdem wagt und auch die nervige Visa-Prozedur besteht, der kann sich in den halbleeren Moskauer Mittelklassehotels selbst zu Rubelkursen noch mal sieben Prozent günstiger einmieten. Noch günstiger sind die Wechselkurse nur in einem einzigen Land der Welt: Gegenüber der ukrainischen Griwna stieg der Euro binnen Jahresfrist um sagenhafte 90 Prozent. 

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Reisethemen von A bis Z

Anzeige
shopping-portal