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So hat der ADAC die Preise analysiert

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Methodik  

So hat der ADAC die Preise analysiert

11.05.2015, 16:56 Uhr

Sieben Tage Türkei im Fünf-Sterne-Hotel für ganze 429 Euro pro Erwachsenem – ab in den Flieger, der Traum vom Urlaub kann beginnen. Das böse Erwachen kommt spätestens dann, wenn nach der Rückkehr in den Alltag das Konto zum Kassensturz zwingt. Denn schließlich will man während der schönsten Zeit des Jahres auch mal etwas großzügiger sein. Doch anders als Anreise und Übernachtung sind die kleinen Extras wie Eis, Cappuccino & Co., die den Urlaub erst ausmachen, im Voraus schwer oder gar nicht abzuschätzen und können ein tiefes Loch in den Geldbeutel reißen. Je nachdem, wo man hinfährt. Damit Sie dieses Risiko besser einschätzen können, hat der ADAC zum neunten Mal seine Experten losgeschickt, um Preise zu erheben. 32 Urlaubsorte in acht europäischen Ländern standen bei diesem jüngsten Vergleich von Urlaubsnebenkosten im Fokus.

Tester in 32 beliebten Urlaubsorten unterwegs

Zu Besuch waren die ADAC Tester in je vier beliebten Ferienorten in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Spanien und der Türkei. Überall gab es einen oder mehrere öffentlich zugängliche Badestrände sowie entsprechende Infrastruktur. Recherchiert wurden die Preise von 33 typischen Produkten und Dienstleistungen einschließlich Mehrwertsteuer. Die Auswahl orientiert sich an den Bedürfnissen einer deutschen Familie mit zwei Kindern im Alter von sechs und zehn Jahren und durchschnittlichem Einkommen, die in den Sommerferien einen klassischen Strandurlaub verbringt.

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Die Produkte reihen sich ein in die vier Kategorien Essen und Trinken (zum Beispiel Nudelgericht, Pommes frites, Mineralwasser), Shopping und Extras (zum Beispiel Sonnenbrille, Flip-Flops, Parken), Gesundheit und Körperpflege (zum Beispiel Sonnenmilch, Zahnpasta, Wundpflaster) sowie Information und Freizeit (zum Beispiel Strandliege samt Schirm, Tageszeitung, Batterien). Art sowie Größe oder Menge der Produkte waren klar definiert, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Landestypische Abweichungen wurden berücksichtigt. Jedes Produkt landete nur ein Mal im Warenkorb und nicht zum Beispiel sieben Mal für den täglichen Cappuccino während einer Urlaubswoche.

Preise in der Hochsaison erfasst

Mit der Durchführung der Tests vor Ort und der Auswertung beauftragte der ADAC das IMK, ein Full-Service-Marktforschungsinstitut in Erfurt, das über langjährige und umfangreiche Erfahrung aus Projekten mit namhaften nationalen und internationalen Unternehmen verfügt und sich insbesondere mit Fragen des Verbraucherschutzes beschäftigt. Das IMK hat für den ADAC bereits eine ganze Reihe unterschiedlicher Tests umgesetzt. Die Experten waren in der Hochsaison zwischen dem 19. Juli und dem 11. August 2014 vor Ort, um die Preise zu erfassen. Lediglich die Kosten für die Tageszeitung (Bild) und die Kurtaxe wurden vom Testinstitut zentral erhoben.

Ausgangspunkt der Einkaufstour war jeweils der zentrale öffentliche und für Familien geeignete  Strandabschnitt, in dessen unmittelbarer Umgebung die Tester Geschäfte und Gastronomiebetriebe besuchten. Damit verhielten sie sich ebenso wie die typische Touristen-Familie. Die Preise für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung wurden in bis zu vier verschiedenen Einkaufsstätten ermittelt und mit Hilfe von Fotos dokumentiert. Nicht in die Preiserhebung einbezogen wurden Discounter oder fliegende Händler sowie Rabatt- oder Sonderaktionen. In den Nicht-Euroländern Bulgarien, Kroatien und Türkei wurden die Preise in Landeswährung notiert und auf Grundlage der Wechselkurse der Europäischen Zentralbank zum Stichtag 12. August 2014 in Euro umgerechnet.

Mittelwerte bestimmten das Ergebnis

Der Preis eines bestimmten Produkts in dem betreffenden Urlaubsort ergab sich aus dem Mittelwert der dort erfassten Einzelpreise. Analog wurde der Produktpreis in einem Land aus den jeweiligen Durchschnittspreisen der vier Orte gemittelt. Der Durchschnittspreis über das gesamte Testfeld hinweg ergibt sich wiederum aus den Länderpreisen. Die Summe der 33 Durchschnittspreise aller Produkte im Testwarenkorb bildet den Wert des Gesamtwarenkorbs, also den Testdurchschnitt.

Für die einzelnen Badeorte wurden jene durchschnittlichen Preise als besonders günstig oder besonders teuer ausgewiesen, die jeweils mindestens 15 Prozent höher oder niedriger lagen als der Mittelwert. Die Werte vermitteln einen Eindruck des Preisgefüges in dem jeweiligen Urlaubsland und drücken sich aus in den ADAC Urteilen sehr günstig, günstig, durchschnittlich, teuer und sehr teuer.

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität hat die rechnerische Richtigkeit der Auswertung und die daraus abgeleiteten Noten und Aussagen im Abschlussbericht überprüft.

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