Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Aktuelles > Ratgeber >

Gericht urteilt: Private Ferienwohnungen in Berlin bleiben verboten

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kein Airbnb und Co.  

Gericht bestätigt Ferienwohnungsverbot in Berlin

09.06.2016, 10:34 Uhr | dpa

Gericht urteilt: Private Ferienwohnungen in Berlin bleiben verboten. Seit etwa fünf Wochen dürfen Privatwohnungen in Berlin nicht mehr an Touristen vermietet werden. (Quelle: imago/Manngold)

Seit etwa fünf Wochen dürfen Privatwohnungen in Berlin nicht mehr an Touristen vermietet werden. (Quelle: Manngold/imago)

Vermieter und Fans von privaten Ferienwohnungen haben vor dem Berliner Verwaltungsgericht eine Schlappe kassiert. Zur Debatte stand das umstrittene Ferienwohnungsverbot für Angebote à la Airbnb.

Vor dem Verwaltungsgericht zweifelten am Mittwoch vier Ferienwohnungs-Besitzer unter anderem die Verhältnismäßigkeit der Regelung an. Sie könne den Wohnraummangel in der Hauptstadt kaum ausgleichen, sondern sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein, argumentierten sie. Zudem sehen sich die Vermieter in der Freiheit ihrer Berufswahl eingeschränkt. Sie wollten einen Bestandsschutz für sich beanspruchen, der auch Anwaltskanzleien, Arztpraxen oder Tagesmüttern gewährt wird. Die Richter wiesen die Beschwerden als unbegründet ab.

Der rot-schwarze Berliner Senat will mit dem sogenannten Zweckentfremdungsverbot verhindern, dass Touristen dringend benötigte Wohnungen blockieren. Ganze Wohnungen in normalen Wohnhäusern als Ferienapartment zu vermieten, ist demnach verboten. Wer es ohne Ausnahmegenehmigung dennoch tut, riskiert bis zu 100.000 Euro Bußgeld. Berlinweit gab es nach Schätzungen zuletzt 10.000 bis 14.000 Ferienwohnungen.

In diesen Städten gilt das Ferienwohnungsverbot

Die Urteile könnten wegweisend auch für Städte wie Hamburg, Freiburg oder München sein, wo Wohnungen ebenfalls nicht ohne weiteres für andere Zwecke als Wohnen genutzt werden dürfen. Allein gegen die Berliner Regelung liegen aber bereits dutzende weitere Klagen vor.

"So oder so wird aber heute nicht das letzte Wort gesprochen", kündigte Vermieter-Anwalt Helge Sodan bereits vor dem Urteil an. Erwartet wird, dass der Verlierer in die nächsthöhere Instanz vor das Oberverwaltungsgericht zieht.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Vertrauensbruch 
Pflegerin ahnt nichts von der versteckten Kamera

Nach einem Anfangsverdacht installieren Verwandte das Gerät, die Aufnahmen sind erschreckend. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Reisethemen von A bis Z

Anzeige
shopping-portal