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Ungewöhnliche Hotels: Eine Nacht im Hamsterkäfig

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Ungewöhnliche Hotels  

Eine Nacht im Hamsterstall

19.11.2009, 12:28 Uhr

Eine Nacht im Kanalrohr, einen Urlaub im Knast oder Ferien im Hochkran: Es gibt jede Menge skurrile Hotels. Doch eines scheint die Skurrilität der anderen noch zu übertreffen. Im französischen Nantes können sich Tierfreunde in einen Hamsterkäfig einmieten - inklusive Riesenlaufrad, Trinkbrunnen und Futter aus dem Körnerspender. Auf der ganzen Welt überbieten sich Künstler und Hotelbetreiber in ihren Versuchen, wirklich ungewöhnliche Hotels zu errichten. Wir haben einige der skurrilsten zusammengestellt; Bilder der kuriosen Hotels sehen Sie in unserer Foto-Serie.

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Sich wie ein echter Hamster fühlen

99 Euro kostet die Übernachtung im Hamster-Zimmer. Die Idee zu dem ungewöhnlichen Schlaferlebnis hatte Innenarchitekt Frédéric Tabaray. Übernachtet wird wie ein echter Hamster es gewohnt ist: im Strohbett - aber keine Angst, Gäste müssen auf ihren morgendlichen Kaffee nicht verzichten. Zwar gibt es Körnerkost, aber auch eine Kaffeemaschine und eine Mikrowelle. Wer sich in das Leben eines Hamster hineinversetzen will, kann sich die zur Leihgabe bereit stehenden Hamstermützen überziehen und es sich in dem nur zehn Quadratmeter großen Raum gemütlich machen. Das ungewöhnliche Hotel, von Ideengeber Tabaray auch "La Villa Hamster" genannt, befindet sich in der Rue Malherbe in Nantes, Frankreich.

Linz: Schlafen im Rohr

Übernachten in einem Stück Kanal, das klingt nach einer stinkigen Angelegenheit. Doch was die Künstler Andreas Strauss und Gunda Wiesner aus drei Stück Kanalrohr im österreichischen Ottensheim bei Linz gemacht haben, ist alles andere als eklig. Die 2,5 Meter hohen und 2,75 Meter langen Betonrohre dienen als "Suiten" des wohl minimalistischsten Hotels Österreichs - genannt "dasparkhotel". Lediglich ein Doppelbett und etwas Ablagefläche finden sich hinter den großen Sperrholztüren mit Codeschloss, die aus den Rohren Hotelzimmer machen. Öffnungen in der Decke sorgen für Tageslicht und Frischluft, sogar Strom gibt es in den Räumen. Nur ausgerechnet eines fehlt im Kanal: Die Toilette.

Foto-Serie Schlafen im Kanal

Gast zahlt, was er für richtig hält

Doch selbst die fehlende Sanitäreinrichtung gehört zum Konzept. Denn laut Website greift man bei "hotelrelevanten Einrichtungen auf in der unmittelbaren Umgebung vorhandene öffentliche Ressourcen" zurück. Kling kompliziert, ist eigentlich ganz einfach: Gefrühstückt wird beim Bäcker oder der Imbissbude, auf Toilette geht man im örtlichen Bauhof und Baden kann man im direkt angrenzenden Naturschwimmbad, besser bekannt als Donau. Nur die öffentlichen Duschen führen leider meist nur kaltes Wasser. Der Vorteil für die Besucher - neben Kontakt zu Einheimischen: Der Preis für die Nacht erfolgt nach dem Prinzip "pay as you wish" - gib, so viel du willst. So wirft jeder Besucher einfach so viel in eine Art Sparschwein, wie er für angemessen hält. Davon wird dann Reinigung und Unterhalt der "Suiten" bezahlt.

Weitere Informationen:

"La Villa Hamster" (Französisch)

"dasparkhotel", Linz; Internet: www.dasparkhotel.net

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