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1. Chichén Itzá - Auf den Spuren der Maya

21.07.2008, 14:00 Uhr

Der Schweizer Dokumentarfilmer Bernard Weber rief 1999 die Wahl zu den „New 7 Wonders of the World“ ins Leben. Grund für diese private Initiative war die Tatsache, dass von den Sieben Weltwundern der Antike außer den Pyramiden von Gizeh heute keines mehr existiert.

Die „Neuen 7 Weltwunder“ wurden in einer Kombination aus Online-Wahl und Juryentscheidung bestimmt. Der gesamte Ablauf wurde in drei Phasen gegliedert und zog sich über sieben Jahre hin. Bis einschließlich Juni 2007 konnte per Internet, Telefon oder SMS abgestimmt werden. Laut Veranstalter wurden insgesamt 100 Millionen Stimmen abgegeben. Mehr Infos unter: www.new7wonders.com und www.weltwunder-online.de. Die sieben neuen Weltwunder stellt das Magazin "Clever reisen!" vor. Jedes ist eine Reise wert...

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In Mexiko auf den Spuren der Maya

Die Ruinenstätte auf der Halbinsel Yucatán gehört zu den am weitesten erforschten Maya-Stätten. Übersetzt bedeutet Chichén Itzá "Der Mund des Brunnes der Itzá", was vermutlich auf die Errichtung zweier Cenoten (Kalksteinlöcher, mit Süßwasser gefüllt) der Tempelstadt zurückgeht, die die Wasserversorgung der gut ein Kilometer großen Tempelstadt sicherten und gleichzeitig teilweise den Bewohnern als Opferstätte dienten.

Tempel und Ballspielplätze

Die Gebäude der Tempelanlagen, wie das Castillo, eine 30 Meter hohe Stufenpyramide, stellen in ihrer Konstruktionsweise ein Meisterwerk der Mayas dar. Die Erbauer machten sich die Physik des Schalls sowie die Gesetze der Astronomie zu Nutze, um eine höchstmögliche Wirkung ihrer Tempel und Zeremonien auf das Volk zu erzielen. Auch eine Art Observatorium, der Caracol – "Schneckenturm" gehört zu den Tempelanlagen. Beim Maya-Volk sehr beliebt war darüber hinaus ein Ballspiel, das allein in Chichén Itzá auf zwölf hierfür vorgesehenen Plätzen ausgetragen wurde. Besonderheit: Der bis zu 4 Kilogramm schwere Ball durfte weder mit den Händen noch mit den Füßen berührt werden. Der blutige Brauch der Mayas findet sich auch hier wieder, Opferungen von Spielern zu Gunsten der Götter wurden regelmäßig im Anschluss des Spiels durchgeführt.

Weitere Informationen:

Anreise: Mit z.B. Condor oder Delta Airlines ab 456 Euro nach Cancun. Von Cancun aus geht es mit dem Mietwagen oder dem Bus zu den ca. 140 km entfernten Tempelanlagen. Der Eintritt für die Anlage kostet umgerechnet etwa 10 Euro.

Beste Reisezeit/Klimadaten: Oktober bis Mai, max. ca. 32 Grad, wenig Regen.

Wohnen: direkt an den Tempelanlagen, z.B. im Hacienda Chichen Resort, ab 77 Euro im DZ für zwei Personen, www.haciendachichen.com.

Infos unter: www.visitmexico.com, www.yucatantoday.com.

Buchtipp: Dumont direkt “Mexiko – Yucatan”, ISBN: 978-3-7701-6501-8, Preis: 7,95 Euro, www.dumontreise.de.

"Clever reisen!"-Tipp: Zwei Kilometer entfernt von den Ruinen liegt der Ort Piste, der einen Campingplatz und einige kleinere Pensionen bietet.

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