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Von der Pampa bis zur Walachei: Urlaub am Ende der Welt

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Von der Pampa bis zur Walachei  

Orte, die das Ende der Welt bedeuten

07.10.2009, 13:19 Uhr | S. Ewald

Timbuktu: Die afrikanische Oasenstadt liegt am südlichen Rand der Sahara (Foto: Imago)Timbuktu: Die afrikanische Oasenstadt liegt am südlichen Rand der Sahara (Foto: Imago)Schwer erreichbare oder abgeschiedene Orte liegen im umgangssprachlichen Gebrauch entweder in der Pampa, der Walachei oder in Timbuktu. Und manchmal wünscht man sich ungeliebte Zeitgenossen "dahin, wo der Pfeffer wächst". Viele Nutzen die Redewendungen, wissen aber gar nicht welche Orte oder Regionen sich dahinter verbergen. Finden Sie heraus, was sich hinter Pampa, Walachei und Co verbirgt - auch in unserer Foto-Serie.

"Geh doch dahin, wo der Pfeffer wächst"

Jeder kennt die Redensart, jemanden dahin zu wünschen, wo der Pfeffer wächst - benutzt wird sie schon seit dem 16. Jahrhundert. Der Ausdruck spielt auf die Entfernung des Landes an, aus dem man Pfeffer importierte - und das war früher Indien. Damals lag für die Menschen in Europa Indien am entgegen gesetzten Ende der Welt, das dachte auch Christoph Kolumbus. Weiter konnte man sich keinen Menschen weg wünschen. Mit der Redensart könnte aber ebenso die Teufelsinsel (l'Isle de Diable) vor der Küste Französisch-Guayanas gemeint sein. Auf der südamerikanischen Insel im atlantischen Ozean wurde ebenfalls Pfeffer angebaut. Bekannt wurde das nördlichste Eiland der Inselgruppe Îles du Salut durch ihre Nutzung als Strafkolonie für verurteilte Schwer- und Berufskriminelle zwischen 1852 und 1946. Bis zu 70.000 Menschen fristeten dort ihr Dasein. Übrigens, auf der Teufelsinsel wurde 1972 auch der bekannte Kinofilm "Papillon" gedreht

"Mitten in der Pampa"

Was man hierzulande despektierlich als provinziell bezeichnet, ist in Wirklichkeit eine Grassteppe in Südamerika. Wenn etwas mitten in der Pampa ist, dann bedeutet das mitten im Nirgendwo. Das trifft auch die Beschreibung der wirklichen Pampa recht gut. Die Grassteppe verteilt sich hauptsächlich auf Argentinien, Uruguay und Brasilien. Der größte Teil der Pampa befindet sich in Argentinien, wo vor allem die Rinderzucht dominiert. Urlauber können die südamerikanische Steppe per Ausritt oder Trekkingtour erkunden.

"Das ist ja in der Walachei"

Auch die Walachei ist ein gern verwendetes Synonym für einen abgeschiedenen Ort. Das es sich hierbei aber um eine Region in Rumänien handelt, wissen nicht viele. Die Walachei gliedert sich in die große Walachei im Zentrum und Osten und die kleine Walachei im Westen Rumäniens. Geteilt wird die Region durch den Fluss Olt. Besonders beliebt ist die Landschaft bei Wanderern. Übrigens, in der Walachei spielt der berühmte Roman "Dracula" von Bram Stoker. Ebenso zur Walachei zählt die Hauptstadt Bukarest. Besonders beeindruckend sind die unterschiedlichen Baustile der rumänischen Metropole. Das imposante Athenäum ist heute Sitz der Staatsphilharmonie. Ein Besuch lohnt auch das Bukarester Königschloss, dass im neuklassizistischen Stil gebaut wurde. Der Parlamentspalast, auch bekannt als Haus des Volkes, ist nach dem Pentagon das zweitgrößte Gebäude der Welt. Seine Grundfläche beträgt 65.000 Quadratmeter. Der größte Saal des Gebäudes ist 16 Meter hoch und 2200 Quadratmeter groß.

"Ab nach Timbuktu"

Mit Timbuktu verbindet man das Niemandsland - weit weg, irgendwo in der Wüste - unerreichbar eben. Die afrikanische Oasenstadt liegt in Mali am südlichen Rand der Sahara. Somit ist die Vermutung, dass sie irgendwo in der Wüste liegt, nicht ganz falsch. Im Gegenteil, die Wüste scheint sich immer weiter auszubreiten und Timbuktu einzunehmen. Unerreichbar ist die ehemalige Handelsstadt allerdings heute nicht mehr. Timbuktu verfügt sogar über einen kleinen Flugplatz. In der Altstadt von Timbuktu lohnt ein Besuch der Djinguereber Moschee. Sie ist die älteste Moschee Westafrikas. Besonders Mali ist bekannt für seine islamischen Gebetshäuser aus Lehm. Touristen können eine Nacht im Camp des Nomadenvolks der Touareg verbringen oder Kamelausritte machen.

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