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Größer, länger, heißer: Sehenswürdigkeiten der Superlative

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Sehenswürdigkeiten der Superlative: Im größten Pool der Welt planschen

20.12.2010, 17:32 Uhr | S. Ewald

Größer, länger, heißer: Sehenswürdigkeiten der Superlative. Der größte Pool der Welt ist in Chile zu finden. (Foto: afp)

Der größte Pool der Welt ist in Chile zu finden. (Foto: afp)

Sonnen am längsten Strand, schwimmen im größten Pool und die Aussicht vom höchsten Riesenrad der Welt genießen. Wir sagen Ihnen, wie Sie einen Urlaub der Superlative verbringen können - im wahrsten Sinne des Wortes: Werfen Sie einen Blick auf die grandiosen Sehenswürdigkeiten in unserer Foto-Show.

Der längste Strand

Von Molhes da Barra (Brasilien) bis nach Barra do Chuí (an der Grenze zu Uruguay) reicht der längste Strand der Welt: 254 Kilometer misst die Praia do Cassino, die an verschiedenen Abschnitten den Namen wechselt und an manchen Stellen absolut einsam ist. Ungefähr 16 Kilometer südlich von Cassino (Brasilien) befindet sich eine eher ungewöhnliche Touristenattraktion: ein gestrandetes Schiff.

Der größte Pool

In Chile gibt es einen Pool, in dem man seine Mitreisenden auch mal eine Weile aus den Augen verliert - und der Beckenrand am Horizont verschwindet: der größte Pool der Welt. Seine Maße sind gigantisch. Das Becken ist über 1000 Meter lang, acht Hektar groß und fasst 250.000 Kubikmeter Wasser. Wer Angst hat, nicht genügend Ausdauer zur Überquerung zu besitzen, kann sich sogar ein kleines Boot mieten. Das Wunderwerk liegt parallel zum Strand und gehört zur Ferienanlage San Alfonso del Mar in Algarrobo, 75 Kilometer nördlich der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile.

Der tiefste Pool

Hier haut man sich den Kopf bei einem Köpfer garantiert nicht am Boden an: Der Pool des "Nemo 33"-Tauchcenters in Brüssel ist mit bis zu 33 Metern der tiefste überhaupt. Für die Tauchschüler gibt es sogar künstliche Höhlen. Und wer lieber gegen den Strom schwimmt, beziehungsweise nicht gerne so tief abtaucht, kann die Taucher durch ein Fenster beobachten.

Die längste Straße

Die Panamericana - ein Straßensystem das von Nord- nach Südamerika reicht und Alaska mit Feuerland verbindet. Circa 48.000 Kilometer Schnellstraße umfasst das Netzwerk, das in seiner längsten Nord-Süd-Verbindung etwa 25.750 Kilometer lang ist. Bis auf eine 90 Kilometer lange Teilstrecke zwischen dem Panamakanal und Nordwest-Kolumbien, die noch nicht ganz fertig gestellt ist, ist sie komplett befahrbar. Da man auf der Straße 19 Länder und viele Klimazonen passiert, ist die Benutzung nicht immer möglich - so sind einige Abschnitte nur in der Trockenzeit befahrbar. Eine abwechslungsreiche Vegetation und auch Beschilderung ist Langstreckenfahrern aber gewiss.

Der heißeste Ort

Extremurlauber werden hier garantiert ins Schwitzen kommen: In der Lut-Wüste im Iran wurde mit 70,7 Grad Celsius die höchste Temperatur auf der Erde gemessen. Bisher galten El Aziza in Libyen, hier hat man 58 Grad im Jahre 1922 gemessen, und das Death Valley im US Bundesstaat Kalifornien mit 57 Grad im Jahr 1913, als die heißesten Orte. Der Death-Valley-Nationalpark, der übersetzt so viel wie "Tal des Todes" heißt, liegt in der Mojave-Wüste und ist der trockenste Nationalpark in den USA. Die beste Aussicht haben Urlauber vom Aussichtspunkt Dante's View.

Die höchsten Bäume

Im kalifornischen Nationalpark Muir Woods nördlich von San Francisco wächst die höchste Baumart der Welt: der Küstenmammutbaum, der mehr als 100 Meter hoch werden kann. Im Park selbst findet man Bäume, die über 80 Meter hoch und bis zu mehrere hundert Jahre alt sind. Das älteste Exemplar soll sogar 1100 Jahre alt sein. Der Nationalpark ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Kalifornier.

Der längste Ortsname

Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch, mit 58 Buchstaben der längste Ortsname der Welt, ist in Wales zu finden. Besucher steigen gerne am Bahnhof aus, um sich neben dem Ortsschild fotografieren zu lassen. Übersetzt bedeutet der Name so viel wie: "Marienkirche in einer Mulde weißer Haseln in der Nähe eines schnellen Wirbels und in der Gegend der Thysiliokirche, die bei einer roten Höhle liegt. "Streitig wird der Titel gemacht von einem neuseeländischen Berg, der 77 Buchstaben für seinen Namen braucht und dem die Waliser vorwerfen, er sei kürzlich künstlich verlängert worden, um ihnen den Rang abzulaufen: Taumatawhakatanghangakoauauotamteaturipukaka- pikimaungaoronukupokaiwnenuakita. Verlässt man das lateinische Alphabet, so heißt der Sieger Bangkok. Übersetzt lautet der offizielle Name mit 168 lateinischen Buchstaben soviel wie: Große Stadt der Engel, höchster Hort göttlicher Juwelen, großes unbesiegbares Land, großes und hervorragendes Reich, herrliche königliche Hauptstadt, geschmückt mit den neun himmlischen Edelsteinen, höchster Königssitz und königlicher Palast, Herberge der Götter und Haus der wiedergeborenen Seelen.

Die längste Überseebrücke

Die Hangzhou Wan Daqiao überbrückt die Hangzhou-Bucht an der Ostküste Chinas und verbindet Shanghai mit Ningbo. Mit dem Bau der mit 36 Kilometern längsten Überseebrücke der Welt wurde 2003 begonnen. Im Juni 2007 wurden die beiden Brückenteile miteinander verbunden. Seit dem 1. Mai 2008 ist die 1,2 Milliarden teure Überseebrücke für den Verkehr freigegeben.

Das höchste Riesenrad

Der Singapore Flyer ist mit 165 Metern das höchste Riesenrad der Welt - bei der knapp halbstündigen Umrundung kann man bis nach Indonesien und Malaysia blicken. Bei den Urlaubern ist Singapur als Shoppingparadies beliebt. Nicht nur die Einkaufstempel in der Orchard Road und am Marina Square üben dabei eine magnetische Anziehungskraft auf Kreditkarten und Bargeld aus. Auch die kleinen Läden Little Indias und Chinatowns tun dies gleich und laden zum gemütlichen Bummeln ein. Nach einem anstrengenden Einkaufstag kommt ein Ausflug in den Regenwald wie gerufen. Das 164 Hektar große Naturschutzgebiet Bukit Timah ist nur zwölf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

Das größte Fresko

Das größte Fresko ist nicht in Italien, sondern in Würzburg zu finden. Der italienische Maler Tiepolo schuf es im 18. Jahrhundert in der dortigen Residenz. Auf einer Fläche von unglaublichen 677 Quadratmetern ist unter anderem der Auftraggeber Tiepolos, der Würzburger Fürstbischofs Carl Philipp von Greiffenclau zu sehen. Auch die Kontinente der Erde sind zu sehen. Über den vier Erdteilen spannt sich ein Himmelsgewölbe mit der zentralen Gestalt Apolls, umgeben von der antiken Götterwelt. Bereits die Heimat des Fresko, die Residenz in Würzburg, ist einen Besuch wert: Der Bau vereinigt die großen abendländischen Architekturströmungen.

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