Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Reiseziele >

2. Tag. Über die Route 88 zum Apache Trail

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

USA  

2. Tag. Über die Route 88 zum Apache Trail

04.09.2008, 09:46 Uhr | srt

Da Sie ohnehin früh wach werden, lässt sich der Tag prima nutzen. Auf der Interstate 10 geht's in östlicher Richtung rund 20 Meilen raus aus Phoenix bis zur Abfahrt Apache Junction. Dort beginnt der Highway 88, der 46 Meilen lange Apache Trail. Entlang dieses alten Indianerpfades hat diese nur teilweise asphaltierte Straße viele Kurven und Steigungen und bietet eine Top-Aussicht auf die kantigen Superstition-Mountains, die Felsschluchten des Salt River und leuchtend blaue Wüstenseen.

#


#
3. Tag Santa Fe
Das unbekannte Naturwunder
Tipps von A bis Z Reiseführer USA Südwest

#

#

Eine Geisterstadt in der Wüste

Der erste Stopp gleich nach fünf Meilen. Eine herausgeputzte Geisterstadt, in der sich der Wilde Westen noch erahnen lässt. So früh am Vormittag ist dort noch nicht viel los. Ein kleiner Rundgang, eine Tasse Kaffee, und weiter geht's. Vorbei an den typischen Saguaro-Kakteen, an Agaven und Yuccas. Die Straße windet sich zu einem Aussichtspunkt, von dem der 16 Kilometer lange Canyon Lake zu sehen ist, der sich azurblau von der Wüstenlandschaft brauner Steilhänge abhebt. Die Straße folgt dem Seeufer nach Tortilla Flat, dem einzigen Ort am Apache Trail. Die baufälligen Häuser erinnern an eine Filmkulisse. In der Bar sitzt man auf Sätteln und löffelt Feigenkaktuseiscreme, an einem Baum hängt eine aufgeknüpfte Cowboypuppe. Kurzes Gespräch mit Tom, der den Trail regelmäßig mit seiner dicken Harley abfährt - aber nur bis Tortilla Flat: "Von hier aus ist die Straße nicht mehr asphaltiert." In einer entsprechend dicken Staubwolke erreichen Besucher nach einer weiteren halben Stunde den Höhepunkt der Fahrt: der Fish Creek Hill.

Jede Woche neue Urlaubsideen

Atemberaubende Aussicht am Fish Greek Canyon

Ein kurzer Wanderweg führt zu den Steilhängen des Fish Creek Canyon. Es ist überwältigend: Dieser Ausblick, diese Ruhe, der Duft der blühenden Kakteen. Wenn da nur nicht das Warnschild wäre, das daran erinnert, dass Arizona die Heimat der Klapperschlangen ist ...Nach drei Stunden ist das Ende des Apache Trails erreicht. In flotter Fahrt geht es nun über das Städtchen Payson, das für seine Rodeo-Veranstaltungen bekannt ist, Richtung Holbrook auf die Interstate 40 nach Osten. Unvergleichliche Landschaft auch dort auf rund 2000 Meter Seehöhe: schier unendliche Wälder, hier und da kleine Schneereste. Kurz nach der Grenze zu New Mexico reicht es mit dem Autofahren: Motel in Gallup, noch ein saftiger Hamburger - und ab ins Bett.

#

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal