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4. Tag: Monument Valley

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USA  

4. Tag: Monument Valley

04.09.2008, 09:47 Uhr | srt

Wer gern Auto fährt - und in den USA macht das in der Tat Spaß - dem steht heute wieder ein ausgesprochener Freudentag bevor: bis zum Monument Valley sind es immerhin rund 300 Meilen. Der interessanteste Weg führt über Los Alamos. Richtig: das Städtchen, in dem die Atombombe entwickelt wurde. Umliegende Kiefernwälder vermitteln zwar reinste Kurortathmosphäre, aber Security Checkpoints mitten in der Stadt, die wie eine Kette von Mauthäuschen auf italienischen Autobahnen aussehen, erinnern daran, dass in Los Alamos auch heute noch an streng geheimen Sachen geforscht wird. Und das soll sich, wie Barack Obama gerade im Autoradio erklärt, auch unter einer demokratischen Präsidentschaft nicht ändern.

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Über Serpentinen auf 2500 Meter

Unvergesslich, was dann folgt: Erst schraubt sich der Highway über zahlreiche Serpentinen auf 2500 Meter hoch, dann führt er als schmaler, nicht befestigter und schlaglochübersäter Weg schier endlos durch dunkle Wälder und überquert als einsames Asphaltband schließlich wieder die Staatsgrenze nach Arizona. Im CD-Player laufen Songs von John Denver - und in der Ferne leuchten die schneebedeckten Gipfel der Rocky Mountains. Gegen 17 Uhr Ankunft in Kayenta. Ein hässliches Städtchen inmitten des Navajo-Indianer-Reservats, das nur aus einem Grund stattliche Übernachtungszahlen vorweisen kann: Von keinem Ort aus ist es näher zum Monument Valley, rund 20 Meilen entfernt.

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Monolithen rote Tafelberge

Die Zeit drängt: Schließlich muss man die mächtigen Monolithen und roten Tafelberge, die aus unzähligen Westernfilmen und Reklamespots bekannt sind, kurz vor Sonnenuntergang erlebt haben: Dann sind sie am schönsten. Das Valley liegt an der Grenze zwischen Utah und Arizona. Einige indianische Familien leben hier noch ganz traditionell in ihren Hogan-Rundhäusern. Den besten Blick hat der Besucher vom Visitor Center des Navajo Tribal Parks aus. Indianische Führer bieten Ausflüge in das Tal an - den rund 15 Meilen langen Rundweg kann man aber auch ohne Probleme mit dem Leihwagen fahren.

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