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Paradiese und Abenteuer 2009

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"Lonely Planet"-Liste  

Paradiese und Abenteuer 2009

04.02.2009, 10:00 Uhr | t-online.de

Inselparadies Ko Tao in Thailand: Laut "Lonely Planet" ein echter Geheimtipp - noch. (Foto: Imago)Inselparadies Ko Tao in Thailand: Laut "Lonely Planet" ein echter Geheimtipp - noch. (Foto: Imago)

Sie gelten als "Bibel" der Reiseführer, die Bücher der "Lonely Planet"-Reihe. In ihrer Sonderausgabe "Best in Travel 2009" empfiehlt die Redaktion unter anderem zehn außergewöhnliche Regionen für die Reise im kommenden Jahr. Die Auswahl reicht von nahezu unberührten Strandparadiesen bis zum Abenteuerurlaub in den Bergen. Auch drei europäische Regionen finden sich unter den besten zehn wieder. Neben den zehn Top-Regionen finden sich in "Best in Travel" 850 weitere Empfehlungen für Ziele, Trends und Erfahrungen für 2009 rund ums Reisen. Sehen Sie die zehn Trend-Regionen auch in unserer Foto-Serie.

Europas Top 3: Baskenland, Languedoc, Spitzbergen

Nach Meinung der "Lonely Planet" Autoren ist das Baskenland eines der Ziele für 2009, ein "unwiderstehlicher Cocktail aus Spaß, Sonne und Kultur". Ob sich Kunstliebhaber am und im Guggenheim-Museum satt sehen, Sonnenanbeter am Stadtstrand von San Sebastian aalen oder Feierwütige bei ausgelassenen Straßenfesten bis tief in die Nacht tanzen - das Baskenland macht Urlauber glücklich, nicht nur dank der wunderschönen Pyrenäenkulisse. Etwas zu Unrecht wird nach Ansicht der Autoren die südfranzösische Region Languedoc von der Bekanntheit der benachbarten Provence überstrahlt. Dabei gibt es in der ruhigen Region viel zu entdecken - und das ohne Massentourismus. Tolle historische Städte wie Montpellier oder Carcassone samt mittelalterlicher Burgmauer gibt es ebenso wie die langen Sandstrände der Bas-Languedoc. Die dritte europäische Empfehlung ist alles andere als ein Sonnenziel und eher etwas für Abenteurer: Spitzbergen, eine Art "Norwegen deluxe". Ganz in der Nähe des Nordpols ist das Archipel der einzige Ort in Europa, an dem man Eisbären begegnen könnte. Wer sich in Europas Norden traut, sollte daher unbedingt eine Polar Boot Safari buchen und zwischen Eisschollen nach Walrossen, Rentieren und eben Eisbären Ausschau halten. Spitzbergen besucht man am besten Anfang August.

Strandfans aufgepasst

In den Empfehlungen des "Lonely Planet" dürfen absolute Traumstrände nicht fehlen. Im thailändischen Ko Tao tummeln sich Tauchschüler und Backpacker. Eine wunderschöne Unterwasserwelt, Traumstrände und ein paar Meter weiter der Regenwald. Der "Lonely Planet" Ko Tao, weil es nicht so überlaufen ist wie etwa Ko Samui. Die Frage ist nur, wie lange noch. Auch Australien hat eine Strandsensation im Repertoire: Die Bay of Fires auf Tasmanien. Der fast 30 Kilometer lange Küstenabschnitt mit feinstem Sand liegt in einer geschützten, von Wald umgebenen Bucht. Ausgangspunkt für die Traumbucht ist der alte Walfängerort St. Helens. Wem immer weißer Sand zu langweilig ist, der könnte sein Glück auf Big Island in Hawaii versuchen. Die Insel ist nicht ganz so glamourös wie ihre Nachbarn, doch damit auch nicht so teuer und überlaufen. Ansonsten hat man alle Vorzüge einer hawaiianischen Insel vor der Bungalow-Tür. Strände mit grünem, weißen oder schwarzen Sand, Regenwald und natürlich Vulkane. Eine wahre Postkartenidylle findet sich auf Kolumbiens karibischem Archipel mit seinen Inseln St. Andres und Providencia. 200 Kilometer vor der Küste Nicaraguas finden sich die beiden Hauptinseln des Archipels, vor allem Providencia noch ein echter Geheimtipp für Taucher und Sonnenanbeter. Providencia ist noch etwas ursprünglicher und ruhiger, in San Andres trifft man zwischen den Kokosnusspalmen auch viele kolumbianische Touristen.

Foto-Serie Thailands Inselwelt
Foto-Serie Hawaii

Abenteuer für Naturliebhaber

Die restlichen drei Empfehlungen des "Lonely Planet" sind vor allem für Naturliebhaber und Abenteurer geeignet. Wie beispielsweise das Naturschutzgebiet Nam Ha in Laos. Im Dschungel und auf Hochplateaus sind abenteuerliche Touren garantiert - auch wenn sich die meisten Touristen hierher nicht verirren. Mit beeindruckender Natur punktet auch die chinesische Provinz Yunnan. Vor allem die tropischen Wälder im Süden und der Canyon "Tiger Leaping George" wissen zu gefallen. Neben vielen Sehenswürdigkeiten sollte man den steinernen Wald "Shilin" nicht verpassen. Das Reservat auf der Insel Chiloé vor Chiles Küste ist laut "Lonely Planet" Chile im Konzentrat - nur ursprünglicher, da hier der koloniale Einfluss bei weitem nicht so stark ist. Zwar regnet es oft auf der Insel, doch laut "Lonely Planet" entschädigt der riesige Nationalpark auf der Insel - und die gemütliche Landschaft mit Bauernhöfen und den berühmten Holzkirchen, die seit 2000 Welterbe sind.

Buchtipp: Lonely Planet's Best in Travel 2009, Lonely Planet Publications, ISBN-10: 1741792436. 328 Seiten, ab 15,95 Euro, Englisch

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