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Skywalk: Prickelnde Höhenerlebnisse in Städten

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Nervenkitzel pur  

Prickelnde Höhenerlebnisse in Städten

29.12.2008, 17:06 Uhr

"The Edge" - so heißt Melbournes neue Attraktion ganz oben im Eureka Tower (Foto: srt)"The Edge" - so heißt Melbournes neue Attraktion ganz oben im Eureka Tower (Foto: srt)Es scheint, als hängt man unvermittelt in der Luft - 300 furchteinflößende Meter über der Erde. "The Edge" heißt Australiens neueste und verrückteste Attraktion ganz oben im Wolkenkratzer Eureka Tower in Melbourne. Doch dies ist nicht die einzige Stadt, in der Urlauber etwas Nervenkitzel erleben können. Immer häufiger bieten Metropolen abenteuerliche Touren in luftiger Höhe an. In unserer Foto-Serie sehen Sie, was Wagemutige alles erleben können.

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Himmelfahrtskommando in den 88. Stock

In Melbourne saust man zunächst mit dem schnellsten Aufzug der Südhalbkugel ins vollvergoldete 88. Stockwerk und steht dann auf der quasi höchsten Aussichtsterrasse der südlichen Hemisphäre fast 300 Meter über dem Erdboden. Doch der eigentliche Nervenkitzel kommt erst noch: Es ist "Die Kante", ein gläserner Würfel in der 88. Etage, der drei Meter weit aus der Fassade heraus gefahren werden kann. Erst wenn das ganz geschehen ist, wird das zunächst milchige Glas plötzlich glasklar und verschafft dem Besucher einen unvergesslichen Tiefblick. Begleitet wird er allerdings vom Gefühl, dass gerade der Boden unter den Füßen verschwindet, weil der Kubus ja rundum aus Glas ist. Abgerundet wird das beklemmende Vergnügen passenderweise vom Sound brechenden Glases und berstender Wände. "The Edge" kostet zwölf australische Dollar (zirka sechs Euro) Extraeintritt zu den 16,50 Dollar (zirka 8,30 Euro), die man bereits für den Lift ins Skydeck des Eureka Tower bezahlen muss. Fotografieren darf man nur auf der Aussichtsterrasse. Wer beweisen will, dass er wirklich den höchsten Glaskubus der Welt überlebt hat, der kann sich bei dieser Mutprobe fotografieren lassen, zahlt hierfür allerdings noch einmal extra.


Foto-Serie Australien

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Spaziergang in über 190 Metern Höhe

Ein 1,20 Meter breiter Steg verhindert den Absturz in 192 Meter Tiefe: Die Attraktion im neuseeländischen Auckland ist ebenfalls nichts für schwache Nerven. Für umgerechnet etwa 60 Euro kann jeder einen Spaziergang machen - in Höhe der Kuppel des "Sky Towers", der mit seinen 328 Metern das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre ist. Geländer: Fehlanzeige. Mit einem Gurt gesichert, wird dabei der "Sky Tower" im Freien auf einem Stahlträger ohne Geländer umrundet. "Skywalk 360" nennen die Betreiber das luftige Vergnügen. Wer sich nicht an die Umrundung in luftiger Höhe gewöhnen kann, sollte als Alternative die Aussicht von einer der drei Plattformen oder durch die Panoramafenster des Restaurants im 54. Stock genießen. Weitere Attraktion am Turm ist unter anderem der "Skyjump", bei dem Touristen vom Turm springen und an einem Drahtseil fast im freien Fall zu Boden gelassen werden.

Foto-Serie Neuseeland

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Mehrere Städte-"Skywalks" locken

Auch in Asien und Australien gibt es Türme, auf denen man einen sogenannten "Skywalk" in schwindelerregender Höhe unternehmen kann: der "Macau Tower" in der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau und der "Sydney Tower" in der gleichnamigen australischen Stadt. Zwar liegen die Skywalk-Plattformen der Konkurrenzangebote im Vergleich zu Auckland etwas niedriger (233 bzw. 260 Meter), doch nirgends ist der Pfad so schmal wie in Neuseeland. Die Betreiber des "Skywalk 360" sprechen sogar davon, dass der Spaziergang mindestens genauso nervenaufreibend ist wie der gesicherte Sprung vom Turm. Schließlich ist man wesentlich länger auf wackligen Beinen unterwegs und steht viel länger am Abgrund. Der einzige Trost: man muss nicht springen. Auf Sicherheit wird dabei großen Wert gelegt: Neben den ausgeklügelten Sicherungssystemen werden keine Ausflüge bei starkem Wind angeboten. Die speziellen Ganzkörperanzüge verhindern zudem, dass Besucher Gegenstände wie Handys oder Münzen verlieren - und damit Passanten gefährden. Und selbst wenn einem Besucher vor Schreck das Blut in den Adern gefriert, gibt es eine Lösung: hinsetzen und schon wird man an seinem Gurt wieder eingeholt.

Höchstgelegener Freizeitpark der Welt

Wem ein Spaziergang am Abgrund allein als Nervenkitzel nicht reicht, der in Las Vegas genau richtig. Auf dem Dach des circa 350 Meter hohen "Stratosphere Tower" befinden sich Fahrgeschäfte, die Besucher durch die Luft und über die Sicherheitsabgrenzung wirbeln lassen. Mit dem "Big Shot", dem höchsten Fahrgeschäft der Welt, kann man sich den Turmmast hoch katapultieren lassen und kehrt dann im freien Fall von etwa 40 Metern wieder auf den Ausgangspunkt hoch über den Dächern von Las Vegas zurück. Eine weitere Attraktion am Dach des Turms heißt "X-Scream" und lässt die mutigen Besucher im wahrsten Sinne des Wortes über die Kante der Plattform stolpern. Der jüngste Nervenkitzel "Insanity - The Ride" ist eine Art Kettenkarussell mit freiem Blick in die Tiefe.

Angebot 7 Tage Las Vegas inkl. Flug ab 730-, Euro p.P.

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