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261 spektakuläre Stätten nominiert

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Naturwunder gesucht  

261 spektakuläre Stätten nominiert

07.01.2009, 18:28 Uhr | t-online.de, dapd

Schwarzwald im Finale für die Wahl der "neuen sieben Naturwunder". (Foto: Imago)Schwarzwald im Finale für die Wahl der "neuen sieben Naturwunder". (Foto: Imago)Der Grand Canyon, der Mount Everest, das schottische Loch Ness und die Masurische Seenplatte in Polen stehen mit anderen spektakulären Stätten zur Wahl. Doch nur sieben können gewinnen. Nominiert sind insgesamt 261 Orte aus 222 Ländern. Auch Deutschland ist mit drei beliebten Ausflugszielen vertreten: dem Schwarzwald, der Donau und dem Wattenmeer. In unserer Foto-Serie sehen Sie, welche Naturschönheiten es sonst noch in Europa gibt - wir stellen Ihnen einige Kandidaten vor.
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Die Erwartungen sind sehr hoch

Es wird erwartet, dass mehr als eine Milliarde Menschen ihre Stimme abgeben und damit über die 77 Halbfinalisten entscheiden. Die von dem Schweizer Abenteurer Bernard Weber ins Leben gerufene Initiative "New 7 Wonders of Nature" sammelte seit 2007 über das Internet zunächst 441 Nominierungen. Die Stiftung wählte daraus den Spitzenreiter aus jedem einzelnen Land. Weitere Nominierungen kamen durch Stätten hinzu, die in mehreren Ländern liegen, etwa der Obere See zwischen den USA und Kanada oder die Donau, die durch mehrere Länder fließt.

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Im Juli fällt die Entscheidung

An der Abstimmung können sich Interessierte in aller Welt bis zum 7. Juli im Internet beteiligen. Danach wird ein Expertengremium unter Leitung des früheren UNESCO-Direktors Federico Mayor über die 21 Finalisten entscheiden. In einer weiteren öffentlichen Abstimmungsrunde bis 2011 sollen daraus im Internet, Telefon oder SMS die sieben Gewinner gewählt werden. "Wir rufen Menschen weltweit auf, aktiv ihre Wertschätzung für unsere natürliche Umgebung zu zeigen, indem sie sich zusammenschließen, um die außergewöhnlichsten Stätten unseres Planeten zu feiern", erklärte Tia Viering, Sprecherin der Initiative.

Vor zwei Jahren wurden die "neuen Weltwunder" gewählt

2007 kürte die Organisation in Anlehnung an die sieben Weltwunder der Antike bereits sieben "neue Weltwunder". Auf die Liste der bemerkenswerten Bauwerke der Menschen schafften es die Chinesische Mauer, die Felsenstadt Petra in Jordanien, die peruanischen Inka-Ruinen Machu Picchu, das Kolosseum in Rom, das Grabmal Taj Mahal in Indien, die Christus-Statue in Rio und die Ruinenstätte Chichén Itzá auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Als ihr Ziel nennt Webers Stiftung die Förderung der kulturellen Vielfalt. Einnahmen aus der Vermarktung der Initiative sollen dem Erhalt von Kultur- und Naturdenkmälern zugute kommen. Der Enthusiasmus für die Abstimmung habe alle sozialen und wirtschaftlichen Grenzen überwunden, erklärte Sprecherin Viering. Damit sei die Kultur "aus staubigen Ecken" herausgeholt und in die Schlagzeilen gebracht worden.

Weitere Informationen zu der Wahl und den nominierten Stätten finden Sie unter http://www.new7wonders.com/hp/

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