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Die schönsten Brücken der Welt

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Architektonische Meisterwerke  

Die schönsten Brücken der Welt

16.04.2009, 12:36 Uhr

Frankreich: Mit Tempo 130 über die höchste Brücke der Welt. 23 Meter höher als der Eiffelturm und knapp 2,5 Kilometer lang ist die spektakuläre Autobahnbrücke "Millau Viaduct". (Foto: Reuters)Frankreich: Mit Tempo 130 über die höchste Brücke der Welt. 23 Meter höher als der Eiffelturm und knapp 2,5 Kilometer lang ist die spektakuläre Autobahnbrücke "Millau Viaduct". (Foto: Reuters)

Brücken strecken sich als Verbindungstrasse über Täler, Flüsse oder Straßen und vereinen Länder und Kulturen. Die einen haben eine geheimnisvolle Vergangenheit, an anderen haben ganze Heerscharen von Architekten und Ingenieuren getüftelt und wieder andere eröffnen Mutigen eine grandiose Aussicht. Wir stellen Ihnen einige der weltweit schönsten Brücken vor - auch in unserer Foto-Serie.


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San Franciscos imposantes Wahrzeichen

Manchmal ist sie weg - dann sind über 2700 Meter einfach verschwunden. Doch welch zauberhafter Anblick, wenn die rostroten Streben der Golden Gate Bridge in San Francisco wieder langsam aus den Nebelschwaden über der Bay auftauchen. Eigentlich sollte sie ja grau werden. Doch in der Rostschutzfarbe gefiel sie den Machern so gut, dass sie nicht weiter bemalt wurde. Die Golden Gate Bridge gilt als eines der Wahrzeichen Amerikas und verbindet San Francisco mit Marin County im Norden der Bucht. Jährlich zieht es rund neun Millionen Besucher auf die einst längste Hängebrücke der Welt. Um die Dimensionen der im Jahre 1937 entstandenen Golden Gate Bridge zu begreifen, marschieren Touristen zum Fort Point. Das Militärgebäude gilt als eines der ältesten Amerikas und befindet sich direkt unter der Auffahrt auf die Brücke. Oben fällt der Blick dank des niedrigen Geländers direkt auf die Bucht und die Stadt. Vorausgesetzt, es hängt kein Nebel über dem Wasser.


Über New Yorks aussichtsvollen Laufsteg schlendern

Auch auf der anderen Seite Amerikas befindet sich ein Meisterwerk der Brückenarchitektur, die Brooklyn Bridge in New York. Sie war zur Einweihung 1883 die erste Stahlhängebrücke der Welt und verbindet noch heute die beiden Stadtteile Manhattan und Brooklyn. Geschaffen wurde die Brücke von der Thüringer Familie Röbling, der Bau wurde nach dem Tod des Vaters vom Sohn fortgeführt, obwohl er aufgrund einer schweren Krankheit den Großteil der Arbeiten nur mit Fernglas von seiner Wohnung aus überwachen konnte. Nachts wird die Brooklyn Bridge mit einer Spannweite von zwei Kilometern zu einer funkelnden Lichterkette. Tagsüber schätzen Fußgänger, Radfahrer und Jogger den eigens für sie reservierten Laufsteg oberhalb der Autotrasse. Der Spaziergang zwischen den vielen Drahtseilen wird mit einem herrlichen Blick auf Manhattan, den South Street Seaport sowie die Freiheitsstatue in der Ferne belohnt.


Sydneys überdimensionaler Kleiderbügel

"Coat-hanger", Kleiderbügel, wird die Harbour Bridge in Sydney liebevoll ihrer Form wegen genannt. Beim Spaziergang durch die Stadt rückt die Stahlkonstruktion immer wieder in das Blickfeld der Besucher. Acht Autospuren, zwei Bahnlinien und ein Fuß- und Radweg verbinden das Zentrum Sydneys mit den nördlichen Stadtteilen und führen auf mehr als elfhundert Meter Länge am berühmten Opernhaus vorbei. Wer wissen möchte, wie die Brücke gebaut wurde, der besucht das kleine Museum im Inneren des südöstlichen Pfeilers mit angeschlossener Panoramaplattform (Pylon Lookout). Den besten Blick haben Schwindelfreie jedoch bei einer Klettertour über den Bogen und beim Aufstieg auf die höchste Brückenstelle. Besonders faszinierend ist dieses Erlebnis in der Dämmerung und nachts, wenn Tausende Lichter rund um die Brücke um die Wette strahlen.

Hoch hinaus auf Frankreichs Brücke der Superlative

Mit Tempo 130 über die höchste Brücke der Welt: Mit 217 Metern ist sie 23 Meter höher als der Eiffelturm und knapp 2,5 Kilometer lang - die spektakuläre Autobahnbrücke "Millau Viaduct". Über sie kommen Urlauber nicht nur schneller ans Mittelmeer. Das von Star-Architekt Sir Norman Foster (Berliner Reichstagskuppel) entworfene Bauwerk gilt zudem schon jetzt als Top-Sehenswürdigkeit in Frankreich. Das Viadukt nahe des Städtchens Millau im Zentralmassiv ruht auf sieben schlanken Säulen. Der höchste Brückenpfeiler erhebt sich 343 Meter hoch über das tief eingeschnittene Tal des Flusses Tarn - höher als jeder andere der Erde. Weil es sich bei schneller Fahrt vom Auto aus so schlecht gucken lässt, lohnt sich ein Abstecher zum Besucherzentrum. Es liegt direkt unter der Brücke mit bestem Blick auf das Viadukt der Superlative und bietet alle Informationen über den 310 Millionen Euro teuren Bau.

Ungewöhnliche Aussicht auf die Themse

Mit einem Spaziergang über die Tower Bridge in London, die sich direkt am Tower befindet, lässt sich die Themse gut zu Fuß überqueren. Die neogotischen Doppeltürme sind eines der bekanntesten Wahrzeichen Londons. Besonders spektakulär ist es, wenn die Tower Bridge den Weg für die großen Kreuzfahrtschiffe frei gibt. Die Brücke, die die nördliche Seite Londons mit der südlichen Seite der Stadt über die Themse verbindet, wurde 1894 eröffnet. Während sich die Fahrbahn der 244 Meter langen Klappbrücke nur neun Meter über dem Fluss befindet, liegt die Fußgängerbrücke in 43 Metern Höhe.

Khaju-Brücke Isfahan

Die iranische Khaju-Brücke wurde bereits 1650 gebaut und ist gleichzeitig auch ein Wehr. Die Brücke über dem Fluss Zayandeh Rud verbindet zwei Stadtteile Isfahans miteinander. An den Bögen sind Schleusentore angebracht, die bei bedarf geschlossen werden können, um so den Wasserfluss zu regeln. Fußgänger können den unteren teil der Brücke nutzen, besonders beliebt sind die auf der flussabwärts gelegenen Seite zum Wasser führenden Stufen. In der Mitte der Brücke befindet sich außerdem eine Aussichtsplattform.

Einzige bewohnte Brücke nördlich der Alpen

Auch Deutschland hat ein zwar kleineres, aber deswegen nicht weniger schönes Brückenschmuckstück zu bieten: Die Krämerbrücke in Erfurt ist eine der wenigen Brücken auf der Welt, die bewohnt ist. Das jährlich am dritten Juniwochenende stattfindende Krämerbrückenfest ist das größte Altstadtfest Thüringens und ehrt das bekannte Bauwerk in Erfurt, dass im 14. Jahrhundert zunächst aus Holz gefertigt wurde. Hinter der Krämerbrücke machen es sich bei guten Wetter Spaziergänger auf den Stufen zum Wasser gemütlich und lassen den Blick mit der vorbeiziehenden Gera treiben.

Aquäduktbrücke Pont du Gard

Pont du Gard ist die höchste Aquäduktbrücke der antiken Welt. Sie beinhaltet einen der am besten erhaltenen Wasserkanäle aus der Römerzeit in Frankreich und wurde 1985 in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen. Unter insgesamt 52 Bögen fließt der Fluss Gardon. Die von unten nach oben immer mehr werdenden Bögen prägen das allseits bekannte Bild der Brücke. Gebaut wurde sie wahrscheinlich Mitte des ersten Jahrhunderts. In der Nähe befinden sich ein Besucherzentrum sowie ein Museum.

Seufzerbrücke: Der letzte Gang

Zwischen dem Dogenpalast und dem neuen Gefängnis von Venedig befindet sich die Seufzerbrücke, Ponte dei Sospiri. Ihren Namen erhielt die Brücke durch unschöne Umstände: Vom Palast aus wurden Verurteilte in die Haft oder zur Exekution über diese Brücke in die Gefängnisräume geleitet - aber erst Jahre später, im Zeitalter der Romantik erhielt die Brücke ihren Namen. Die Vorstellung, dass die Gefangenen auf ihrem Weg ins Gefängnis von hier aus zum letzten Mal mit einem Seufzen einen Blick in die Freiheit der Lagune werfen konnten.

Adrenalinkick Hängebrücke

Auf dieser Brücke steigt der Puls rapide an. Die Capilano Brücke im kanadischen Bundesstaat British Columbia reiht sich zwar nicht in die Reihe der klassischen Schönheiten, die hier vorgestellt werden ein, aber die Aussicht von der Hängebrücke ist einmalig. Quasi über den Wipfeln der Bäume führt die in dieser Liste jüngste Brücke: Die erste wurde 1889 gebaut und zuletzt 1956 erneuert. Sie ist knapp 140 Meter lang und 70 Meter hoch - nicht für schwache Nerven, besonders wenn der Wind weht. Mit fast einer Million Besuchern ist die Hängebrücke eine der Top Sehenswürdigkeiten um Vancouver.


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