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Die schlimmsten Touristenfallen

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Überfüllte Sehenswürdigkeiten  

Die schlimmsten Touristenfallen

13.01.2010, 17:00 Uhr

Kaum Einheimische in Sicht: Die Khao San Road in Bangkok (Foto: imago)Kaum Einheimische in Sicht: Die Khao San Road in Bangkok (Foto: imago)

Zu laut, zu teuer, zu voll. Einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten können einfach nicht mehr das halten, was sie einst versprachen. Ob Markusplatz, Eiffelturm oder Times Square: Oft sieht man hier vor lauter Leuten die Attraktion kaum noch. Das Online-Magazin "Forbes Traveler" hat einige der schlimmsten Touristenfallen zusammengestellt - und nennt Alternativen ganz in der Nähe. Schauen Sie sich diese auch in unserer Foto-Serie an.

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Hier bestaunen die Einheimischen die Touristen

Selbst vermeintlich einmalige Sehenswürdigkeiten können nach Ansicht des Magazins demnach schnell ihren Charme verlieren. Man müsse immer abwägen: Menschenmengen gegen genug Raum zum Atmen, Postkartenbilder gegen das tatsächliche Erlebnis vor Ort und vor allem Hype gegen Realität. Nach diesen Kriterien stellte "Forbes Traveler" die Liste mit Sehenswürdigkeiten zusammen, die man sich getrost sparen kann. Wie es aussieht, wenn die Bekanntheit eines Ortes ihm praktisch seine Attraktivität raubt, zeigt nach Ansicht der Autoren besonders deutlich die Khao San Road in Bangkok. Kaum ein Einheimischer in Sicht, ist die spätestens seit "The Beach" bekannte Straße eine reine Einrichtung für Touristen. Reisejournalist Gregory Dicum meint sogar, es sei so schlimm, "dass die Einheimischen dorthin gehen um die Touristen zu begaffen". Um ein bisschen Flair des echten Bangkok aufzuschnappen, reiche oft schon ein Spaziergang von wenigen hundert Metern - oder der Besuch einer echten Sehenswürdigkeit wie des Großen Palasts. Selbiges gelte für den Times Square in New York. Die jährlich 35 Millionen Besucher suchen dort eine Spur des echten, leicht verruchten New York, für das die Gegend einst stand und finden MTV und Familienrestaurants. Dabei gibt es das "echte" New York auch hier noch - man muss einfach ein paar Blocks weiter gehen, weg vom Trubel.

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Nicht zu lange in der Hektik

Natürlich gehören die meisten Top-Sehenswürdigkeiten trotzdem zur Reiseplanung. Doch mit ein bisschen Feingefühl und Planung lassen sich Strapazen für Nerven und Geldbeutel deutlich mindern. Beispiel Trevi-Brunnen in Rom: Natürlich sollte man darauf einen Blick werfen, aber wer sein Geld über die Schulter hineinwirft und anschließend dort einen überteuerten Espresso trinkt, ist selbst schuld. Schließlich gibt es in Rom jede Menge schöne Plätze mit Cafes, an denen sich weniger Menschen tummeln und das Heißgetränk zudem bezahlbar bleibt. "Forbes Traveler" empfiehlt den Auch Ägyptens wohl wichtigste Sehenswürdigkeit, die Pyramiden von Gizeh, gehören für "Forbes Traveler" auf die Liste der schlimmsten Touristenfallen, Busladungen von Tagesausflüglern und Souvenirverkäufern sei dank. Wer sich wirklich für die Geschichte des Landes interessiert, solle laut dem Magazin lieber mehr Zeit im Tal der Könige verbringen. Hier ist der Touristenstrom erträglicher und es werden immer noch neue Pharaonen-Gräber entdeckt.

Manchmal lassen sich Touristenfallen nicht vermeiden

Doch auch die Autoren von "Forbes Traveler" müssen einräumen, dass eine Reise ohne die wichtigsten Sehenswürdigkeiten irgendwann fad wird. Athen ohne Akropolis? Indien ohne einen Besuch im Taj Mahal? Undenkbar. Allerdings könne man versuchen, die Touristenströme antizyklisch auszutricksen. "Zu manchen Orten muss man einfach. Aber man kann das auch machen, wenn die Menge gerade nicht so verrückt spielt", empfiehlt Reisejournalist Bruce Northam von AmericanDetour.com. Schreiber Dicum schlägt eine andere Strategie vor, um sowohl Top-Attraktionen als auch Lokalkolorit zu erfahren. Man schlage ungefähr den Weg von einer zur anderen Sehenswürdigkeiten einer Stadt nach, und gehe dann auf gut Glück zu Fuß. "Die interessantesten Sachen findet man ohnehin bei einem zufälligen Spaziergang", sagt er.

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