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Schlangestehen muss nicht sein

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Sightseeing  

Schlangestehen muss nicht sein

11.05.2009, 14:15 Uhr | srt/Marc Reisner

Der Petersdom ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Foto: imago)Der Petersdom ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Foto: imago)

Ein Wochenende in Berlin! Das ist nicht viel Zeit, um auch nur die wichtigsten Highlights der Spree-Metropole abzuklappern. Besonders ärgerlich wird es, wenn der Städtereisende sich in einer ellenlangen Schlange am Eingang wieder findet, die sich nur in Zeitlupe vorwärts bewegt. Doch es geht auch rascher. Wir nennen die besten Tricks für den Besuch zahlreicher europäischer Attraktionen. Wir zeigen Ihnen auch in unserer Foto-Serie, welche Sehenswürdigkeit schneller betreten werden kann.



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Drei Stunden Wartezeit vor dem Reichstag

Bis zu drei Stunden stehen Wartende vor dem Reichstag an, um vor allem den Blick aus der gigantischen gläsernen Kuppel auf die ganze Stadt zu genießen. Besonders in den Sommermonaten, vormittags und an Feiertagen ist das Gedränge groß. Wer kann, der kommt an einem trüben November- oder Januartag; dann sind die Chancen am größten, direkt eingelassen zu werden. Sonst sollten Besucher am besten schon kurz vor 8 Uhr an der Pforte stehen - dann bleibt auch mehr Zeit für Stadtbummel danach. Frühaufstehen ist keine Option? Dann lohnt es sich, einen Tisch im Dachgartenrestaurant zu reservieren. Das Restaurant verfügt nämlich über einen eigenen Eingang und ebenfalls über eine hervorragende Aussicht (Reservierungen unter 030/22629933).


Reisebusse ohne Ende vor Neuschwanstein

Vor allem im Sommer beliebt ist das Schloss Neuschwanstein - und das bei Gästen aus aller Welt. Kein Wunder, dass die Schlange nach dem zehnten vorgefahrenen Reisebus immer länger wird. Schon an der Kasse des Ticket-Pavillons müssen die Besucher anstehen. Es sei denn, sie haben ihre Eintrittskarten vorab online bestellt. Das geht bis zum Tag vor der geplanten Visite über die Homepage www.hohenschwangau.de. Kleiner Haken: Die Karten kosten dort 1,80 Euro pro Person mehr und müssen eine Stunde vor der geplanten Besichtigung abgeholt werden. Dafür aber darf man sich eine Einlasszeit wünschen. Die Karten liegen zum Abholen an einem Extraschalter bereit.

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Mit dem "Quick Pass" an der Schlange vorbei

Im Phantasialand bei Köln wollen Vielfahrer gern von Fahrgeschäft zu Fahrgeschäft eilen, um alles ausprobieren zu können. Für "Black Mamba", "River Quest" oder "Wildwash Creek" lässt sich das Anstehen mit dem sogenannten Quick Pass vermeiden. Der kostet allerdings stolze 15 Euro. Im Gegenzug dürfen die Inhaber an den Schlangen vorbeigehen - vor allem an den Wochenende spart das schnell eine halbe oder Dreiviertelstunde. Aber: Der Pass gilt für gerade vier Schnellzutritte.


Der "Fastpass" im Disneyland Paris

Ein ganz anderes Modell verfolgt Disneyland Paris. Die gute Meldung vorweg: Der Fastpass ist kostenlos. Er erlaubt es Besuchern, zum Beispiel bei "Big Thunder Mountain" oder bei den "Star Tours" ohne Warten zu starten. Und so einfach geht's: Vor den Fastpass-Attraktionen stehen Automaten, in die die Eintrittskarte gesteckt wird. Ein Computer errechnet, wann es wieder leerer wird und druckt ein Zutritts-Ticket mit Zeitangabe aus. Bis zu diesem Termin können die Gäste dann andere Fahrgeschäfte ausprobieren. Und wenn die Fastpass-Stunde schlägt, geht es durch die "Fast Line" im Nu zum Start.


Jetzt ansehen Reisevideo Paris

Drei Stunden für den Eiffelturm einplanen

Vom Disneyland ist es nur eine kurze Fahrt in die Seine-Stadt Paris. Eine Fahrt auf den Eiffelturm gehört da fest zum Programm - wenn nur nicht die Wartezeiten von bis zu drei Stunden wären. Ein Trick: ein Besuch im Restaurant "Jules Verne" von Spitzenkoch Alain Ducasse. Mit rund 200 Euro pro Person für ein Abendessen ist das kein günstiges Vergnügen, dafür aber ein unvergessliches Erlebnis in 125 Meter Höhe. Zum Dinner geht es an allen Wartenden vorbei mit einem speziellen Aufzug. Warten aber müssen die Speiselustigen auch - auf meist acht bis zwölf Wochen hinaus ist das "Jules Verne" ausgebucht. Die Alternative: eine Visite im Winter - und das am besten gleich um 9.30 Uhr oder abends ab 21 Uhr. Dann nämlich lässt der Andrang deutlich nach.


Schneller in den Louvre

Nicht weit ist es vom Turm der Türme zum Louvre, dem wohl bekanntesten Museum der Welt. Bis weit hinaus vor dem Haupteingang in der futuristischen Pyramide warten Kunstfreunde auf Einlass. Wer jedoch über www.louvre.fr Karten vorab bestellt, der ist in der Regel ziemlich flott drin. Kurzentschlossene nutzen die viel geringer frequentierten Nebeneingänge Carrousel du Louvre und Porte des Lions.


Die Uffizien clever besichtigen

Italien ist für seine Kunstwerke und Baudenkmäler berühmt. Damit sind etwa die Uffizien in Florenz kein Geheimtipp mehr, Warteminuten reihen sich nicht selten zu Stunden. Digitale Anzeigen machen deutlich, wie zäh die Zeit vergeht. Da ist es verständlich, wenn der eine oder andere frustriert wieder abzieht. Clevere allerdings ordern ihr Ticket Tage vorher übers Internet (www.b-ticket.com/b-ticket/uffizi) oder reservieren wenigstens am entsprechenden Schalter für den Folgetag - Wunschzeit für den Einlass inklusive.


Jetzt anschauen Reisevideo Italien


Schneller ins Kolosseum

Nicht weniger zeitaufwändig ist ein Besuch im Kolosseum in Rom. Auch dort gehen zu Stoßzeiten zwei Stunden und mehr ins Land, bevor man sich an den Torwächtern vorbei schieben kann. Trick: Am Palatin sind die Ticket-Schalter meist leer - und die Karten gelten zudem auch fürs antike Stadion. Noch einfacher ist es, den "Roma Pass" zu erwerben, den es in zahlreichen Museen und anderen Verkaufsstellen sowie im Internet (www.romapass.it) gibt. Er kostet 23 Euro und gilt unter anderem als Ticket für Buss und Bahn und eben als Eintrittskarte auch fürs Kolosseum. Und schließlich können Besucher der Ewigen Stadt ihr Billet auf www.tickitaly.com buchen - auch dann geht es flott an den Schlangen vorbei. Wunderbar ist auch der Blick von der Kuppel des Petersdoms aus. Doch für die Vatikan-Anlagen hält das Web (noch) keine Bestellmöglichkeit bereit. Da hilft nur frühes Aufstehen: Morgens um 8 Uhr ist kaum etwas los.


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