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Urlaub mit Nervenkitzel: Tornado-Safari, Titanic-Tauchfahrt und Vulcano-Boarding

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Urlaub mit Nervenkitzel  

Alles andere als 0815: Die verrücktesten Urlaubsideen

24.09.2009, 09:19 Uhr

Nicaragua: Boarding auf dem Vulkan "Cerro Negro" (Foto: Reuters)Nicaragua: Boarding auf dem Vulkan "Cerro Negro" (Foto: Reuters) Tornados jagen, ins Weltall fliegen oder direkt am Wasserfall baden ist die Art von Urlaub, die man nicht so schnell vergisst und wovon man noch lange erzählen kann. Verrückte Urlaubsideen gibt es viele - die einen sind unglaublich, die anderen gefährlich. Wir stellen Ihnen die verrücktesten Urlaubsideen vor - auch in unserer Foto-Serie.

Welche verrückten Urlaubsideen haben Sie bereits umgesetzt? Oder vielleicht wollen Sie eine bleibende Urlaubsidee verschenken? Nutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende des Artikels.

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Einmal Nordpol und zurück

Die meiste Zeit ist es unter dem Flieger einfach nur wahnsinnig weiß - und aussteigen geht auch nicht. Trotzdem sind die Plätze für die Nordpolflüge von Düsseldorf begehrt. Am 1. Mai 2010 startet ein mit Touristen besetztes Flugzeug zum dritten Mal zu einem Tagestrip gen Nordpol. Gelandet wird nicht, dafür dürfen die Passagiere an der wohl kürzest möglichen Weltumrundung teilnehmen: Innerhalb von Minuten durchquert man alle Zeitzonen und die Datumsgrenze. Und selbst an das Klima will der Veranstalter Deutsche Polarflug GbR gedacht haben: Eine Spende an den gemeinnützigen Verein Primaklima-weltweit e.V. ist fester Bestandteil des Flugpreises. Der erste touristische Flug zum Nordpol fand am 1. Mai 2007 statt.

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Foto-Serie Polarflug zum Nordpol

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Mit dem Eisbrecher auf der zugefrorenen Ostsee

In Finnisch-Lappland, hundert Kilometer südlich des Polarkreises, unternehmen seit 1988 bis zu elftausend Urlauber pro Saison an Bord des Eisbrechers "Sampo" einen besonderen Ausflug durch die zugefrorene See des Bottnischen Meerbusens. Während die Passagiere an ihrem heißen Tee im Bordrestaurant nippen, setzt sich der mehr als fünftausend Tonnen schwere Koloss in Bewegung. Auf jedem anderen Schiff hätte das krachende Geräusch an allen Seiten etwas extrem Beunruhigendes. Prompt fallen einem Szenen aus diversen Titanic-Verfilmungen ein. Doch die "Sampo" schafft sogar bis zu zwanzig Meter starkes Packeis.

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Foto-Serie Eisbrecher Sampo

Tagesausflüge in den Weltraum

Aufwind für die Träume von Weltraumtouristen: Der britische Milliardär Richard Branson stellte 2008 in der kalifornischen Mojave-Wüste sein lange erwartetes Trägerflugzeug für private Spritztouren ins All vor. Das Flugzeug ist ganz aus Kohlefaser (Carbon) gefertigt, einem besonders leichten, aber sehr belastbaren Verbundmaterial. Die Maschine sei so energiesparend wie bisher kein Flugzeug der Luftfahrtgeschichte, sagte Branson. "Das System wird Tausenden Menschen erlauben, ihren Traum zu verwirklichen, und es wird den Zugang der Menschen zum All verändern." Das weiß schimmernde Mutterschiff mit einem doppelten Rumpf soll die eigentliche Raumkapsel auf 15.000 Meter Höhe bringen und dort ausklinken, erst dann startet der Raketenantrieb. Laut eigenen Angaben testet Virgin Galctic noch das Fluggerät, ein Start der Flüge ist zwischen 2009 und 2011 angedacht. Das Unternehmen Designreisen verkauft in Deutschland die Flüge ins All. Kostenpunkt: 200.000 Dollar oder 127.000 Euro für einen Zweieinhalb-Stunden-Trip mit fünf Minuten Schwerelosigkeit.

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Foto-Serie Weltraumtourismus
Video Virgin Galactic stellt "Eve" vor

Plantschen im gefährlichsten Pool der Welt

Wer kennt das nicht: Im hoteleigenen Pool ein paar Runden drehen, in dem das Wasser gerade mal zwei Meter hoch ist. Ein gemütliches Plantschen eben. Anders in Simbabwe: Vier Monate im Jahr können Abenteuerlustige direkt am Abgrund der Victoriafälle schwimmen - auf eigene Gefahr. Möglich ist der nasse Adrenalinkick nur zwischen September und Dezember - während der Trockenzeit, wenn der Wasserspiegel ganz niedrig ist. Bei Hochwasser fließen circa 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde (in der Trockenzeit sind es nur 170 Kubikmeter) über eine Breite von mehr als 1700 Metern in die Tiefe. Die Wassermassen des Sambesi Flusses stürzen 110 Meter tief. Der dadurch entstehende Sprühnebel steigt bis zu 300 Meter hoch und ist teilweise auch aus 30 Kilometer Entfernung noch zu sehen.

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Foto-Serie Der Teufelspool

Dem Tornado auf der Spur

In den USA gehen manche Menschen einem eher ungewöhnlichen Hobby nach: Tornadojäger. Jahr für Jahr schlagen die Wirbelstürme eine Schneise der Zerstörung durch den Mittleren Westen der USA und bringen Menschen um Haus und Hof. Trotz des Schreckens, den diese Stürme verbreiten, finden sie immer mehr Menschen so faszinierend, dass sie im Urlaub auf Tornadojagd gehen. Nervenkitzel ist bei dieser Art der Freizeitbeschäftigung wohl garantiert, aber zur Nachahmung eher nicht zu empfehlen.

Schlittenfahren auf dem Vulkan

Halsbrecherisch geht es auch in Nicaragua zu. Auf dem 160 Jahre alten und knapp 730 Meter hohen Vulkan "Cerro Negro" können Abenteuerlustige ein einmaliges Erlebnis erleben: Da Vulkanasche, des noch aktiven Vulkans, eine ähnliche Konsistenz hat wie Schnee, kann man mit einer Art Schlitten oder einer Art Snowboard den Vulkan hinunter rutschen.

Gefährlichste Wanderroute der Welt

Die gefährlichste Wanderroute der Welt liegt in China: Der Hua Shan gilt als König der fünf heiligen Berge des Landes. Auf den Gipfel führt ein Wanderweg, den es zu bezwingen gilt. In die teils senkrecht in den Himmel ragenden Felswände wurden Stufen gehauen und Ketten befestigt. Daran ziehen sich jedes Jahr tausende von Besuchern hinauf.

Titanic-Tauchfahrt

In der Nacht zum 1. September 1985 wurde die Titanic in einer Meerestiefe von knapp 4000 Meter gefunden. 97 Jahre nach ihrem Untergang können Urlauber mit einem Tauchboot in die Tiefe fahren, um den ehemaligen Ozean-Liner zu bewundern. Die Titanic-Tauchfahrt bei St. Johns, Neufundland, ist eine spannende Reise in die Vergangenheit und die hat auch ihren Preis: 35.000 Euro. In 300 Metern Tiefe dringt kein Sonnenstrahl mehr zum Tauchboot durch. Am Meeresgrund herrscht ein Druck von rund 400 Bar. Beeindruckend ist der Moment, wenn im Lichtkegel des Suchscheinwerfers die Bug-Reling der Titanic auftaucht. Wohin das Auge blickt, gibt es etwas Neues zu entdecken. Denn überall zwischen den beiden großen Wrackteilen liegen Trümmer und andere Gegenstände des Schiffs verstreut.

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Weitere Informationen:

Polarflug: Deutsche Polarflug / AirEvents, Graelstr. 43, 48153 Münster, Tel.: 0251/74 74 678, Fax: 0251/74 74 679, Internet: www.polarflug.de, E-Mail info@polarflug.de, Kosten: ab 444, - Euro über www.mydays.de

Eisbrecherfahrt: Von Ende Dezember bis Ende April ist die "Sampo" im Einsatz, die vierstündige Fahrt kostet 210 Euro pro Person inklusive Führung an Bord, Eisschwimmen und Mittagessen. Es werden auch Touren mit halbtägiger Motorschlitten-Safari angeboten. "Sampo Tours", Kauppakatu 16, FIN-94100 Kemi, Tel. 00358/16/256-548, Fax 256-361, E-Mail: sampo@kemi.fi, Internet: www.sampotours.com; Finnische Zentrale für Tourismus, Internet: www.visitfinland.de

Flug ins All: Buchbar über: www.designreisen.de, Informationen unter: www.virgingalactic.com

Baden im Teufelspool: Simbabwe liegt im Süden Afrikas und hat circa zwölf Millionen Einwohner. Der Name geht auf eine Ruinenstätte zurück, die die größten vorkolonialen Steinbauten im südlichen Afrika beherbergt. Bekannte Nationalparks sind der Hwange National Park, der Mana-Pools-Nationalpark und der Victoria Falls National Park. Die beste Reisezeit ist April und Mai oder August bis Oktober - jedoch weist das Auswärtige Amt darauf hin, dass durch die vor kurzem abgehaltenen Wahlen die politische Situation angespannt ist. Informationen und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu Simbabwe: www.zambiatourism.com

Tornado-Safari: Buchbar über www.cloud9tours.com

Titanic-Tauchfahrt: Buchbar über www.jochen-schweizer.de

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