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Chicagos "Aqua-Tower" ist Wolkenkratzer des Jahres 2009

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Wolkenkratzer-Awards  

Top 10 der neuen Wolkenkratzer 2009

01.03.2010, 13:41 Uhr | sew, t-online.de

Chicagos "Aqua-Tower" ist Wolkenkratzer des Jahres 2009. Chicago: "Aqua Tower" (Foto-Serie: Emporis/Michiel)

Chicago: "Aqua Tower" (Foto-Serie: Emporis/Michiel)

"And the winner is...": Chicagos "Aqua Tower" wird zum Wolkenkratzer des Jahres 2009 gewählt. Bereits zum zehnten Mal wurde der renommierte Architekturpreis von der Jury des Emporis Skyscraper Awards verliehen. Jedes Gebäude, das mindestens 100 Meter hoch ist, kann sich für den Wettbewerb qualifizieren. Von 303 Gebäuden weltweit, die zur Auswahl standen, konnte der Hotel- und Wohnturm "Aqua" in Chicago, der rund 250 Meter verteilt auf 81 Stockwerke misst, den ersten Platz für sich entscheiden. Sehen Sie sich die Top 10 Wolkenkratzer auch in unserer Foto-Serie an.

Chicagos "Aqua" ist Wolkenkratzer des Jahres 2009

Von unten wirkt das ungewöhnliche Gebäude fast wie eine Felsformation, bei der man die verschiedenen Schichten sehen kann. Von den Balkonen des Hotels, den 740 luxuriösen Apartments und der mehr als 7500 Quadratmeter großen Dachterrasse haben Bewohner und Besucher einen ausgezeichneten Blick auf die Stadt, die Skyline Chicagos und auf den Lake Michigan. Auf dem Dach werden sich neben Gärten ein Pool, eine Laufstrecke und ein Platz für Yogaübungen finden. Die Plätze in dem umgerechnet 216 Millionen teuren Bau sind heiß begehrt: Die meisten der Apartments sind bereits verkauft. Die Jury begründete ihr Urteil für das Projekt "Aqua" mit der faszinierenden Form und optischen Erscheinung des Gebäudes. Als weitere Aspekte nannten die Jurymitglieder die Genauigkeit der Konstruktion, eine hervorragende technische Leistung und lobten die Anwendung von Nachhaltigkeitsinnovationen bei einem extrem großen Bauvorhaben.

Höchstes Gebäude einer Architektin

Einen Superlativ kann der neue Skyscraper mit den weichen Formen auch vorweisen: Er ist mit knapp 250 Metern das höchste Gebäude, das bislang von einer Frau gebaut wurde. Das Architekturbüro Studio Gang der Architektin Jeanne Gang, zeichnet sich verantwortlich für das ungewöhnliche Design, das durchaus praktischen Nutzen hat. Nach Angaben von Gang orientiert sich die Gestaltung der geschwungenen Balkone am Bauplatz. So wurde der Sonneneinfall bei der Gestaltung ebenso berücksichtigt wie die optimale Sicht von den einzelnen Balkonen aus. "Auch wenn das Gebäude sehr ausdrucksstark erscheint, haben statistische Daten und Vorstellungskraft zu gleichen Teilen zur Entstehung beigetragen", sagt Gang. Die dynamische Fassade unterscheidet sich deutlich von den restlichen Wolkenkratzern Chicagos, bei denen rechtwinklige Formen und glatte Oberflächen dominieren. Sie nutzt aber auch nicht-menschlichen Bewohnern der Stadt. Die Vogelliebhaberin Gang ist stolz darauf, dass ihr Bauwerk wegen der unregelmäßigen Fassade für die Tiere leichter wahrzunehmen und so weniger gefährlich ist.

Per Schutzschild gegen die Sonne

Das zweitplatzierte Gebäude "O14", das mit 61 Punkten in der Wertung 25 Punkte hinter dem Gewinner liegt, wurde von dem Architekturbüro Reiser + Umemoto Architecture entworfen und nach der Nummer seiner Bauparzelle im riesigen Entwicklungsgebiet "Business Bay" in Dubai benannt. Das 102 Meter hohe Bürogebäude wird von einer kurvigen Betonhülle mit verschieden großen und runden Aussparungen umgeben. Neben der optischen Erscheinung sollen die Löcher ein Schutzschild gegen die kräftigen Sonnenstrahlen in der arabischen Wüste darstellen. "The Met" belegt mit insgesamt 43 Punkten den dritten Platz . WOHA Architects entwarfen den Wolkenkratzer, der auf 69 Stockwerken Wohnungen bietet. Das Gebäude weist mehrere "grüne" Eigenschaften auf und wurde für den energieeffizienten Komfort im tropischen Klima optimiert.


Weitere Informationen

Der Emporis Skyscraper Award ist der einzige Hochhaus-Architekturpreis, der jährlich auf weltweiter Basis vergeben wird. Der "Wolkenkratzer des Jahres" wird im Dezember gewählt und im Frühjahr des folgenden Jahres verkündet. Der Award wird seit 2000 vergeben, maßgebliche Kriterien sind hier die Ästhetik der Gestaltung und Funktionalität der Bauweise.

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