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Die schönsten Seen weltweit

25.03.2011, 10:05 Uhr | Susanne Ewald, t-online.de, srt

Die schönsten Seen weltweit. Kanada: Peyto Lake (Foto: Imago)

Kanada: Peyto Lake (Foto: Imago)

Seen sind oft Ziel für den alljährlichen Urlaub, versprechen sie doch angenehme Abkühlung in den heißen Sommermonaten. Sie faszinieren aber auch mit ihren Ausmaßen und beeindruckenden Aussichten. Als einer der schönsten Seen überhaupt gilt beispielsweise der Atitlansee in Guatemala, der am Fuße dreier Vulkane liegt. Beeindruckend ist auch das Kaspische Meer, der größte See der Welt. Wir stellen Ihnen zehn Seen vor - vom klassischen Familienbadesee bis zum höchstgelegen See der Welt, auch in unserer Foto-Serie.

Spiegel-See in Neuseeland

Der Lake Matheson in Neuseeland ist zwar im Vergleich zu den hier vorgestellten Seen eine Pfütze, dafür bietet er ein ganz besonderes Naturschauspiel: Die Berge Mount Cook und Mount Tasman spiegeln sich auf der Wasseroberfläche des Sees. Der kleine See liegt an der Westküste der Südinsel Neuseelands und gehört zum Westland Tai-Poutini National Park. Lake Matheson ist nur 600 Meter lang und 2000 Meter breit - aber die Spiegelung an der Oberfläche machen ihn zu etwas ganz besonderem. Gerade in den Morgen- und Abendstunden lohnt der Blick über die glatte Seenfläche. Aktivurlauber können den See auf einer markierten Strecke umwandern.

Gesteine machen See türkis

Der Bergsee Peyto Lake im Banff Nationalpark in Kanada liegt in den Rocky Mountains und wird unter anderem vom gleichnamigen Peyto-Gletscher gespeist. Auffällig ist vor allem die türkise Farbe. In Albertas bekanntestem Schutzgebiet, dem Banff Nationalpark, besteht der Großteil der Landschaft aus steilen, felsigen Bergen, die die Region zu Recht als eine der schönsten und schneesichersten Skigebiete der Welt auszeichnen. Der Nationalpark liegt westlich von Calgary und grenzt an den Jasper National Park im Norden an. Die Kombination aus den in den Himmel ragenden Bergen, eisigen Gletschern, saftigen Bergwiesen und heißen Quellen macht Kanadas ältesten Nationalpark zu einem unbedingten Reiseziel. Gleichzeitig ist er mit fünf Millionen Besuchern pro Jahr der meist besuchte Kanadas.

Der höchst gelegene See der Welt

Der Kratersee des 5920 Meter hohen Vulkans Licancabur an der Grenze zwischen Bolivien und Chile gilt als höchster See der Erde. Ein Aufstieg ist nur von der bolivianischen Seite aus möglich. Die anstrengende Tour ist nichts für Hobbywanderer. Wer sich aber der großen Anstrengung stellen will, sieht auf dem Weg Überreste von Bauwerken aus der Inka-Zeit.

Baikalsee: Der tiefste See der Welt

Der sibirische See ist mit 1642 Metern der tiefste See und mit mehr als 25 Millionen Jahren auch der älteste Süßwassersee der Erde. Durch seine enormen Ausmaße steigt die Wassertemperatur selbst im Sommer nicht über zehn Grad. Die Uferlänge beläuft sich auf über 2000 Kilometer. An der breitesten Stelle ist der Baikalsee 82 Kilometer breit. Die gesamte Baikal-Region wurde 1996 zum Unesco-Weltnaturerbe erklärt. Touristisch ist die Region um den Baikalsee am besten um das Dorf Listwjanka herum erschlossen. Schon seit 2003 ist der Fernwanderweg Great Baikal Trail rund um den See im Bau. Erste Abschnitte können aber bereits bewandert werden.

Der größte See der Erde

Das fischreiche Kaspische Meer ist der größte See der Erde. Seine Fläche beträgt 386.400 Quadratkilometer. Es liegt in Westasien. Im Norden grenzt es an Russland und Kasachstan, im Süden an Iran, im Westen an Aserbaidschan und im Osten an Turkmenistan. Kulinarisch hat der See etwas ganz Besonderes zu bieten. Aus dem dort vorkommende Stör wird Kaviar gewonnen.

Tief, tiefer, Totes Meer

Das Tote Meer ist ein riesiger Salzsee und der tiefstgelegene See der Erde. Der Seeboden befindet sich 800 Meter unter dem Meer. Man könnte den See auch als die größte Badewanne der Welt bezeichnen. Rund 30 Prozent Salzgehalt geben den nötigen Auftrieb, um in aller Seelenruhe eine Zeitung schmökern zu können. Viele Touristen kommen wegen der heilenden Wirkung des salzhaltigen Wassers. Doch leider könnte das Baden auch bald vorbei sein. Denn der Meeresspiegel sinkt seit Jahren dramatisch. In den letzten drei Jahrzehnten ist die Oberfläche des Sees um rund ein Drittel geschrumpft. Jährlich senkt sich der Wasserspiegel um rund einen Meter.

30 bis 60 Inseln auf einem See

Zwar ist der Loch Ness wohl der bekannteste schottische See, aber Loch Lomond der wohl schönste und definitiv der größte See in Schottland. Mit einer Länge von 39 und einer Breite von bis zu acht Kilometern schafft er es auf eine Fläche von 71 Quadratkilometern. Am Westufer führt die Straße A 82 entlang, die von vielen Touristen genutzt wird, um hier und da einen Blick vom Wegesrand auf den See zu erhaschen. Lohnenswert ist auch die fünf- bis siebenstündige Wandertour auf den Ben Lomond am Ostufer. Spektakulär sind auch die je nach Wasserstand 30 bis 60 Inseln auf dem See.

Seenlandschaft in Kroatien

Die Plitvicer Seen in Kroatien erstrecken sich auf einer Fläche von knapp circa 300 Quadratkilometern. Der Park umfasst das Quellgebiet des Flusses Korana und ist von dichten Buchen-, Fichten- und Tannenwäldern umgeben. Hauptanziehungspunkt sind die 16 kleinen Seen, die durch Wasserfälle miteinander verbunden sind. Zum absoluten Muss gehört der "Veliki slap" (großer Wasserfall), der sich in der Nähe des Parkeingangs befindet und aus 78 Metern in die Tiefe stürzt. Damit ist er zugleich der höchste Wasserfall Kroatiens. Neben den Seen lassen sich auch Kalkstein- und Travertinhöhlen erkunden. Der Naturpark bietet seltenen Tierarten ein Zuhause. So ist hier neben Wölfen und Luchsen auch der Braunbär heimisch. Doch keine Angst, eine Begegnung ist eher unwahrscheinlich, da die tierischen Bewohner sehr scheu sind und zivilisierten Zweibeinern lieber aus dem Weg gehen.

Der elegante Lago Maggiore

Ehrwürdige Hotels und prächtige Villen der Jahrhundertwende säumen die Ufer des zweitgrößten italienischen Sees. In den Gärten blühen Azaleen und Kamelien, in der Ferne ragt schneebedeckt der mächtige Monte Rosa auf. Stresa an den Hängen des Mottarone ist das elegante touristische Zentrum des Lago Maggiore. Direkt vor Stresa liegen idyllisch die Borromäischen Inseln: die Isola Bella mit dem Palazzo Borromeo aus dem 16. Jahrhundert, die Isola Madre mit den italienischen Gärten und die Isola dei Pescatori mit ihrem uralten, malerischen Fischerdorf. Probieren Sie dort im Restaurant "Del Pescatore" Hecht in saurer Sauce, eine schmackhafte Spezialität der Region.

Atitlansee, Guatemala

Der drittgrößte See Guatemalas ist bekannt für seine üppige Flora und Fauna am Ufer und ist umgeben von drei Vulkanen, die eine wunderbare Szenerie darstellen. Der See entstand aus einem Krater. Besonders gute Ausblicke haben Urlauber vom Highway 1, von der Stadt Panajachel oder direkt von einem Boot aus. Auch einige Maya-Siedlungen und Hotels befinden sich am Ufer, doch rät das Auswärtige Amt zu Vorsicht bei Reisen nach Guatemala. Mehr Informationen finden Sie hier.

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