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Sehenswürdigkeiten wimmeln teilweise vor Krankheitserregern

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Die ekligsten Sehenswürdigkeiten

14.10.2011, 12:10 Uhr | Kerstin Seitz

Sehenswürdigkeiten wimmeln teilweise vor Krankheitserregern. Die Brust der Julia-Statue in Verona wird so oft angefasst, dass sie glänzt - und vermutlich vor Erregern wimmelt. (Quelle: imago)

Die Brust der Julia-Statue in Verona wird so oft angefasst, dass sie glänzt - und vermutlich vor Erregern wimmelt. (Quelle: imago)

Sie werden bewundert, tausendfach am Tag fotografiert und natürlich auch angefasst: Sehenswürdigkeiten. Doch was für die Türklinke im Büro gilt, trifft natürlich auch auf die Pyramiden in Gizeh oder den Eiffelturm zu: Sie wimmeln vor Krankheitserregern. Wir stellen einige Attraktionen vor, die man besser weder knuddeln noch knutschen sollte, auch in unserer Foto-Show.

Dem Star ganz nah sein

Ein Fummel-Klassiker sind natürlich die Wachsfiguren in den verschiedenen Ausstellungen von Madame Tussauds. Ob David Beckham, Marlene Dietrich oder Albert Einstein - getatscht wird immer. Und wo findet man immer wieder folgende Bewegungsabläufe? Ein Blick nach unten, dann geht's auf die Knie, die Hände werden auf den Boden gestützt und die Finger gespreizt. Das Ganze wird durch einen neckischen Blick in einen Fotoapparat abgerundet. Klick! Und fertig ist das Foto mit dem Handabdruck des Lieblingsstars. Natürlich handelt es sich um die Abdrücke diverser Star-Gliedmaßen im Boden vor dem Grauman’s Chinese Theatre in Los Angeles. Eigentlich möchte man sich nicht ausmalen, was sich so alles im Beton versteckt.

Küssen und gymnastische Übungen

Noch weiter gehen die Besucher von Oscar Wildes Grabstätte auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris. Das Grabmal des irischen Schriftstellers ist übersäht mit Kussspuren aus Lippenstift. Die Tradition den Stein zu küssen begann in den 80er Jahren und setzt sich bis heute fort. Doch dies ist nicht die einzige Sehenswürdigkeit, die mit diversen Lippen in Berührung kommt. Im irischen Blarney Castle verrenken sich die Touristen noch zusätzlich, denn eine Legende besagt, wer einen bestimmten Stein küsst, wird mit einer besonderen Redegewandtheit belohnt. Um diesen Stein zu erreichen, muss sich der Willige rückwärts über eine Mauer lehnen und kopfüber den Stein küssen. Einige Archäologen behaupten jedoch, dass es sich gar nicht um diesen Stein handele und das Geknutsche leider umsonst war.

Tierische Sehenswürdigkeit und klebriger Brauch

Tauben, Tauben und noch mehr Tauben. Richtig - der Markusplatz in Venedig ist bekannt für Unmengen an fliegendem Getier. Nicht nur, dass Tauben Bakterien übertragen, auch der überall verteilte Kot ist nicht sehr appetitlich. Dennoch hat ein Foto mit auffliegenden Tauben Kultcharakter. Schon als Kind lernt man, dass Kaugummis in den Mülleimer und nicht auf den Boden, unter den Stuhl oder gar an eine Wand gehören. In Seattle (USA) ist das anders. Die "Wall of Gums" ist übersäht mit bunten Brocken klebriger Masse. Die "Kaugummiwand" liegt unmittelbar vor einem Theater und angeblich begannen wartende Besucher mit diesem Brauch.

Bakterien lauern auch in Deutschland und Italien

Man muss keinen Ozean überqueren, um sich Bakterien anderer Touristen einzufangen. Überall in Deutschland gibt es Figuren oder Denkmäler, die durch Berührungen angeblich Glück, Potenz oder sonstige positive Attribute übertragen sollen. Wer zum Beispiel in Nürnberg am "Schönen Brunnen" das goldene Rad dreht, hat drei Wünsche frei. Aber Vorsicht! Drei Drehungen werden mit reichlich Nachwuchs belohnt. Romeo und Julia - wer kennt sie nicht, die tragische Geschichte zweier Liebenden, die erst im Tod vereint sein können. Das ist romantisch. Weniger romantisch verhalten sich die meisten Touristen, die den Balkon am Haus der Julia in der Via Capello nahe der Piazza delle Erbe besuchen. Dort steht nämlich eine Figur der Julia - mit blank gescheuerter Brust. Warum? Weil die meisten Touristen für ein Erinnerungsfoto ihre Hand auf eben jene Stelle legen.

Krankheitserreger stoppen nicht vor Göttlichkeiten

Aber natürlich ist auch an vielen anderen Orten Vorsicht geboten, die von vielen Touristen besucht werden. Beispielsweise wird die Klagemauer in der Altstadt von Jerusalem (Israel) täglich von unzähligen Gläubigen nach dem Gebet geküsst. Und auch die Bronzestatue des Heiligen Petrus im Petersdom in Rom (Italien) zeigt schon Abnutzungserscheinungen. Das gilt auch für diverse Buddhastatuen und Marienbilder, denn Bakterien und Viren machen auch vor Symbolen des Glaubens nicht halt.

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