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Fünf verbotene Reisedestinationen

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Sehenswert, aber verboten  

Diese fünf Reiseziele sind verboten

28.07.2011, 14:03 Uhr | G. Hachani

Fünf verbotene Reisedestinationen. Der Kailash Berg ist der heiligste Berg Asiens. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Der Kailash Berg ist der heiligste Berg Asiens. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Jahr für Jahr bereisen viele Touristen die Welt, um bekannte Attraktionen hautnah zu bewundern. Doch nicht alle Sehenswürdigkeiten sind für die Augen der Öffentlichkeit bestimmt. Die Besichtigung einiger sehenswerter Orte, Gebäude und Denkmäler ist in einigen Fällen strengstens verboten. In unserer Foto-Show zeigen wir Ihnen, welche die fünf berühmten verbotenen Reiseziele sind.

Poveglia: Das Stiefkind Venedigs

Um die italienische Insel Poveglia ranken sich viele Mythen, was sicherlich auch am dunklen Kapitel ihrer Geschichte liegt. Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts nutzte man diese nämlich als Exil für Pestkranke, um den Rest der italienischen Bevölkerung zu schützen. Zeitgleich gab es damals auf Poveglia ein Krankenhaus, das nach nur kurzer Zeit wieder geschlossen wurde. Grund war die Annahme, dass der dortige Arzt angeblich fragwürdige Experimente mit Menschen durchführte. Seitdem hat sich die Insel in der Lagune von Venedig nie mehr von ihrer düsteren Vergangenheit erholt. Besucher erzählen sich, dass die Insel nur noch aus Schutt und Asche bestehe. Außerdem soll vor Ort ein penetranter Geruch wahrzunehmen sein. Wer sich denkt, er wäre hartnäckig genug und trotzdem auf die Insel möchte, braucht eine Genehmigung der italienischen Behörden und selbst dann ist es schwer einen Gondolier zu finden, der einen dorthin bringt. Selbst mit großzügigen Geldsummen kann man nur vereinzelte Gondoliere dazu bewegen, in die Nähe der Insel zu fahren.

Athos: Kein Zutritt für Frauen

Die Mönchsrepublik Athos ist Teil der griechischen Halbinsel Chalkidiki und gilt als eines der wichtigsten orthodoxen Pilgerziele. Während der byzantinischen Zeit lebten hier rund 40.000 Mönche, heute sind es etwa 2000. Sie gelten zwar als gastfreundlich, doch nur Männer dürfen das Gebiet betreten. Frauen sind auf Athos nicht erlaubt, da kennen die Griechen kein Pardon. Das Verbot rührt von der Geschichte der Insel. Seit 900 Jahren war keine Frau vor Ort. Und auch männliche Besucher können nicht einfach so mal nach Athos fahren. Sie müssen sich rechtzeitig darum kümmern, ein Visum im Pilgerbüro zu beantragen. Hat das geklappt, steht einem Besuch nichts mehr im Wege. Die weiblichen Interessierten hingegen müssen sich mit einer Besichtigung vom Schiff aus zufrieden geben.

Der Gipfel des Kailash Berges: Verehrt von Buddhisten und Hindus

Der Kailash Berg liegt in Tibet und ist Asiens heiligster Berg, der von verschiedenen Religionsanhängern verehrt wird. Nach hinduistischem Glauben befindet sich auf dem Gipfel des Kailash Berges der Hindu-Gott Shiva in ständiger Meditation. Auch den Buddhisten ist dieser Ort heilig: Nach buddhistischem Glauben lebte dort nämlich einst der Buddha Demchok, die Gottheit der ewigen Glückseligkeit. Aus diesem Grund darf niemand den Berggipfel besteigen. Da kennt die chinesische Regierung keine Ausnahme. Sie hat 2001 ein Gesetz verabschiedet, welches das Betreten der Bergspitze offiziell verbietet.

Göttliches Erbe in Afrika

In der Kirche Sankt Maria von Zion im äthiopischen Aksum befinden sich einige der ältesten christlichen Schriften der Welt. Die äthiopisch-orthodoxe Glaubensgemeinschaft ist davon überzeugt, dass sich in der Kirche auch die echte Bundeslade befindet. Sie soll vor Jahrhunderten von Israel nach Äthiopien gebracht worden sein, als Menelik von einem Besuch seines Vaters König Salomon aus Israel zurückkehrte. Tatsächlich gibt es in Äthiopien Nachfahren des israelischen Volkes. Ob sich in der Kirche aber die echte Bundeslade verbirgt ist unklar, da es niemandem erlaubt ist, das Heiligtum anzusehen. Nur der ausgewählte christliche Mönch, der sie ständig bewacht, darf sie unverhüllt anschauen.

Ayers Rock: Kletterverbot aus religiösen Gründen

Der Ayers Rock ist eines der berühmtesten Wahrzeichen und Touristenattraktionen Australiens. Den einheimischen Ureinwohnern, den Mutitjulu, ist der hohe Besucherandrang von Touristen und Kletterfreunden ein Dorn im Auge. Seit 1985 setzen sie sich aktiv für die Absperrung des Gebiets ein. Sie möchten verhindern, dass Besucher auf dem Berg "herumklettern", den sie so verehren. Aus Sicht der Mutitjulu ist der Ayers Rock gleichzustellen mit anderen religiösen Einrichtungen wie Tempeln und Kirchen. Auf diese könne man schließlich auch nicht einfach so klettern. Um den Ureinwohnern entgegenzukommen, hat die Nationalparkbehörde nun zumindest ein Kletterverbot verabschiedet, dass ab Oktober 2011 in Kraft tritt. Den Mutitjulu reicht das jedoch noch nicht aus. Sie bitten die Besucher bereits jetzt schon darum, sich vom Ayers Rock fernzuhalten.

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