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Die schmutzigsten Festivals: Matsch-Schlacht und Melonen-Schleudern

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Die schmutzigsten Festivals  

Matsch-Schlacht und Melonen-Schleudern

10.08.2011, 10:21 Uhr | t-online.de

Die schmutzigsten Festivals: Matsch-Schlacht und Melonen-Schleudern. Bei dem indischen Fest "Holi" geht es herrlich bunt zu. (Foto: dpa)

Bei dem indischen Fest "Holi" geht es herrlich bunt zu. (Foto: dpa)

Genüsslich im Schlamm wälzen – oder von Kopf bis Fuß mit Mehl oder Wein einreiben? Viele der dreckigsten Festivals haben eine historische Tradition. Und ist der anfängliche Ekel überwunden, macht das kollektive Einsauen meist einen Riesenspaß. Cheapflug.de hat die schmutzigsten Events zum Zuschauen und Mitmatschen vorgestellt. Sehen Sie die schmutzigsten Festivals rund um den Erdball in unserer Foto-Show.

Holi, Indien:

Farbenprächtig geht es beim indischen "Holi" zu. Dieses Frühlingsfest wird im Februar oder März hauptsächlich im Norden des Landes gefeiert. Am zweiten Tag des Farben-Festes werden alle gesellschaftlichen Zwänge regelrecht verworfen. Die Teilnehmer bespritzen sich gegenseitig mit gefärbtem Wasser und buntem Puder. Dabei fallen Sie sich in die Arme und wünschen sich gegenseitig ein "Happy Holi". Das Fest ist seiner Tradition treu, die Farben werden zuvor auf einem Altar geweiht.

Boryeong Schlamm-Festival, Südkorea:

Dieses Matsch-Fest im Westen Südkoreas war ursprünglich ein Werbegag. Der Schlamm, der am Strand gewonnen wird, dient in erster Linie der Kosmetikindustrie. Um potentiellen Kunden zu ermöglichen, den heilsamen, mineralhaltigen Schlamm hautnah zu erleben, wurde das Fest geschaffen. Mittlerweile zieht es jährlich Mitte Juli über zwei Millionen Besucher nach Boryeong, die sich von Kopf bis Fuß einschlammen.

Chinchilla Melonen Festival, Australien:

Von allen Essens-Schlacht-Festivals der Welt ist dieses Festival das kreativste. Wer sich mit verrückten Gleichgesinnten im Melonen-Ski, Melonen-Bunge, Kern-Weitspucken oder Melonen-Schleudern messen möchte, ist hier richtig. Chinchilla ist die Melonen-Hauptstadt Australiens und feiert dies alle zwei Jahre. Das nächste Festival findet zwischen dem 14. und dem 17. Februar 2013 statt.

Michigan Mud Day, Westland, USA:

Wer es richtig schmutzig mag, sollte zum Michigan Mud Day reisen. Anfang bis Mitte Juli verwandelt sich der Ort Westland im US-Bundesstaat Michigan in ein gigantisches Schlammbad. Freunde des Schlammcatchens können sich in einem Brei aus 75.000 Litern Wasser und 180 Tonnen Erde wälzen. Eine ganz besondere Herausforderung sind der Schlamm-Limbo-Wettbewerb und das Schlamm-Rennen. Dem schmutzigsten Teilnehmer wird am Ende des Tages gehuldigt.

Käse-Roll-Rennen, Coopers Hill, England

Aus der Liebe der Briten zum Alkohol und zu ausgelassenen Feiern hat sich das "Cheese Rolling Race" am Coopers Hill in Gloucester entwickelt. Einst sollte mit dem heiligen Festakt im Mai um eine gute Ernte gebeten werden. Heutzutage rollt sich in erster Linie ein Haufen Betrunkener hinter Käse einen Berg hinab. Schmutzige Klamotten sind inklusive, und Teilnehmer wie Zuschauer haben einen Riesenspaß.

Sauberer Montag Mehl-Krieg, Galaxidi, Griechenland

Der Name "Sauberer Montag", führt in die Irre. Am ersten Tag der Fastenzeit der griechisch-orthodoxen Kirche geht es in dem kleinen Dörfchen Galaxidi, etwa 200 Kilometer westlich von Athen, alles andere als sauber zu. Tagelang werden historische Gebäude mit Plastikplanen abgedeckt, die Bewohner färben eimerweise Mehl ein und staffieren sich mit Schutzbrillen und Overalls aus. Dann werfen sie mit dem Mehl um sich, tanzen und feiern zu den Klängen griechischer Musik.

Schlacht der Orangen, Ivrea, Italien

Von einer mit voller Wucht abgefeuerten Orange getroffen zu werden, ist nicht angenehm. Daher ist auch nur den ganz Hartgesottenen unter den Festival-Touristen zu raten, beim "Carnevale d’Ivrea" Ende Februar tatsächlich in die Schlacht zu ziehen. Bei der traditionsreichen Prozession bekämpft das "arme Fußvolk", das gut gerüstete und behelmte "Adels-Volk" mit den fruchtigen Wurfgeschossen. Die Orangen sollen das geköpfte Haupt eines Herzogs symbolisieren.

Tomatina, Buñol, Spanien

Die Tomatina im beschaulichen Bergdorf Buñol, etwa 40 Kilometer westlich von Valencia, ist das bekannteste Festival dieser Art. Ende August pilgern Touristen in Scharen in den Ort, um an der weltgrößten Tomatenschlacht teilzunehmen. Ein Böllerschuss ist das Startzeichen, auf das sich die Meute mit mehr als 100.000 Tonnen Tomaten bombardiert. Wenn die Feuerwehr Teilnehmer und Schlachtfeld anschließend abspritzt, geht das kleine Dorf kurzzeitig in einem Meer aus Tomatensuppe unter.

Weinschlacht, La Rioja, Spanien

Im spanischen La Rioja wird einmal im Jahr im guten, teuren und weltbekannten Rotwein geplantscht. Bei der "Batalla del Vino”, die immer am 29. Juni stattfindet, bespritzt sich die Menschenmasse so lange gegenseitig mit Rotwein – von dem der Ort offenbar etwas zu viel hat – bis sich die Wein-Krieger in eine einzige lilafarbene, klebrige und höchstwahrscheinlich auch sehr betrunkene Masse verwandelt haben.

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