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Reisetipps für Halloween: Das sind die gruseligsten Orte der Welt

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Hier ist Gänsehaut garantiert

27.10.2011, 11:28 Uhr | aja, t-online.de

Reisetipps für Halloween: Das sind die gruseligsten Orte der Welt. Gruseltouristen aufgepasst: Diese Orte lehren Sie das fürchten (Quelle: t-online.de/Reuters/Petr Josek/Delegación Xochimilco)

Gruseltouristen aufgepasst: Diese Orte lehren Sie das fürchten (Quelle: Reuters/Petr Josek/Delegación Xochimilco/t-online.de)

500 Selbstmorde in 60 Jahren, übernachten im Haus einer Axt-Mörderin: Hier gruseln sich sogar die hartgesottensten Grusel-Liebhaber: Welche Orte Sie wirklich das Fürchten lehren, weiß das Online-Portal Cheapflug.de. Sehen Sie die Sehenswürdigkeiten abgehärteter Gruseltouristen auch in unserer Foto-Show.

Eine Kirche aus menschlichen Überresten

Erde aus dem Heiligen Land machte den Friedhof der tschechischen Stadt Sedlec zur Pilgerstätte. Menschen aus ganz Europa wollten ausschließlich dort begraben werden. Als der Friedhof aus allen Gräbern platzte und überall Knochen lagen, hat man diese zu morbiden Kunstwerken verarbeitet. Hier findet man menschliche Überreste, soweit das Auge reicht. Schaurig, aber faszinierend.

500 Selbstmorde in rund 60 Jahren

Nur wenige Sonnenstrahlen schimmern durch dichte Baumkronen auf weiches Moos. Zum Pilze sammeln kommt allerdings niemand in den Aokigahara Wald am Fuße des Mount Fuji in Japan. Seit den fünfziger Jahren haben sich dort mehr als 500 Menschen das Leben genommen. Schlingen an den Bäumen zeugen davon. Um Lebensmüde in letzter Minute von ihrer Tat abzuhalten, warnen Schilder mit der Aufschrift: "Das Leben ist etwas ganz Wertvolles. Denk nochmals drüber nach!"

Nachtwanderung in der Psychiatrie

Die Seelen von Tausenden, in diesen Gemäuern gestorbenen Patienten, sollen dort ihr Unwesen treiben: Von 1867 bis zum Jahr 1995 war das Beechworth Lunatic Asylum eine der größten Nervenheilanstalten im australischen Staat Victoria. Auf allabendlichen Geistertouren und Führungen durch das Anwesen können sich Gruselwillige in die düstere Vergangenheit entführen lassen. Bei einem geselligen Abend der etwas anderen Art werden sich den Horrortouristen die Nackenhaare aufstellen.

Verwunschene Seelen auf der Kriegsschiff-Insel

Die wuchtigen Gebäude des ehemaligen Kohle-Bergwerks Gunkanjima (auf deutsch: Kriegsschiff-Insel) erinnern an ein riesiges Kriegsschiff, daher auch der Name der Insel. Mehr als 500 koreanische Kriegsgefangene wurden im Zweiten Weltkrieg auf Gunkanjima in Japan zum Schuften gezwungen. Noch heute sollen ihre Seelen über die zerfallenen Mauern und das verwunschene Gelände wachen. Nur ein kleiner Teil der Insel ist öffentlich zugänglich.

Gruselkabinett aus Puppen

Laut einer Legende ist in der Nähe der mexikanischen Insel Isla de las Munecas im Jahr 1951 ein kleines Mädchen ertrunken. Sein unruhiger Geist fand nicht zur Ruhe und suchte einen der Inselbewohner heim. Der Mann begann, Puppen zu sammeln und aufzuhängen, bis auch er Jahre später im selben Kanal ertrank. Noch heute ist die Insel ein Gruselkabinett mit Tausenden heruntergekommener Puppen, die auf Bäume gespießt wurden oder daran aufgehängt sind. 

Übernachten am Tatort eines Axt-Mordes

In der Pension Lizzie Borden Bed & Breakfast in River Fall, USA, hat offenbar einst eine Axt-Mörderin ihr Unwesen getrieben: Lizzie Borden soll dort im Jahr 1892 ihre Eltern mit einer Axt zerstückelt haben. Trotz zahlreicher Tatzeugen wurde sie freigesprochen. Heute kann man dort übernachten, wo einst Leichenteile gefunden wurden. Geistererscheinungen und paranormale Aktivitäten gibt es gratis dazu. Ebenfalls im Staat Massachusetts liegt Salem, der Ort der grausigen Hexenverbrennungen.

2000 Mumien in den Katakomben von Palermo

Wer sich gruseln will, kann auch nach Sizilien fliegen: Dort empfangen ihn in der weit verzweigten Gruft des Kapuzinerklosters von Palermo 2000 Mumien aus über 400 Jahren. Nichts für Schreckhafte. Vor den Toren der Stadt, errichteten die Kapuziner im Jahre 1534 ihr Kloster. Aufgrund besonderer klimatischer Bedingungen - ständiger Luftzug und Wände aus Tuffstein, die Feuchtigkeit absorbieren - verfaulen die Toten weniger als dass sie vertrocknen. Wenn man die Katakomben an einem Vormittag unter der Woche besucht, kann es sein, dass man mit den Toten ganz allein ist. Nur manchmal dringen dann durch einen Luftschacht leise Geräusche aus der Welt der Lebenden in die Tiefe.

Gefährliche Badestelle oder hawaiianischer Wassergeist?

Reiseführer nennen die Kipu Falls in Hawaii "einen wunderbaren, versteckten Ort" und eine "außergewöhnliche Badestelle". Doch die Schönheit des Wasserfalls und des natürlichen Schwimmbeckens trügt. Fünf Menschen sind in den Kipu Falls auf der hawaiianischen Insel Kauai in den letzten fünf Jahren ertrunken, allein seit Dezember 2010 kamen zwei ums Leben. Einheimische fragen sich, ob ein wütender "mo'o" - ein hawaiianischer Wassergeist in Gestalt einer Echse - dort lebt. Hawaiianische Behörden wollen den Zugang nun stärker beschränken. Fazit: Unglückliche Unfälle oder treibt vielleicht doch etwas Übernatürliches sein Unwesen?

Die dunkle Seite des Harzes

Auch der Harz in Deutschland hat eine mysteriöse Seite: Die "Hexentreppe", ein Pfad aus breiten Felsbrocken, auf dem breiten Buckel des Wurmbergs ist solch ein Ort. Der flache Gipfel des Wurmbergs wurde einst von Menschenhand eingeebnet - eine heidnische Kultstätte aus riesigen Granitblöcken soll hier frühzeitlich errichtet worden sein. Heute sind nur noch Reste der Steinanlagen zu erkennen. Waren dort keltische Druiden oder Schamanen am Werk? Lag dort einst ein Hexentanzplatz? Oder wurden Treppe und Wallanlagen erst im 19. Jahrhundert durch einen Förster aus Braunlage errichtet? Wer weiß...

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