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Luxusreisen: Die spektakulärsten Reiseziele 2012

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Die spektakulärsten Reiseziele 2012

06.01.2012, 11:37 Uhr | Julia Stanek, Spiegel Online, Spiegel Online

Luxusreisen: Die spektakulärsten Reiseziele 2012. Besonderes Urlaubserlebnis: Ein Tauchgang zur Titanic (Quelle: Reuters)

Besonderes Urlaubserlebnis: Ein Tauchgang zur Titanic (Quelle: Reuters)

Zehn-Gänge-Menü in Madrids Prado-Museum, Tauchgang zur "Titanic", Champagner-Frühstück auf einem Gletscher: Geht nicht? Geht doch. Mit Helikopter, U-Boot und dem nötigen Kleingeld kann man sich jeden Urlaubswunsch erfüllen. Sehen Sie die spektakulärsten Reiseziele 2012 auch in unserer Foto-Show.

Die Welt ist käuflich

Wer hätte gedacht, dass man seinen Urlaub im Weltall verbringen kann? Mit 200.000 Dollar bald kein Problem mehr. Oder dass sich ein Candle-light-Dinner für zwei im Prado-Museum organisieren lässt? 20.000 Euro - und Sie können sich sogar das Bild aussuchen, unter dem der Tisch stehen soll. Die Welt ist käuflich - zu einem bestimmten Preis erfüllen Spezialreiseveranstalter einfach jeden Wunsch. Dafür haut der Reisende entweder sein Urlaubsbudget für die nächsten 50 Jahre auf den Kopf. Oder er gehört zu den Menschen, die es sich schlichtweg leisten können. Wer im ultimativen Luxus schwelgen (und damit angeben) will, der findet hier neue Träume:

1. Madrid, Spanien - Museums-Dinner mit Glanz und Goya

Träumen Sie auch davon, sich einmal für eine Nacht im Museum einzuschließen, um mit Caravaggio, Goya oder Velázquez ganz allein zu sein? In Madrid kann sich diesen Wunsch jeder erfüllen, der das nötige Kleingeld mitbringt: Wenn sich die Türen des weltberühmten Museo del Prado abends hinter den Touristen schließen, erhalten Gäste des Fünf-Sterne-Hotels "Villa Magna" eine kulturell-kulinarische Spezialbehandlung.

Ein Gourmet-Menü für mehr als 20.000 Euro

Ein Kunstkenner sperrt ihnen für einen Abend die Pforten des weltberühmten Museums auf - und gibt eine exklusive Führung durch die Sammlung. Sobald den Luxusbesuchern der Magen knurrt, dürfen sie unter einem Gemälde ihrer Wahl Platz nehmen und sich verwöhnen lassen. Kredenzt wird dort ein Gourmet-Menü - was auf den Tisch kommt, bestimmt selbstverständlich der Gast. Ach ja, ob ein Pianist während des Dinners in die Tasten haut, ein Violinist die Saiten streicht oder eine Hardrockband die Bude rockt, richtet sich natürlich auch nach individuellem Geschmack. Immerhin kostet die exklusive Veranstaltung mehr als 20.000 Euro.

Spritztour mit dem Maserati durch Madrid

Zurück im Hotel bringt der Butler Erdbeeren und Cava in die Royal Suite. Und am nächsten Tag? Da könnte man eine Spritztour durch Spaniens Hauptstadt machen - mit dem Maserati, der zur freien Verfügung steht. Termine und Information: Bei dem Prado-Dinner handelt es sich um ein "One-of-A-Kind"-Arrangement, das das Hotel "Villa Magna" in Kooperation mit dem Luxushotelverband Leading Hotels of the World anbietet. Individuelle Beratung gibt es unter der Telefonnummer 001-800-745 8883, Termine und Extras werden nach Wunsch vereinbart. Was kostet der Spaß? Ab 10.000 Euro pro Nacht (plus Mehrwertsteuer), Mindestaufenthalt im Hotel "Villa Magna" sind zwei Nächte.

2. Forsyth Island, Neuseeland - eine Insel für mich allein

Picknick am Paradies-Strand. In Buchten baden, ohne von den nervigen anderen Touristen überrascht zu werden. Einmal Einsamkeit spüren. Echtes Robinson-Crusoe-Gefühl stellt sich doch in Wahrheit nur ein, wenn man ganz allein auf einer Insel ist. Zum Beispiel vermittelt der Anbieter Vladi Private Islands kleine und große Paradiese auf der ganzen Welt - von Spanien bis Schottland, von Kanada bis Fidschi. Zu den Luxus-Reisezielen gehört etwa Forsyth Island, eine etwa 750 Hektar große Insel in den Marlbourough Sounds von Neuseeland. Wen es hierhin verschlägt, der teilt sich die grünen Hügel allein mit ein paar Schafen, das Meer mit den Delfinen und die Lodge aus Holz mit maximal fünf Freunden. Bei einer Wanderung über die bewaldeten Bergkämme kann man sich sicher sein, niemanden zu treffen. Nur das Service-Personal blickt mal um die Ecke und bringt frischen Meeresfang und Obst zur Erfrischung.

De-luxe-Urlaub in Neuseeland

Erreichen können De-luxe-Urlauber ihre Insel per Schiff (280 Euro hin und zurück) - aber was soll der Geiz? Schneller und spektakulärer ist die Anreise mit dem Helikopter. Der Flug dauert von Neuseelands Hauptstadt Wellington 20 Minuten und kostet rund 800 Euro pro Strecke für vier Personen. Eine Schifffahrt kann man später nachholen: Der Privatskipper wartet schon auf Te Paruparu - das ist der Maori-Name der Insel, der auf Deutsch "die Gute" bedeutet.

Das Ja-Wort auf der Privatinsel

Wer noch den besonderen Rahmen für die geplante Hochzeit sucht: Auf Forsyth Island können sich Verliebte entweder an einem der Strände oder auf einem 440 Meter hohen Bergrücken das Jawort geben. Panoramablick und neuseeländische Heiratstraditionen inklusive. Termine: Nach individueller Absprache, Buchung und Informationen unter Vladi Private Islands. Was kostet der Spaß? Ab 1000 Euro pro Tag für die gesamte Insel (zuzüglich 15 Prozent lokaler Steuern), Mindestaufenthalt zwei Tage.

3. Uganda, Kenia, Tansania - im Helikopter zu den Gorillas

Wenn ein Flug über den Kilimandscharo nicht der Höhepunkt einer Reise ist, sondern nur das passende Ende einer zweiwöchigen Ostafrika-Erkundung, dann darf die schon mal eine Viertelmillion Euro kosten: Der britische Reiseveranstalter Brown + Hudson stellt maßgeschneiderte Touren für Kunden zusammen, die im Urlaub nicht sparen müssen. Zum Beispiel bei einer Helikopter-Safari nach Uganda, Kenia und Tansania.

Luxus in luftiger Höhe

Was die Passagiere aus luftiger Höhe zu sehen kriegen, klingt spektakulär: Tausende Flamingos, die das Ufer des Lake Bogoria pink färben, tosende Wasserfälle nördlich von Kampala, Büffelherden in den endlosen Weiten der Serengeti. Doch diese Ausblicke sind noch nicht alles: In einem kenianischen Nationalpark treffen die Gäste Elefantenforscher; in Uganda dürfen sie die Angel ins Wasser werfen und hoffen, dass ein Nilbarsch anbeißt.

Berühmter Tierfilmer dreht individuelle Urlaubserinnerungen

Der Clou: Mit von der Partie ist der berühmte Tierfilmer Alan Root, der die komplette Reise mit der Kamera einfängt und einen persönlichen Film daraus macht. Er sorgt dafür, dass die Urlauber ihre 14 Tage in Ostafrika nicht nur in guter Erinnerung behalten werden, sondern die drei Länder in Bildern mit nach Hause nehmen können. Root machte sich einen Namen als Kameramann bei den Aufnahmen zum Film "Serengeti darf nicht sterben", der 1960 mit dem Oskar für die beste Dokumentation ausgezeichnet wurde. Termine: Bei diesem Ostafrika-Abenteuer handelt es sich um eine Modellreise, Termine und Extras nach individuellem Wunsch. Was kostet der Spaß? 320.000 US-Dollar (rund 250.000 Euro). Preislich ist bei den Reisen von Brown + Hudson Spielraum vorhanden: nach unten - aber selbstverständlich auch nach oben.

Zu fünf weiteren spektakulären Reisezielen 2012 kommen Sie hier.

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