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Reisekalender: 12 Tipps für 2013

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Reisekalender: 12 Tipps für 2013

19.11.2012, 16:21 Uhr | Claudia Carstens, srt

Reisekalender: 12 Tipps für 2013. Der Ilulissat-Eisfjord in Grönland (Quelle: dapd)

Der Ilulissat-Eisfjord in Grönland (Quelle: dapd)

Eisfjord, Wüstenschloss, Renaissance-Stadt: Wir zeigen Ihnen, wo Sie rund ums Jahr Ihr Traumziel finden. Große Gefühle und kleine Entdeckungen sind da garantiert! Übrigens: Alle unsere Entdeckertipps sind Unesco-Welterbe. Sehen Sie die Reisetipps auch in unserer Foto-Show.

Januar: Die Renaissance-Stadt Ferrara in Italien

Die Stadt in der Region Emilia-Romagna ist eine der wenigen, die nicht von Römern gegründet wurde. Prächtige Bauten befinden sich in der Altstadt, etwa die romanisch-gotische Kathedrale. Durch das schwere Erdbeben in Norditalien 2012 wurden einige Bauten zerstört. Trotzdem wird wieder gefeiert: Am 27. Januar 2013 findet in der Gemeinde Cento der alljährliche Karneval wie in Rio statt. Weitere Termine: 10., 17., 24. Februar, 3. März. Welterbe seit 1995.

Februar: Der Ilulissat-Eisfjord in Grönland

Die Möwen fallen im Weiß der mächtigen Eisberge gar nicht auf. Gewaltig hoch ragen die eisigen Wände in die Höhe, soweit das Auge reicht. Der Eisfjord ist nach der nahegelegenen Stadt Ilulissat benannt und liegt an Grönlands Westküste. Reisende schippern mit dem Boot zum Eis. Und danach auf dem Festland vielleicht ein Besuch im Knud-Rasmussen-Museum oder eine Fahrt mit dem Hundeschlitten? Welterbe seit 2004.

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März: Die Maya-Ruinen von Copán in Honduras

Wahrscheinlich hieß diese Stadt Copán. Auf jeden Fall sichergestellt ist die Existenz der Ruinen, die auf eine verlassene Maya-Stadt hindeuten. Mitte des 16. Jahrhunderts hat ein Spanier die Stadtreste auf der Halbinsel Yucatán wiedergefunden. Später haben Forscher sogar einen alten Ballspielplatz entdeckt, das Tor zur Unterwelt. Moment Mal, März 2013? Der Maya-Kalender endet doch schon im Dezember 2012. Nur die Ruhe bewahren: Copán wird auch das überleben. Welterbe seit 1980.

April: Die Höhlen von Elephanta in Maharashtra in Indien

Mit der Fähre vom berühmten Gateway of India erreicht man die fantastischen Höhlen auf der kleinen Insel Elephanta. Nur rund zehn Kilometer entfernt von Mumbai gelegen, befinden sich dort sechs Höhlen aus dem 2. Jahrhundert n.Chr., in die Götter-Skulpturen und Legenden aus Fels geschlagen wurden. Diese für Shiva errichtete handwerkliche Meisterleistung macht auch Andersgläubige ehrfürchtig. Mystisch! Welterbe seit 1987.

Mai: Die Klosteranlage Maulbronn in Baden-Württemberg

Sie ist die einzige vollständig erhaltene Klosteranlage des Mittelalters in Europa. Die Vorhalle nennt sich Paradies und ist im frühgotischen Stil erbaut, der Kreuzgang ist spätgotisch, die Kirche dagegen ist etwas älter und im romanischen Stil. Außerdem besuchten in unterschiedlichen Jahrhunderten Friedrich Hölderlin und Hermann Hesse die Klosterschule. Heutzutage fährt von Mai bis Mitte Oktober sogar ein Extrazug, der Klosterstadt-Express, dorthin. Welterbe seit 1993.

Juni: Die Kalksinterterrassenlandschaft Huanglong in China

Hellblau schimmerndes Wasser in einzigartig gebogenen großen Schalen und das von der Natur gemacht: In der Huanglong-Schlucht in Songpan der Provinz Sichuan formten sich über Jahrhunderte diese Sinterterrassen durch das aus den Bergen ablaufende Wasser. Auch wegen der Großen Pandas und der traumhaften Bergseen lohnt sich der Eintrittspreis von 200 Yuan (ca. 25 Euro/30 CHF) zum Nationalpark. Welterbe seit 1992.

Juli: Das Amphitheater von Orange in Südfrankreich

Das Theater aus der römischen Kaiserzeit liegt in Südfrankreich und zwar direkt in der Innenstadt von Orange in Vaucluse. Das Freilufttheater ist fast ganz erhalten, vor allem die großartige Bühnenwand. Früher gab es sagenhafte 10000 Sitzplätze, heute sind es "nur" noch 7000. Regelmäßig finden Aufführungen und Konzerte statt, im Sommer ein Opernfestival (www.choregies.asso.fr). Welterbe seit 1981.

August: Die Weinbaukultur der portugiesischen Insel Pico

Auf der Azoreninsel Pico ragt ein gleichnamiger Vulkan aus der steinigen Landschaft hervor. Der Berg schläft, ist aber noch aktiv und wird stetig kontrolliert. Die Mauern aus seiner erstarrten Lava schützen die Weinreben vor Wind und Wetter. Die Trauben werden in Handarbeit geerntet, da man auf dem schwierigen Untergrund keine Erntemaschinen einsetzen kann. Ein Glas Vinho Verdelho mit einzigartigem Vulkan-Aroma gefällig? Welterbe seit 2004.

September: Das Wüstenschloss Q'useir Amra in Jordanien

Ob das wohl der Eingang zum Prinzengemach ist? Eine Autostunde von Amman entfernt steht fast unscheinbar mitten in der Wüste ein Palast von früheren umayadischen Kalifen oder Prinzen. Gebaut Anfang des 8. Jahrhunderts. Wegen der geringen Größe sieht es so aus, als ob das Gebäude ein fürstliches Feriendomizil für die Jagd gewesen ist. Heute sind noch die mehr als tausend Jahre alten Farbmalereien an Decken und Wänden zu sehen. Welterbe seit 1985.

Oktober: Das Kathmandutal in Nepal

Am südlichen Fuß der Himalaya-Berge, dem größten Gebirge der Erde, liegt Nepal mit der Hauptstadt Kathmandu. Das Kathmandutal besteht aus den drei Königsstädten Kathmandu, Lalitpur und Bhaktapur und ist voller imposanter hinduistischer und buddhistischer Bauten. Eigentlich indisch, aber typisch sind die quadratischen Stupas, die zur Ehre Buddhas erbaut wurden. "Kathmandu, I'll soon be seeing you". Welterbe seit 1979.

November: Das Königliche Kloster Santa Maria de Guadeloupe in Spanien

Wie gemalt liegt das gotische Kloster aus dem 14. Jahrhundert zwischen Hügeln in der Provinz Cáceres. Das "Königliche Kloster unserer Frau von Guadalupe" ist das wichtigste Pilgerziel von Katholiken in Spanien. Entstanden ist es durch eine Marienfigur, die von einem Hirten in Guadalupe gefunden und gepflegt wurde. Heute ist das Kloster auch ein Bücher-, Kunst-, und Stickereimuseum. Welterbe seit 1993.

Dezember: Die Altstadt von Krakau in Polen

Es liegt nicht nur an Karol Jozef Wojtyla, der in Krakau zum Priester und 1978 Papst Johannes Paul II. wurde. Krakaus Altstadt wurde Welterbe und zeigt alle Architekturstile seit dem Hochmittelalter. Berühmt sind auch die Krakauer Weihnachtskrippen, die seit 1937 alljährlich am ersten Donnerstag im Dezember auf dem Rynek, einem der größten mittelalterlichen Marktplätze Europas, ausgestellt werden. Welterbe seit 1978.

Erstmals veröffentlicht am 23. November 2012

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