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Fernreisen im Dollar-Hoch: Aber hier ist der Euro noch etwas wert

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Fernreisen im Dollar-Hoch: Aber hier ist der Euro noch etwas wert

26.11.2012, 15:54 Uhr | Hans-Werner Rodrian , srt

Fernreisen im Dollar-Hoch: Aber hier ist der Euro noch etwas wert  . In Indien bekommt der Besucher derzeit besonders viel für sein Geld. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In Indien bekommt der Besucher derzeit besonders viel für sein Geld. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Was kostet der Trip in die Ferne? Dieses Jahr wird es für viele etwas mehr sein als erwartet. Schuld ist natürlich die Eurokrise. Für 100 Euro bekommt man aktuell je nach Tageskurs zwischen 125 und 128 US-Dollar - so wenig wie seit Jahren nicht mehr. Und das spüren nicht nur US-Urlauber schmerzhaft. Schließlich rechnet die halbe Ferienwelt in Dollar ab. Für den preisbewussten Reisenden bleibt da nur eins: die andere Hälfte der Welt ansteuern. Wir haben uns nach Fernreisezielen umgesehen, die nicht vom Dollar abhängig sind.

Guter Kurs in Indien

In Indien bekommt der Besucher derzeit besonders viel für sein Geld. Am Bankschalter tauscht sich ein Euro aktuell in 71 Rupien - vor einem guten Jahr waren es nur 63. Vor Ort berechnet der Kellner für ein komplettes Mittagsgericht umgerechnet gut zwei Euro. Für ein Bier legen Urlauber 1,80 Euro hin, für eine Cola nur 50 Cent. Ärgerlich bleibt die Visumgebühr von 50 Euro. Im kleinen Nachbarland Sri Lanka werden dafür nur 20 US-Dollar kassiert; ansonsten sind Währungs- und Preisentwicklung ähnlich günstig.

Sparen in Südafrika

Ebenfalls ein günstiges Reiseland ist Südafrika - auch dank der weichen Währung. Wer heute reist, der tauscht 11,50 Rand gegen einen Euro. Im Sommer 2011 gab es noch weniger als zehn Rand. So lässt sich's denn im Land am Kap gut leben. Für rund zehn Euro isst der Gast selbst an Kapstadts feiner Waterfront ordentlich zu Abend. Die Flasche der ausgezeichneten lokalen Biere Mitchell's oder Castle dazu gibt es für gut einen Euro. Auch Taxis sind mit zehn Rand pro Kilometer ein preiswertes Vergnügen. Den Mietwagen (ab 120 Euro pro Woche) bucht man besser schon zu Hause.

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Kuba - Karibik günstig

Im Gleichschritt mit dem Dollar teurer geworden ist die Karibik. Die ganze Karibik? In Kuba bekommt man aktuell für 100 Euro 128 Pesos - sechs mehr als noch im Juli. Und günstig ist Castros Reich ohnehin immer schon gewesen. Das gilt umso mehr, als mittlerweile viele kleine private Gaststätten eröffnen durften. Lokales Bier und Softdrinks sind für rund 1,20 Euro zu haben. Auch die kleinen Extras wie eine Piña Colada an der Strandbar sind ein vergleichsweise günstiges Vergnügen (ab 3,50 Euro). Schwertfisch und Schalentiere stehen um zwölf Euro auf der Karte.

Samba in Brasilien

Samba, Lebensfreude und niedrige Preise: Brasilien macht Lust auf Urlaub für kleines Geld. Dafür sorgt auch der brasilianische Real, der aktuell auf Tauchgang ist. Im Februar bekam man für einen Euro nur 2,25 Real, heute sind es schon mehr als 2,71. So findet man ein Mittagessen im Strandlokal für unter vier Euro, das Abendessen ab sechs Euro, Softdrinks kosten ab 0,50 Euro, ein Bier ab einem Euro, jeweils zuzüglich zehn Prozent für Service.

Kenia ist teurer geworden

Etwas teurer geworden ist Kenia. Binnen Jahresfrist stieg der kenianische Schilling gegenüber dem Euro um fast zehn Prozent. Die Preise für Softdrinks (0,40 Euro) und Bier (0,90 Euro) in den einfacheren Strandkneipen bleiben aber moderat; in gehobenen Hotels zahlt man 1,90 Euro für die Cola und 2,80 Euro für ein Bier. Einheimische Gerichte stehen im Hotelrestaurant mit rund neun Euro auf der Karte; in den kleinen Bars, fünf Minuten entfernt, ist ein Curry-Gericht ab 3,50 Euro zu haben. Wer sich einen Safarianzug nähen lässt, der bekommt den maßgeschneiderten Leinenzwirn mit etwas Handeln schon für 40 Euro.

Fernost auch noch günstig

Währungsverlierer sind deutsche Urlauber aktuell in Fernost. Der thailändische Baht, Vietnams Dong und Balis Rupie stiegen im Vergleich zum Euro binnen Jahresfrist um sechs bis zehn Prozent. Im weltweiten Vergleich bleiben die Garküchen von Hua Hin und Da Nang aber weiter preiswert. So kostet ein frisch gebratenes Nudelgericht wenig mehr als zwei Euro; im gehobenen Restaurant zahlt man etwa vier Euro. Softdrinks schlagen mit 80 Cent, lokales Bier mit 1,50 Euro zu Buche. Und selbst so kleine luxuriöse Wohltaten wie die Massage am Palmenstrand können sich Sparsame im Land des Lächelns leisten: Eine Stunde kostet um 250 Baht. Das sind jetzt eben jetzt 6,30 statt 5,80 Euro.

Erstmals veröffentlicht am 26. November 2012

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