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Iguazú, Kilimandscharo und Co.: Diese Sehenswürdigkeiten teilen sich zwei Länder

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Iguazú, Kilimandscharo und Co.  

Diese Sehenswürdigkeiten teilen sich zwei Länder

03.03.2014, 14:00 Uhr | Fabian von Poser , srt

Iguazú, Kilimandscharo und Co.: Diese Sehenswürdigkeiten teilen sich zwei Länder. Die herabstürzenden Wassermassen der Iguazú-Wasserfälle an der Grenze von Brasilien zu Argentinien. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die herabstürzenden Wassermassen der Iguazú-Wasserfälle an der Grenze von Brasilien zu Argentinien. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Alles ist eine Frage der Perspektive, sagt ein Sprichwort. Das stimmt. Und egal, ob in Nordamerika, Südamerika oder in Afrika: Der Sinnspruch gilt auch für viele weltberühmte Sehenswürdigkeiten, denn sie lassen sich nicht nur von einem, sondern gleich von zwei Ländern aus besuchen. Einige sind von der unbekannteren Seite sogar besser zu sehen. Wir sagen, von wo Sie den besten Blick haben. Die beliebten Attraktionen präsentieren wir Ihnen zudem in unserer Foto-Show.

Kilimandscharo

Der Kilimandscharo ist nicht nur Afrikas beliebtestes Fotomotiv, sondern auch das Symbol des gesamten afrikanischen Kontinents. Weltbekannt sind die Bilder der Elefanten des Amboseli-Nationalparks mit ihren riesigen Stoßzähnen vor der Silhouette des Berges. 1987 wurde er von der Unesco zum Weltnaturerbe ernannt. Der Berg liegt unmittelbar an der Grenze von Kenia zu Tansania. Tansania ist sehr stolz auf seinen Berg. Viele Tausend Besucher statten dem Berg jedes Jahr von tansanischer Seite einen Besuch ab. Doch das bessere Panorama bietet sich von kenianischer Seite, denn nur von hier hat man den kompletten Blick auf die mächtigen Flanken des Berges - und bei schönem Wetter auf seine schneebedeckte Kuppe. Auch für Tierbeobachtungen eignet sich die kenianische Seite hervorragend: Dort sind beinahe alle großen Säugetierarten Ostafrikas und unzählige Vogelarten zu Hause.

Victoriafälle

Etwas weiter südlich an der Grenze von Sambia zu Simbabwe liegen die Victoriafälle. Auf einer Breite von 1,7 Kilometern stürzen sich die Wassermassen des Sambesi bis zu 110 Meter in die Tiefe. Gegen Ende der Regenzeit im Februar und März donnern mehr als 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde über die Kante in die Schlucht. Der Afrikaforscher David Livingstone beschrieb die Fälle, die er 1855 als erster Europäer zu Gesicht bekam, als "das Schönste, das ich in Afrika je gesehen habe". Zugang zu den Wasserfällen, die von den Einheimischen "Mosi oa tunya", donnernder Rauch, genannt werden, besteht in Simbabwe vom Grenzort Victoria Falls aus und auf sambischer Seite von Livingston aus. Aber auch hier gilt: Nur von einer Seite genießt man das volle Panorama der Fälle mit dem Devil's Cataract am westlichen Ende der Fälle - von Simbabwe aus.

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Iguazú-Wasserfälle

Was die Victoriafälle für Afrika sind, das sind die Iguazú-Wasserfälle für Südamerika. Bereits aus vielen Kilometern Entfernung ist das Donnern der herabstürzenden Wassermassen an der Grenze von Brasilien zu Argentinien zu hören. Gemächlich fließt der Río Iguazú aus dem immergrünen Regenwald, bevor er sich auf einer Breite von 2700 Metern in 275 Kaskaden über unzählige Abbruchkanten ergießt. Zahlreiche Promenaden und Stege führen die Besucher auf beiden Seiten durch Gischt- und Nebelschwaden ganz nah an die Fälle heran. Meist ist das gesamte Areal von zahlreichen Regenbögen überzogen. Wer den besten Blick auf die Fälle haben will, der sollte sich auf die brasilianische Seite begeben. Denn Argentinien besitzt zwar den größeren Teil der Fälle, der bessere Panoramablick bietet sich jedoch von der brasilianischen Seite.

Niagarafälle

Nordamerika hat ebenfalls ein grenzübergreifendes Wasserspektakel: die Niagarafälle. An der Grenze von Kanada zu den USA ziehen die wohl berühmtesten Wasserfälle der Erde jedes Jahr viele Millionen Besucher an. Die Kaskaden, die sich teils auf kanadischer, teils auf US-amerikanischer Seite in einem fast einen Kilometer weiten Halbrund in die Tiefe stürzen, sind auf amerikanischer Seite 58 Meter hoch, die kanadischen Fälle messen an ihrer höchsten Stelle 54 Meter. Der durchschnittliche Wasserdurchfluss liegt bei 4200 Kubiklitern pro Sekunde, in den Hochzeiten liegen sie sogar bei fast 6000 Kubiklitern. Auch die Niagarafälle lassen sich von beiden Seiten beobachten: Das bessere Panorama bietet sich von Kanada aus. Eines der größten Spektakel aber ist es, die Fälle mit dem Boot zu erkunden. Seit mehr als 150 Jahren werden Bootsfahrten an den Fuß der Fälle und in die wilde Gischt des Niagara River angeboten.

Berg Ararat

Auch in Europa gibt es grenzüberschreitende Sehenswürdigkeiten. Eine der bekanntesten ist der mehr als 5100 Meter hohe Berg Ararat an der Grenze von der Türkei zu Armenien. Der Ararat ist eng mit der Bibel verbunden. An seinen Flanken soll der Legende nach Noah mit seiner Arche gestrandet sein. Den Armeniern gilt der Berg seit jeher als heilig. Sehen können sie ihn jeden Tag, doch nicht besuchen, denn seit dem türkisch-armenischen Krieg 1920 und dem Friedensschluss von Kars 1921 liegt der Berg auf türkischem Staatsgebiet. Die Grenze ist geschlossen. Dafür genießen die Armenier den imposanteren Blick als die Türken. Die wohl schönste Aussicht bietet sich vom Kloster Chor Virap etwa 40 Kilometer vor den Toren Jerevans. Von der kleinen Erhebung, auf der das Kloster liegt, zeigt sich die ganze Pracht des Ararat mit seiner nahezu perfekten Kegelform.


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