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Guam, Tristan da Cunha und Co.: Das sind die schönsten Überseegebiete

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Tausende Kilometer entfernt  

Die schönsten Überseegebiete

27.06.2014, 14:22 Uhr | A. Jäger

Guam, Tristan da Cunha und Co.: Das sind die schönsten Überseegebiete. Diese Traum-Bucht auf Guam gehört zu den USA, liegt aber fast auf der anderen Seite des Globus. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Stepmap.de)

Diese Traum-Bucht auf Guam gehört zu den USA, liegt aber fast auf der anderen Seite des Globus. (Quelle: Stepmap.de/Thinkstock by Getty-Images)

In den Zeiten der Seefahrer und Eroberer waren Kolonien der großen Mächte fernab des eigentlichen Landes keine Seltenheit. Doch noch heute gibt es eine Hand voll Inseln, die in den entlegensten Regionen der sieben Weltmeere verstreut liegen und dennoch zu den größten und mächtigsten Ländern der Welt gehören. Eine Auswahl der schönsten Überseegebiete sehen Sie auch in unserer Foto-Show.

Guam - 9300 Kilometer von den USA entfernt

Ein tropisches Klima, Korallenriffe, Wasserfälle - das finden Amerikaner vor, wenn sie die Insel Guam besuchen. Denn diese Insel gehört zwar zum Außengebiet der Vereinigten Staaten von Amerika, liegt jedoch im westpazifischen Ozean und somit rund 9300 Kilometer von der Küste der USA entfernt.

Und obwohl das Eiland auch für seine wunderschönen, weißen Sandstrände berühmt sein könnte, erlangte es durch ein eher unschönes Kapitel der amerikanischen Geschichte Bekanntheit: Während des Zweiten Weltkrieges nutzten die Amerikaner Guam als Luftwaffenstützpunkt und mit ihnen gelang auch die Braune Nachtbaumnatter als invasiver blinder Passagier auf die Insel. Die eingeschleppte Schlange konnte sich innerhalb kürzester Zeit massenhaft vermehren und ist für das Aussterben der fast vollständigen einheimischen Vogelwelt Guams verantwortlich.

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Tristan da Cunha - 9900 Kilometer von London entfernt

Sie ist wohl die abgelegenste bewohnte Insel der Welt: Tristan da Cunha. Das Eiland liegt nämlich mitten im Nichts, irgendwo zwischen dem Kap der guten Hoffnung und Brasilien im Atlantik. Wem diese vom Ozean isolierte Insel wohl gehören mag? Einen Tipp liefert die Hauptstadt (und einzige Stadt), deren Name "Edinburgh of the Seven Seas". Richtig, die 300 Einwohner Trinstan da Cunhas sind Briten.

Tristan de Cunha ist die Hauptinsel der gleichnamigen Inselgruppe im Atlantischen Ozean, die zum britischen Überseegebiet (Entfernung: rund 9900 Kilometer bis zur Hauptstadt Großbritanniens) gehört. Sie hat eine Gesamtfläche von 98 Quadratkilometern, einen Durchmesser von zwölf Kilometern, ist kreisrund und ihre höchste Erhebung ist der Queen Mary's Peak mit über 2000 Metern. Dennoch gibt es dort alles, was man braucht: einen Dorfpolizisten, Gotteshäuser, ein Krankenhaus, ein Postamt, ein Gästehaus und sogar eine eigene Zeitung. Die Anreise funktioniert allerdings ausschließlich über den Seeweg. Der dauert von Kapstadt aus sechs Tage. Der Schiffsverkehr ist unregelmäßig, Fischerboote und Forschungsschiffe können nur bei gutem Wetter anlegen.

Mayotte - 8000 Kilometer bis Paris

Schildkröten legen nachts ihre Eier in den weißen Sand, die Felder duften nach Vanille und Ylang-Ylang und an Traumstränden spenden meterhohe Palmen Schatten in der Mittagshitze. Dieses Inselparadies vor der Ostküste Afrikas, das zwischen Mosambik und Madagaskar liegt, gehört zur Europäischen Union. Genau genommen zu Frankreich, nur eben rund 8000 Kilometer von der französischen Hauptstadt entfernt.

Mayotte ist das 101. französische Übersee-Département und besteht aus zwei Inseln. Grande Terre ist die größere der beiden, ihre Kontur erinnert an ein umgedrehtes Seepferdchen. Auf Grande Terre liegt die Hauptstadt Mamoudzou. Die zweite Insel ist viel kleiner, heißt Petite Terre und liegt östlich der Hauptinsel. Sie besteht aus der Insel Pamandzi und dem Felsen Dzaoudzi. Die Franzosen bauten zur Zeit der Kolonialisierung einen Damm, der Insel und Felsen miteinander verbindet. Auf Petite Terre gibt es vor allem den Kratersee Dziani Dzaha zu entdecken, dessen schwefelhaltiges Wasser in einem besonders intensiven Grünton schimmert.

Niue - 2500 Kilometer bis Auckland

Etwas südlich des Südseeatolls Tonga befindet sich die Koralleninsel Niue. Ein steil aufragendes Riff, tropische Wälder und beeindruckende Schluchten machen das Konterfei der Insel aus. Hier wachsen Kokospalmen, Bananen, Passionsfrüchte, Limonen und auch Maniok. Rund 1300 Einwohner leben auf Niue.

Niue ist seit 1974 ein selbstverwaltetes Territorium in freier Assoziierung mit Neuseeland und bis nach Auckland sind es von der Südseeinsel aus rund 2500 Kilometer. Davor wurde die Insel 1774 von James Cook für Europa entdeckt und gehörte lange Zeit zu den British Western Pacific Territories.

Saba - 7000 Kilometer bis zu den Niederlanden

Die Niederlande haben zwar auch Strände, aber meistens sind die nicht gerade feinkörnig und hell, wie es die Strände der Karibik sind. Wie gut, dass die Nation daher mit den Niederländischen Antillen über genügend Fluchtmöglichkeiten in Sonne und Urlaubsatmosphäre verfügt. Die kleinste bewohnte Insel der Niederländischen Antillen ist Saba und selbst diese kann trotz einer Größe von fünf mal vier Kilometern mit natürlichen Traumstränden protzen.

Die niederländische Überseeregion liegt jedoch rund 7000 Kilometer von der Nordseeküste der Niederlande entfernt. Die Hauptstadt heißt "The Bottom" und in ihr wohnen rund 600 Einwohner. Insgesamt hat die Insel im Karibischen Meer nur etwa 1400 Einwohner, deren offizielle Landessprache - natürlich - niederländisch ist.

St. Pierre und Miquelon - 4300 Kilometer bis Paris

Eine raue, windige Küste und starker Nebel - solch ein Klima ist auf St. Pierre und Miquelon zu finden. Dennoch sind die Haupteinnahmequellen der Insel die Fischerei und der Tourismus. Zwar hat Frankreich mit der Normandie eine ebenso raue Küste, aber scheinbar gibt es viele Fans des Eilands, die ihretwegen ihre Ferien auf St. Pierre und Miquelon verbringen.

Die kleine Inselgruppe liegt östlich der kanadischen Küste und damit rund 4300 Kilometer von Paris entfernt. St. Pierre und Miquelon sind das letzte Überbleibsel der französischen Kolonie Neufrankreichs, das einst vom Mississippi-Tal bis Neufundland reichte.

Gibraltar - 1800 Kilometer bis London

Steuerschlupfloch und Heimat rüpelhafter Berberaffen - und seit Jahrhunderten Zankapfel zwischen Briten und Spaniern. Dahinter steckt nichts anderes als Gibraltar, ein territorialer Kümmerling, den die Briten 1704 den Spaniern entrissen und seither besetzt halten. Ein kleiner Fleck auf der Landkarte, beherrscht von einem massigen, steilen Kalksteingiganten, der sich 425 Meter hoch über der Bucht von Algeciras und der Schnittstelle von Mittelmeer und Atlantik aufbuckelt.

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