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Das sind die Top- und Flop-Ziele des Jahres

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Gewinner und Verlierer 2014  

Das sind die Top- und Flop-Ziele des Jahres

08.08.2014, 09:51 Uhr | Hans-Werner Rodrian, srt

Das sind die Top- und Flop-Ziele des Jahres. Wir verraten Ihnen, welche Destinationen für den Urlaub 2014 besonders begehrt sind. (Quelle: dpa/Turespaña)

Wir verraten Ihnen, welche Destinationen für den Urlaub 2014 besonders begehrt sind. (Quelle: Turespaña/dpa)

Sommerzeit ist Urlaubszeit - doch für welchen Land haben sich die deutschen Reiselustigen in diesem Jahr bisher am häufigsten entschieden? Wir verraten es Ihnen: Griechenland, Malediven und die Städte Skandinaviens erleben einen Boom. Ägypten, Indien und Istanbul ließen dagegen in der Gästegunst besonders stark nach. Die Gewinner sehen Sie auch in unserer Foto-Show.

Strandurlaub: Hellas ist der Hit

"Griechenland ist wieder zurück!" Darüber ist sich die gesamte Reisebranche einig. Thomas-Cook-Produktmanager Markus Leutner führt das strahlende Comeback des Traditionsreiselands nach schwierigen Jahren auf "günstige Preise und eine deutlich verbesserte Qualität der Hotels" zurück. Besonders beliebt sind in diesem Jahr Inseln, die bislang in der zweiten Reihe standen, bei der TUI sind das zum Beispiel Kos und Korfu.

Dauerbrenner seit Jahren sind die beiden wichtigsten Reiseziele überhaupt: Mallorca und die Türkische Riviera. Bei TUI boomen allerdings auch da vor allem die kleineren Nachbarziele wie Menorca, Ibiza und die Türkische Ägäis rund um den Flughafen Dalaman. Wieder berappelt haben sich Bulgarien und Tunesien - beide Strandziele punkten vor allem bei preisbewussten Urlaubern.

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Auch Etablierte stehen auf der Verlierer-Liste

Auf der Verliererseite stehen aktuell einige etablierte Ziele wie Kreta und Lanzarote, das laut TUI-Deutschland-Chef Christian Clemens "unter einem Hotelangebot leidet, das zusehends in die Jahre gekommen ist". Vor allem aber ist ein Land tief im Minus: Ägypten. Kein Wunder, zu den schwierigen politischen Verhältnissen vor Ort kam bis Juli eine Reisewarnung für die Sinai-Halbinsel und in der Folge ein Reisestopp für die Ziele dort. Im Augenblick hat sich die Situation etwas beruhigt, prompt ziehen die Buchungen wieder an.

Für das kommende Winterhalbjahr zeichnet sich ein Topziel ab: die Kanarischen Inseln. Weil viele Sonnensucher Ägypten nicht recht vertrauen, erleben die "Inseln des ewigen Frühlings" einen echten Aufwind. Sonja Salzinger vom Veranstalter FTI hat festgestellt, dass sich Gran Canaria & Co. "auch unter jüngeren Urlaubern und Sportbegeisterten etablieren". Der Münchner Veranstalter hat extra vier Hotels komplett übernommen, um für den erwarteten Ansturm gerüstet zu sein.

Fernreise: Malediven beliebt wie nie

Auch bei Fernreisen gibt es einen klaren Gewinner: "Die beliebteste exotische Baderegion ist der Indische Ozean", zieht Dertour-Chef Michael Frese sein Fazit. Traumziele wie Malediven, Seychellen, Mauritius und Sri Lanka verzeichnen bei der Tochter des Rewe-Konzerns ein Wachstum von beeindruckenden 17 Prozent.

Als Aufsteiger des Jahres gilt Sri Lanka. Seit Ruhe eingekehrt ist auf der Tee- und Gewürzinsel, boomen die - vergleichsweise günstigen - Strandhotels ebenso wie die Rundreisen. TUI hat gerade bekannt gegeben, auf Sri Lanka mehrere eigene Hotels zu planen, darunter vermutlich auch einen Robinson-Club.

Thailand flop, Bali top

Das traditionell wichtigste Ziel in Fernost schwächelt dagegen: Thailands Tourismus leidet unter dem politischen Chaos in der Hauptstadt Bangkok. Viele Fernost-Fans weichen aktuell nach Bali aus, wo nicht nur Alltours seine Gästezahlen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln konnte. Belastet ist in diesem Sommer auch Kenia: In der Hauptstadt Nairobi, in Mombasa und nahe der Ferienorte in der Umgebung von Mombasa gab es dieses Jahr mehr als ein Dutzend terroristische Anschläge. Das Auswärtige Amt rät daher dringend von Fahrten nach Mombasa und in die umliegenden Ortschaften sowie in bestimmte Stadtteile Nairobis (Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete) ab. Auch in den Touristengebieten Kilifi und Malindi bestehe eine erhöhte Gefahr von Anschlägen. Klar, dass die Urlaubernachfrage weitgehend zum Erliegen gekommen ist.

In ruhigem Fahrwasser segelt das Reiseziel Karibik. Zum Erfolgsduo Kuba und Dominikanische Republik gesellt sich dieses Jahr Mexiko als drittes karibisches Zugpferd - der günstige Dollarkurs macht's möglich. Günstige Wechselkurse befeuern auch das Interesse am südlichen Afrika. Nachdem die Reisepreise aufgrund des schwachen Rand um acht bis zehn Prozent gesunken sind, stieg die Gästezahl für Südafrika ebenso. Wenig profitieren konnten dagegen die USA selbst vom günstigen Dollarkurs: Dort sanken die Reisepreise zwar um fünf Prozent, die Gästezahl aber blieb weitgehend gleich.

Nahziele: Deutschlands Küste schlägt die Adria

Bei den Autoreisen sind diesen Sommer die deutschen Küsten die Gewinner. Die Nord- und Ostseeküste verzeichnet nicht nur bei der Kölner Veranstaltermarke ITS "ausgezeichnete Buchungsergebnisse". Auch bei FTI heißt der klare Gewinner in diesem Sommer Deutschland, gefolgt von Frankreich. Besonders gefragt sind offenbar die Strandregionen in Mecklenburg-Vorpommern sowie die Inseln Usedom und Rügen. In Frankreich sind es Korsika, die Côte d'Azur und dazu die italienische Insel Sardinien.

Jenseits von Sardinien hat Italien allerdings kein wirklich gutes Jahr. An der Adria und in der Toskana blieb auch in der Hochsaison manches Bett leer. Der Grund ist für Sprecherin Anne Schmidt von ITS- und Jahn-Reisen der gleiche wie in der Schweiz und zum Teil auch in Österreich: Es sind die relativ hohen Preise vor Ort. Überall, wo in diesen Zielen All-inclusive-Hotels angeboten werden, ist der Kölner Reiseveranstalter "gut im Plus".

Auto- und Radreisen

Zu den Aufsteigern zählen die Nordischen Länder. Sie punkten zum Beispiel beim Veranstalter "mit einer hervorragenden Infrastruktur, einzigartigen Landschaften und sind überhaupt ideal für Selbstfahrer", so Dertour-Chef Michael Frese. Bei TUI sind auch die osteuropäischen Nachbarländer Polen, Tschechien und Ungarn in diesem Sommer stark nachgefragt.

Wirklich losgestrampelt sind in diesem Sommer die Radurlauber: Organisierte Radreisen liegen im Trend - ob bei den Spezialbietern Wikinger und Eurobike oder bei Großveranstaltern wie Thomas Cook. Dort sind derzeit besonders Radreisen durch die Provence und an der Loire sehr beliebt. In Deutschland ragt die Tour Elbe-Neiße-Spree heraus.

Städtereisen: Stockholm statt Istanbul

Für ein paar Tage in eine tolle Stadt zum Einkaufen und Flanieren fahren, sich abends ein Musical anschauen und am nächsten Tag durch spektakuläre Museen bummeln: Städtereisen haben einen gewaltigen Aufschwung erlebt. Ganz oben in der Gästegunst rangieren dieses Jahr Hamburg und Berlin, London, Paris und Rom. Der Aufsteiger des Jahres heißt Barcelona, dort locken günstige Flugpreise und die schöne Lage am Meer, die Strand- und Stadturlaub in einem möglich macht, weiß Produktmanagerin Heidrun Steidle von Thomas Cook Städtereisen.

Einen klaren Verlierer gibt es in diesem Sommer auch: Es ist Istanbul. Die Metropole am Schnittpunkt von Europa und Asien ist zwar quirlig wie eh und je, doch die Demonstrationen im Gezi-Park haben viele Urlauber abgeschreckt. Aufwärts geht es dagegen mit skandinavischen Städten wie Stockholm, Oslo, Kopenhagen und Helsinki. Dort ist es im Hochsommer nicht gar so heiß und die Tage sind lang.

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