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Malle, Fuerte und Zypern: Inselträume im Winter

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Malle, Fuerte und Zypern  

Inselträume im Winter

21.10.2014, 14:31 Uhr | Rudi Stallein, srt

Malle, Fuerte und Zypern: Inselträume im Winter. Zypern lädt im Winter nicht nur an der Küste zum Wandern ein (Quelle: imago)

Zypern lädt im Winter nicht nur an der Küste zum Wandern ein (Quelle: imago)

Wer auf den Trubel der Touristenorte verzichten kann, dem präsentieren die Inseln im Mittelmeer und im Atlantik im Winter ihre Schokoladenseiten. Besonders für sportlich aktive Urlauber und Kulturliebhaber ist es die ideale Jahreszeit, um die Kulturschätze und Naturschönheiten auf Mallorca, Fuerteventura und Zypern mit Muße zu genießen. Sehen Sie die Inseln auch in unserer Foto-Show.

Mallorca: Genusstouren für Kunstfreunde und Sportskanonen

Genießer wissen es schon lange: Im Winter zeigt sich Mallorca von seiner schönsten Seite. Wenn die Badegäste den Stränden von Arenal, Alcudia und an der Cala Ratjada den Rücken gekehrt haben ist die beste Zeit für genussvolle Entdeckungsreisen mit dem Mietwagen, per Fahrrad oder auch zu Fuß. Vor allem Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn wenn bei uns in Deutschland die Tage grau und kalt sind, gleicht die Baleareninsel einem Blütenmeer.
Ein lohnender Ausflug führt beispielsweise zum Puig de Bonany bei Manacor im Osten der Insel. Eine kleine Wallfahrtskapelle weist den Weg durch Obstplantagen, Felder und duftende Gärten. Schöne Aussichten warten am Ende der Tour: Nach Osten schweift der Blick über blühende Felder bis zum Meer. Im Westen ist im Frühjahr die Landschaft von der rosa-weißen Pracht der Mandelbaumblüte überzogen.

Sportliche Naturen haben die Wahl von Golfen auf rund 20 Anlagen bis Nordic Walking. Die weiten Strände laden vor allem in der kühleren Jahreszeit zum Joggen und Walken ein. Viele Hotels bieten Walking-Kurse an. Ideale Reviere für Nordic-Walker sind die Playa de Palma, deren kleine Schwester Coll d'en Rabassa sowie der acht Kilometer lange Strand "Es Trenc" bei Colonia de San Jordi an der Südküste der Insel, die sich in der kühleren Jahreszeit als ein Magnet für Rennradprofis und radelnde Urlauber entpuppt.

Ein Muss für Kunstfreunde ist das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst "Es Baluard" in Palma de Mallorca. Auf 2500 Quadratmetern stellt die Pinakothek hauptsächlich Werke katalanischer Künstler aus, aber auch Bildhauer und Maler aus dem übrigen Europa können hier bestaunt werden. Zu den herausragenden Kunstwerken gehören Keramiken, Bilder und Skulpturen von Pablo Picasso, Salvador Dalí, Marc Chagall, Wassily Kandinsky, Henri Matisse, Paul Klee und Paul Gauguin.

Fuerteventura: Entdeckungen in der schönsten Sandkiste der Welt

Für Surfer gibt es kaum ein besseres Revier, als die Küste im Südwesten der Insel. Flaute ist hier ein Fremdwort, stattdessen flößen Wellen wie auf Hawaii auch hartgesottenen Neopren-Nomaden Respekt ein. Für jede Windrichtung und für jede Jahreszeit gibt es rund um die schönste Sandkiste der Welt, wie manche die zweitgrößte der Kanarischen Inseln bezeichnen, einen idealen Platz - zahlreiche Surfschule helfen Anfängern aufs Brett.

Aber auch Entdeckernaturen kommen auf Fuerteventura, dass von markanten landschaftlichen Kontrasten geprägt ist, auf ihre Kosten: Auf der einen Seite wunderschöne, goldgelbe Strände, auf der anderen Seite eine wüstenhafte Landschaft im Inselinnern, mit Vulkankegeln und Geröllfeldern, blühenden Kakteen und riesigen Sanddünen und Bergen, die zu jeder Tageszeit in neuen Rottönen leuchten. Ein Hauch von Abenteuer umweht noch immer die Jeep-Tour zum Leuchtturm am Südzipfel und weiter über den Roque del Morro auf staubigen Schotterpisten nach Cofete an der rauen Westküste.

Der Besuch der alten Inselhauptstadt Betancuria im Herzen der Insel vermittelt noch immer einen Eindruck davon, wie es auf Fuerteventura zuging, bevor vor knapp 40 Jahren der erste Ferienclub den Startschuss für die Eroberung durch den Pauschaltourismus gab. Weiße Häuschen schmücken den Ort, der 1405 von dem Eroberer der Insel, dem Normannen Jean de Béthancourt, gegründet wurde. Sehenswert ist die vor rund 400 Jahren erbaute "Iglesia de Santa Maria". Schmuckstück der wunderschönen dreischiffigen Kirche ist ein vergoldeter Hochaltar aus der Barockzeit. Heute mutet der Ort manchmal wie ein Museum aus der Eroberungszeit an - der ganze Ort steht unter Denkmalschutz. Die Hektik hat hier Pause

Zypern: Wanderspaß auf der Insel der Aphrodite

Weite Strände, duftende Pinien- und Zedernwälder, stille Kirchen und urige Tavernen: Wo die Götter Urlaub machen, fühlen sich auch Ruhesuchende, Wanderer und Kulturliebhaber pudelwohl. Und ein echtes Entdeckerziel ist die geteilte Insel Zypern obendrein. Ihre Vielseitigkeit ist ein Trumpf der zweitgrößten Insel des Mittelmeers. Kulturinteressierte begeben sich auf der "Route der Aphrodite" auf Spurensuche. Die Tour verbindet alle Orte der Insel, die mit der Göttin in Beziehung stehen. Stationen sind archäologische Stätten und Denkmäler genauso wie Naturpfade und Museen. Highlights der Rundfahrt sind die Region um Paphos, der Sage nach der Geburtsort der Göttin, und Amathous, das antike Stadtkönigreich an der Bucht von Lemesos.

Wanderer zieht es wie magisch ins Troodos-Gebirge. Die Bergwelt im Inselinnern präsentiert sich wild und rau, aber auch mediterran mit schattigen Pinienwäldern, exotischen Blumen und plätschernden Bächen. Rund um den fast 2000 Meter hohen Olymp, den höchsten Berg Zyperns, gibt es neben herrlicher Landschaft auch sehenswerte Klöster und Kirchen. Zum Beispiel das Mönchskloster Trooditissa auf 1400 Metern Höhe in der Nähe von Promodros. Ein Highlight ist die Kreuzkuppel-Kirche Panagia Arakiotissa am Dorfrand von Lagoudera. Eines der ältesten Gotteshäuser der Insel befindet sich in Peristerona, die im 10. Jahrhundert erbaute Hilarion-Kirche. Wenige Kilometer südwestlich liegt die Marienkirche Panagía Forviótissa von Asinoú, die kunsthistorisch bedeutendste Kirche Zyperns.

Menschenleere Sandstrände und dichte Zedernwälder bestimmen das Bild im Westen der Insel bei Paphos, wo einst die Liebesgöttin Aphrodite dem Meer entstiegen sein soll. Mittelalterliche Bauwerke prägen das Zentrum von Paphos. Ein lohnendes Ziel, auch für alle, die Geschichte nicht zu ihren Lieblingsfächern in der Schule zählten, sind die Königsgräber, die in der Nähe des Meeres aus dem felsigen Boden freigelegt worden sind.

Etwas Trubel gefällig? Dann gehört Larnaka auf die Reiseroute. Die lebhafte Hafenstadt lohnt wegen einer Reihe herausragender Kulturdenkmäler. Und an der "schönsten Strandpromenade Zyperns" laden zahlreiche Straßencafés ganzjährig zum Verweilen ein.

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