Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Reiseziele >

Gespenstische Kulissen: Verlorene Orte rund um die Welt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Gespenstische Kulissen  

Verlorene Orte rund um die Welt

30.01.2015, 15:15 Uhr | Markus Roman

Gespenstische Kulissen: Verlorene Orte rund um die Welt. Gespenstisch wirkt die Bauruine in Peking. Es sollte der größte Freizeitpark Chinas werden. (Quelle: AP/dpa/Ng Han Guan)

Gespenstisch wirkt die Bauruine in Peking. Es sollte der größte Freizeitpark Chinas werden. (Quelle: Ng Han Guan/AP/dpa)

Verfallende Gebäude, wo einst das Leben tobte - oder toben sollte - bieten oftmals einen ganz besonderen Reiz. Ob Geisterstädte, verlassene Vergnügungsparks oder alte Flughäfen. Verlassene Orte üben eine ganz besondere Anziehung auf Besucher aus - und bieten vor allem Fotografen einzigartige Motive. Wir zeigen Ihnen einige Zeugen des Verfalls weltweit in unserer Foto-Show.

Wie es aussieht, wenn einer Disney-Prinzessin das Geld ausgeht, kann man etwa in China bewundern. Am Rande Pekings finden sich die Überreste der einst geplanten Disneyworld-Kopie "Wonderland", die Asiens größter Freizeitpark werden sollte - bis 1998 das Geld ausging und der Bau gestoppt wurde. Besonders beeindruckend ist das halb fertig gestellte Märchenschloss, das gespenstisch über dem 40 Hektar großen Areal thront.

Verfall in und um Berlin

Einen gruseligen, verlassenen Freizeitpark gibt es auch in Deutschland: Die Zukunft des Spreeparks im Berliner Plänterwald war lange ungeklärt, dafür konnten Besucher auf speziellen Touren zwischen still gelegtem Riesenrad und verrottender Wildwasserbahn wandeln. Im Februar 2014 erwarb das Land Berlin das Gelände, seit April gibt es nur noch Führungen um den Park herum. Zudem vernichtete ein Großbrand im August einen Teil der Ruinen auf dem Gebiet.

Quiz & Spiele

Wie gut kennen Sie Deutschland?

Erholung in Bad Wörishofen

Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Dart-Spiel und vielleicht lernen Sie auch noch etwas dazu.
zum Deutschland-Dart-Spiel

Rund um Berlin finden sich weitere Orte, an denen man den Verfall nach dem Verlust eines Zweckes gut studieren kann. Etwa die ehemalige NSA-Abhöranlage am Teufelsberg oder die unheimlichen Beelitzer Heimstätten. Verlassene Krankenhäuser und Gefängnisse dürften ohnehin die Orte mit dem größten Grusel- und Beklemmungsfaktor sein - die eigene Vergangenheit belebt hier die Fantasie der Betrachter.

Wenn die Jagd nach Rohstoffen Orte leer räumt

Unheimlich anmuten auch Orte, an denen sich die Natur zurückholt, was einst ihr war. Solche Beispiele sind etwa schnell errichtete Siedlungen in unwirtlichem Gelände, die schnell wieder verlassen wurden. Bekanntestes Beispiel sind hier sicherlich die Goldgräberstädte in den USA, die meist nur so lange Bestand hatten, wie der Boden noch Edelmetall enthielt. Doch auch in anderen Teilen der Welt gibt es Geisterstädte, etwa die Diamantenstadt Kolmanskuppe in Namibia.

Manchmal generiert auch der wirtschaftliche Wandel solche Orte des Verfalls, etwa wenn ehemalige Kohle-Orte stillgelegt werden. In den USA gibt es dafür Beispiele, etwa die Kohle-Stadt Lynch. Doch es funktioniert auch andersherum, etwa im deutschen Immerath. Für den Braunkohleabbau wird der Ort bis 2017 umgesiedelt, zurück bleiben verlassene Gebäude.

Auch die US-Armee hinterlässt nach ihrem Abzug immer wieder Geisterorte - etwa auf den Philippinen, wo mit der Naval Station Subic Bay einer der größten Armeestützpunkte außerhalb der USA stand, bis er 1992 geschlossen wurde. Doch selbst auf eigenem Boden hinterlässt die US-Armee manchmal Ruinen. Im Jahr 1996 schloss man die Werft Mare Island Naval Shipyard auf einer Halbinsel bei der kalifornischen Stadt Vallejo. Seitdem verfallen die Gebäude, und auch die Stadt leidet unter dem wirtschaftlichen Ausfall.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Rutschpartie des Jahres 
Selbst der Schneepflug scheitert an diesem Hügel

Das Video begeistert schon mehr als 22 Millionen Menschen im Internet. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Reisethemen von A bis Z

Anzeige
shopping-portal